Gruppe um Stork erst im Finale gestellt

Isidore feiert bei Coppa Bernocchi größten Karrieresieg

Von Jan Zesewitz

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Noa Isidore (Decathlon - CMA CGM) gewinnt die Coppa Bernocchi 2026. | Foto: Cor Vos

05.10.2026  |  (rsn) - Noa Isidore (Decathlon – CMA CGM) hat die 107. Austragung der Coppa Bernocchi (1.Pro) gewonnen. Im Sprint eines recht großen Feldes setzte sich der junge Franzose knapp vor Tommaso Dati (UKYO) und Marijn van den Berg (EF Education – EasyPost) durch. Für den 22-Jährigen ist der Sieg bei dem italienischen Herbstklassiker der bislang größte Erfolg seiner Karriere, es ist sein zweites Jahr bei den Profis. Im August konnte er bereits zwei Etappen der Tour du Limousin-Périgord (2.1) gewinnen.

Die 178 Kilometer lange Strecke durch die Hügel um Legnano wurde von einer zunächst fünfköpfigen Ausreißergruppe vom Start weg bestimmt. Der maximale Vorsprung betrug vier Minuten. Etwa zur Hälfte des Rennens setzte sich aus dem Feld eine prominent besetzte Verfolgergruppe ab, unter anderem mit Jhonatan Nárvaez (UAE – Emirates – XRG), Neilson Powless (EF Education – EasyPost) und dem Deutschen Florian Stork (Tudor).

Der Gruppe gelang es nicht, die Lücke zur Spitzengruppe zu schließen, die sich lange vorne behaupten konnte. Storks Gruppe wurde vom Feld, in dem alle hügelfesten Sprinter “überlebten“ sieben Kilometer vor dem Ziel gestellt, die drei verbliebenen Ausreißer Sergio Samitier (Cofidis), Samuele Zoccarato (MBH Bank – CSB Telecom Fort) – auch beim Münsterland Giro schon in der Gruppe des Tages -und Ben Granger (Solution Tech – Nippo – Rali) hielten bis zwei Kilometer vor dem Ziel durch.

Auf dem letzten Kilometer kamen sich Filippo Ganna (Netcompany – Ineos), der spätere Sieger und andere Fahrer in die Quere, was weit vorne im Feld zu einem Sturz führte. Isidore kam unbeschadet davon und gewann knapp im Sprint. Dati war der beste Nicht-WorldTour-Profi, van den Berg belohnte den großen Einsatz von EF mit Platz drei. Die Top Fünf komplettierten Orluis Aular (Movistar) und Alessandro Romele (XDS – Astana). Vorjahressieger Dorian Godon (Netcompany – Ineos) wurde Sechster.

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