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26.04.2017 | (rsn) - Um gerade mal eine Sekunde verpasste Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) zum Auftakt der 71. Tour de Romandie. Dennoch war der 23-jährige Deutsche mit dem Ergebnis des 4,8 Kilometer langen Prologs von Aigle zufrieden sein, zumal Schachmann am Sitze des Radsportweltverbandes UCI sein bisher bestes Ergebnis in seiner noch jungen Profikarriere verbuchen konnte.
Schachmann war am Dienstag nicht nur bester Deutscher, sondern auch schnellster Fahrer seines Quick-Step-Teams, das mit David de la Cruz und Bob Jungels gleich zwei aussichtsreiche Kandidaten im Kampf um den Gesamtsieg im Aufgebot hat.
"Schade, dass ich es nicht in die Top Drei geschafft habe, dennoch bin ich mit meinem Resultat zufrieden, besonders, weil ich nicht mit einer solch starken Fahrt in einem Prolog gerechnet habe“, bekannte Schachmann, der als vorletzter Quick-Step-Fahrer gestartet war und mit den widrigen Bedingungen - Regen und acht Grad Kälte - bestens zurecht kam. "Der Parcours war schwierig, glatt und technisch, mit einer schnellen Abfahrt und einer 90-Grad-Linkskurve, und bei solchen Bedingungen Vierter zu werden, übertrifft meine Erwartungen“, fügte er an
Die Erwartungen der Teamleitung hat der Deutsche U23-Zeitfahrmeister bisher schon erfüllt. Nachdem er zum Saisonende den Sprung vom Quick-Step-Farmteam Klein Constantia zu den Profis schaffte, wusste Schachmann an seinen bisher 17 Renntagen als zuverlässiger Helfer unter anderem bei der Dubai Tour im Sprintzug von Marcel Kittel zu überzeugen und konnte als Zehnter des belgischen Eintagesrennens Le Samyn auch schon ein Spitzenergebnis einfahren.
An den kommenden Tagen der Tour de Romandie, an denen unter anderem drei Bergankünfte warten, wird er wie vorgesehen in die zweite Reihe rücken und für Jungels (Dreizehnter des Gesamtklassements) und de la Cruz (35.) arbeiten. Auf eigene Rechnung wird Schachmann dann wieder zum Abschluss der Tour de Romandie fahren können. "Wenn alles gut läuft, werde ich meine Chance im Zeitfahren in Lausanne suchen“, kündigte er an.
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