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03.11.2016 | (rsn) - Mit 36 Jahren spielen Gedanken um ein mögliches Karriereende immer mehr eine Rolle. Vor allem, wenn die vergangenen Jahre nicht an die erfolgreichen davor anknüpfen konnten. Simon Gerrans schiebt solche Gedankenspiele allerdings noch zur Seite – vorerst.
"Ich habe meinen Vertrag für die Saison 2017 verlängert. Ich bin einer der älteren Fahrer im Peloton, aber gleichzeitig glücklich an einem Punkt zu sein, am dem ich es Jahr für Jahr angehen kann“, erzählte Gerrans cyclingnews.com. Ein Karriereende nach 2017 scheint jedoch möglich. „Ich werde sehen, wie es läuft. Wenn ich ein gutes Jahr habe und es genießen kann, dann werde ich weitermachen. Sollte das nicht eintreffen, ist es vielleicht an der Zeit, an etwas anderes zu denken“, so der Australier weiter.
Gerrans' Karriere ist gepflastert mit großen Erfolgen. Mit Siegen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, Mailand-Sanremo und zwei Etappen bei der Tour de France gehört er zu den erfolgreichsten Radsportlern, die sein Land je hervorgebracht hat. Die vergangenen beiden Jahre waren für den KIassikerspezialisten aber besonders durch schwere Stürze und Verletzungen gezeichnet.
2015 blieb Gerrans ohne einen einzigen Erfolg und auch 2016 warf ihn ein Sturz beim Giro d’Italia zurück. Trotzdem bewertet er die Saison als erfolgreich, immerhin gelang ihm im Januar nach 2006, 2012 und 2014 zum vierten Mal der Gesamtsieg bei der Tour Down Under – Rekord.
Und die heimische Rundfahrt rund um Adelaide genießt für ihn auch in der kommenden Saison Priorität. "Das Rennen war immer ein Höhepunkt für mich, besonders in den vergangenen Jahren. Ich konnte die Rundfahrt 2006 bereits in meinem zweiten Profijahr gewinnen und dann 2012 noch mal, als ich zum ersten Mal für ein australisches Team fuhr. Es bleibt ein sehr wichtiges Rennen für mich“, betonte Gerrans.
Seine Saison wird selbstredend wieder mit den ersten Rennen in Australien rund um die Tour Down Under beginnen, anschließend stehen die Ardennen-Klassiker auf dem Programm. "Danach müssen wir gucken. Wir werden zeitnahe ein Trainingscamp haben und die Saison planen“, so der Routinier.
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