Konrad Mitfavorit bei Murcia-Rundfahrt

Österreichisches Bora-Trio hofft auf Spitzenergebnisse

Von Peter Maurer

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Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) wurde 2017 Dritter bei der Murcia-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

09.02.2018  |  (rsn) - Die Startliste zu der am Samstag stattfindenden Murcia-Rundfahrt ist mit Alejandro Valverde, Michael Albasini, Luis Leon Sanchez, Philippe Gilbert, Zdenek Stybar und Tony Martin prominent besetzt. Aber auch drei junge Österreicher im Dienste der Mannschaft Bora-hansgrohe wollen bei dem Eintagesklassiker in Südspanien mitmischen.

"Der schwere Kurs liegt Patrick Konrad sehr gut. Wir werden uns am Ende voll auf ihn konzentrieren“, verriet Felix Großschartner radsport-news.at im Interview. Gemeinsam mit Lukas Pöstlberger schlüpft der Marchtrenker in die Helferrolle bei der Murcia-Rundfahrt für Konrad. Denn 2017 überquerte der Niederösterreich die Ziellinie als Dritter. Im Sprint der Verfolgergruppe von Solosieger Valverde wurde der 26-Jährige nur vom kolumbianischen Katusha-Fahrer Jhonatan Restrepo geschlagen.

Konrad, der zuletzt in Mallorca Topergebnisse zeigen konnte, hat sich für den Samstag viel vorgenommen: "Mit den Ergebnissen der letzten Wochen war ich im Großen und Ganzen zufrieden. Für den Samstag bin ich sehr motiviert. Das Rennen soll etwas schwerer sein als die letzten Jahre, aber zum Schluss könnte es wieder zum Sprint einer größeren Gruppe kommen. Da sehe ich meine Chance", sagte er.

Cima Pantani als Schlüsselstelle

Zum 38. Mal wird der Klassiker in Murcia ausgetragen. Bis 2012 war es als Etappenrennen ausgelegt, und erst seit den letzten fünf Austragungen findet es als Eintagesrennen statt. Drei Bergwertungen sind auf den 208 Kilometern von Beniel nach Murcia zu absolvieren. Zirka 70 Kilometer vor dem Ziel wartet der Anstieg auf den Alto Collado Bermejo, ein Berg der 1. Kategorie. Hier wird nicht nur die Cima Marco Pantani vergeben, sondern könnte auch die Vorentscheidung fallen. "Das wird die Schlüsselstelle sein, aber es wird auch vor den Bergen interessant. Denn starke Winde können immer zu Staffeln führen. Hier wird man das Rennen zwar nicht gewinnen, aber kann es verlieren“, erklärte  Großschartner, der zum dritten Mal an der Murcia-Rundfahrt teilnimmt.

Er wird sich als Helfer von Patrick Konrad engagieren wie auch Lukas Pöstlberger, der sich für die Frühjahresklassiker im Norden aufwärmt. „Die Arbeit im Winter war sehr gut und bei mir läuft alles nach Plan zurzeit“ berichtet Pöstlberger.

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