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07.11.2017 | (rsn) - Für die meisten Profis ist die Saison 2017 längst beendet. Für Valens Ndayisenga und sein Team Tirol aber steht noch ein spätes Highlight an. Bei der am Wochenende beginnenden Tour du Rwanda (2.2 / 12. - 13. Nov.) will der 23-jährige Ruander seinen dritten Gesamtsieg nach 2014 und 2016 einfahren.
"Die Vorbereitung läuft ziemlich gut, jeder ist bereit für den Wettkampf und mein persönliches Ziel ist es natürlich, das Rennen dieses Jahr wieder zu gewinnen“, sagte der Titelverteidiger zu New Times Sport. Es wäre nicht nur der dritte Erfolg, sondern jeweils für ein jeweils anderes Team eingefahren. Vor drei Jahren gelang Ndayisenga in den Nationalfarben des ostafrikanischen Staates sein erster Sieg, dem er 2016 den zweiten im Trikot des Dimension Data-Farmteams folgen ließ.
Zum Profivertrag reichte es dennoch nicht. Stattdessen gelang es dem Continental-Team aus Tirol, sich die Dienste des Ruandischen Straßenmeisters von 2014 zu sichern. In der ersten Saison in Diensten des Rennstalls mit Sitz in Innsbruck gelang Ndayisenga allerdings an bisher 30 Renntagen noch kein Sieg, bestes Ergebnis in den Rundfahrten war ein zehnter Platz bei der Tour du Cameroun (2.2) im März. Danach musste Afrikaner vor allem bei den europäischen Mehretappenrennen Lehrgeld zahlen. Ndayisengas bisher letzter Einsatz datiert aus dem September, als er bei seinem WM-Debüt in Bergen das Straßenrennen vorzeitig beenden musste.
Nun hofft Ndayisenga bei seiner Heimat-Rundfahrt auf einen gelungenen Saisonabschluss, zumal er bei der Tour du Rwanda neben den beiden Gesamtsiegen auch vier Etappenerfolge einfahren konnte. "Die diesjährige Auflage wird definitiv sehr hart, viele starke Teams kommen hierher. Wir heimischen Fahrer haben uns stark verbessert. Ich weiß, was es bedeutet, die Tour du Rwanda zu gewinnen, und ich bin vorbereitet, bis zur letzten Etappe zu kämpfen“, kündigte er an.
Die 9. Auflage der Ruanda-Rundfahrt beginnt am Sonntag mit einem Prolog in Kigali und endet nach weiteren sieben Abschnitten über meist hügeliges Terrain wieder in der Hauptstadt des "Landes der tausend Hügel“. Gemeldet haben insgesamt 17 Mannschaften. Zu den sechs Continental-Teams gehören neben den Tirolern auch der deutsche Rennstall Bike Aid sowie Ndayisengas ehemaliges Team Dimension Data for Qhubeka.
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