Belgischer Meister erhält Grünes Licht für die Ronde

Naesen: “Es ist nur ein Kratzer an der Karosserie“

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Oliver Naesen (AG2R) blickt trotz eines Sturzes zuversichtlich der Flandern-Rundfahrt entgegen | Foto: Cor Vos

31.03.2018  |  (rsn) - Oliver Naesen (AG2R), der sich bei einem Sturz am Mittwoch bei Dwars door Vlaanderen am Knie verletzt hat, wird wie geplant am Sonntag am Start der Flandern-Rundfahrt stehen. Der Belgische Meister erhielt nach einer Untersuchung im Krankenhaus von Gent von den Ärzten Grünes Licht.

Naesen, der bereits vor der Eröffnung der belgischen Klassikersaison gestürzt war und den Omloop Het Nieuwsblad mit einer gebrochenen Nase bestritten hatte, zeigte sich zuversichtlich, dass ihn die Verletzung nicht benachteiligen werde. "Es ist nur ein Kratzer an der Karosserie. Ich bin immer noch stark genug, um am Sonntag etwas zu probieren", sagte der 27-Jährige am Freitag auf der Pressekonferenz. "Ich habe mich heute Morgen intensiver getestet. Kleine Belastungen bereiten mir keine Sorgen, eher in den längeren sorge ich mich um mein linkes Knie, aber ich habe keine Panik.“

Naesen war am Mittwoch bei extrem schlechten Wetterbedingungen nach 75 Kilometern zu Boden gegangen und hatte kurz darauf das Rennen beenden müssen. "Ich habe für Sonntag das Schlimmste befürchtet“, gab er am Freitag zu. "Aber es wird besser und besser. Am Donnerstag war der Schmerz schon weniger schlimm und heute ist es wieder besser.“

Nach seinen bisherigen Klassiker-Vorstellungen - bestes Ergebnis war ein vierter Platz beim E3 Harelbeke - sollte Naesen zu den Podiumskandidaten bei der "Ronde“ zählen. Sich selber sieht er sogar in einer Reihe mit den Top-Favoriten. "Ich könnte eine lange Liste von Fahrern mit einer Gewinnchance nennen. Peter Sagan, Greg Van Avermaet, Sep Vanmarcke, Tiesj Benoot, Philippe Gilbert, Jasper Stuyven, es gibt ein überreichliche Auswahl. Es ist vielleicht das erste Mal, dass es so viele Möglichkeiten gibt", sagte Naesen und ordnete sich inmitten der großen Namen ein. "Ich würde mich irgendwo zwischen sie stellen, aber ich muss der richtigen Attacke folgen und das ganze Rennen über wachsam sein. Ich werde mit viel Selbstvertrauen in Antwerpen starten“, kündigte er an.

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