Nach Sturz im Schlusssanstieg der 12. Tour-Etappe

Video-Rückblick: Froome joggt 2016 den Ventoux hinauf

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Chris Froome (Sky) sorgte mit seiner Laufeinlage am Ventoux für viel Gesprächsstoff. | Foto: Cor Vos

14.07.2020  |  (rsn) – Heute vor vier Jahren erlaubten staunende Zuschauer am Mont Ventoux das Finale eines denkwürdigen Tour-Tages. Nach einem Sturz im Schlussanstieg der 12. Etappe rannte Chris Froome am Französischen Nationalfeiertag 2016 im Gelben Trikot den legendären Riesen der Provence hinauf.

Was war passiert: Im engen Spalier der begeisterten Fans kam ein Begleitmotorrad nicht mehr weiter. Der direkt dahinter fahrende Richie Porte konnte nicht mehr abbremsen, hinter dem stürzenden Australier kamen auch Froome und Bauke Mollema zu Fall. Während Porte sein Rad selber wieder in Gang brachte und Mollema seine Rennmaschine auch schnell wieder hervorzerrte, wartete Froome, dessen Rad von einem dahinter fahrenden Motorrad erfasst worden war, nicht lange und rannte los. "Ich wusste, dass das Auto mit meinem anderen Rad fünf Minuten hinter uns war. Daher musste ich laufen“, erklärte der Titelverteidiger damals. Bilder, die wohl noch nie zuvor in einem Radrennen zu sehen waren: Der Mann im Gelben Trikot der Tour de France joggt bergan.

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