Australier gewinnt Clasica Almeria

Ewan wird im Sprint seiner Favoritenrolle gerecht

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Caleb Ewan (Mitchelton-Scott) hat die Clasica Almeria gewonnen. | Foto: Cor Vos

11.02.2018  |  (rsn) - Caleb Ewan (Mitchelton-Scott) ist am Sonntag bei der Clasica Almeria (1.HC) seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der Australier setzte sich in Süd-Spanien nach 185 Kilometern von Almeria nach Roquetas de Mar im Sprint vor dem Niederländer Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo) durch und trat damit die Nachfolge seines letztjährigen Teamkollegen Magnus Cort Nielsen an. Platz drei ging an den Belgier Timothy Dupont (Wanty-Groupe Gobert).

"Ich bin mit meinem Lead-out-Team seit der Tour of Britain nicht mehr gefahren. Es war schön, sie heute vor mir zu wissen. Nichts hat sich wirklich verändert. Das ist gut so. Ich war noch etwas müde vom gestrigen Training, aber als das Adrenalin einsetzte, war alles ok", so Ewan, der im Finale Luka Mezgec und Roger Kluge an seiner Seite hatte.

Pech hatte dagegen Matteo Pelucchi vom deutschen Team Bora-hansgrohe. Der Italiener stürzte vier Kilometer vor dem Ziel über einen in einem Kreisverkehr zu Fall gekommenen Fahrer und büßte damit alle Sieg-Chancen ein. So war Michael Scharzmann auf Rang zwölf bester Akteur des Raublinger Rennstalls. "Wir versuchten uns dann (nach dem Sturz, d. Red) noch einmal zu finden und Rudi brachte Schwarzi auf den letzten beiden Kilometern in eine gute Position. Es ist schade, wir haben wirklich gut zusammengearbeitet den Tag über, aber was will man machen", kommentierte Bora-Profi Lukas Pöstlberger das Finale.

Nach dem Start in Almeria setzten sich nach sieben Kilometern sieben Fahrer vom Feld ab, darunter der Russe Maxim Belkov (Katusha-Alpecin). Doch vor allem die Sprintermannschaften Mitchelton-Scott und LottoNL-Jumbo sorgten dafür, dass der Vorsprung der Ausreißergruppe nicht größer als vier Minuten wurde.

Aus der schweren ersten Rennhälfte mit vier kategorisierten Anstiegen kam die Belkov-Gruppe noch mit zwei Minuten an Vorsprung heraus, der allerdings in der flachen zweiten Rennhälfte bereits 35 Kilometer vor dem Ziel aufgebraucht war.

So jagte das Feld geschlossen in Richtung Ziel in Roquetas de Mar, wo es zur erwarteten Sprintentscheidung kam, die Ewan bei seinem Saisondebüt in Europa zu seinen Gunsten entschied und womit er sich zugleich über seinen zweiten Sieg des Jahres freuen konnte.

Endstand:
1. Caleb Ewan (Mitchelton-Scott)
2. Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo) s.t.
3. Timothy Dupont (Wanty-Groupe Gobert)
4. Hugo Hofstetter (Cofidis)
5. Florian Senechal (Quick-Step Floors)
6. Marko Kump (CCC Sprandi)
7. Mads Würtz Schmidt (Katusha-Alpecin)
8. Carlos Barbero (Movistar)
9. Edward Planckaert (Sport Vlaanderen)
10. Jon Aberasturi (Euskadi)

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