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28.05.2017 | (rsn) - Mit einem weiteren Top-Ten-Ergebnis hat das deutsche Bora-hansgrohe-Team den 100. Giro d’Italia beendet. Jan Barta landete im abschließenden Zeitfahren von Monza nach Mailand auf dem sechsten Platz und sicherte sich damit sein bestes Ergebnis bei dieser Italien-Rundfahrt. Nach 29,3 brettebenen Kilometern verpasste der 32-jährige Tscheche in seiner Spezialdisziplin das Podium nur um zwölf Sekunden und war 39 Sekunden langsamer als Etappengewinner Jos van Emden (LottoNL-Jumbo).
"Mein Ziel waren die Top Fünf heute, mit dem sechsten Platz bin ich aber auch zufrieden“, sagte Barta, der das erste Zeitfahren auf einem schwereren Kurs in Montefalco auf Rang 16 abgeschlossen hatte und der im Verlauf des Giro kein Glück mit Ausreißergruppen hatte. Deshalb war das abschließende Zeitfahren seine letzte Chance auf ein Spitzenergebnis. "Es war eine sehr harte letzte Woche beim Giro, und ich denke, alle waren schon sehr müde. Ich habe mich noch einmal gut aufgewärmt vor dem Zeitfahren, und bin dann ein gutes Rennen gefahren. Das ist ein schönes Ende für mich hier in Mailand.“
Das konnte auch Teamkollege Patrick Konrad verbuchen, denn der Österreicher behauptete auf Position 29 des Zeitfahrens bei seiner ersten Italien-Rundfahrt Rang 16 im Gesamtklassement, was seinen Sportlichen Leiter zu einem großen Lob veranlasste: "Ich denke, er hat gezeigt, dass er eines der besten Allround-Talente im Peloton ist. Da er erst 25 Jahre alt ist, denke ich, dass er in den kommenden Jahren ein echter Anwärter auf Top-Platzierungen bei Grand Tours sein kann“, sagte der Österreicher seinem Landsmann eine große Zukunft voraus.
"Ich bin glücklich über diesen 16. Rang. Vor allem gibt dieses Resultat viel Selbstvertrauen für die nächsten Jahre“, ergänzte Konrad, der aber schon bei diesem Giro seiner Meinung nach weiter vorn hätte landen können, wenn er sich nicht gleich am ersten Ruhetag einen Infekt zugezogen hätte. "Ich denke, […], dass ich schon in diesem Jahr um die Top Ten hätte mitkämpfen können“, fügte der Niederösterreicher selbstbewusst an.
Tatsächlich zeigte Konrads Formkurve in der zweiten Giro-Hälfte stetig nach oben. Mit seinem sechsten Platz auf der 15. Etappe in Bergamo verbesserte er sich zunächst im Gesamtklassement vom 24. auf den 20. Rang und rückte dann über Position 18 als Zwölfter in Asiago auf der vorletzten Etappe sogar auf den 16. Platz vor. "Ich bin mit meiner Leistung in den letzten drei Wochen sehr zufrieden“, konnte Konrad deshalb ein positives Fazit des Jubiläumsgiro ziehen.
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