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13.05.2021 | (rsn) - In einem chaotischen Sprint endete die 5. Etappe des Giro d'Italia, die Caleb Ewan (Lotto Soudal) vor Giacomo Nizzolo (Qhubeka Assos) und Elia Viviani (Cofidis) gewann. Peter Sagan (Bora – hansgrohe) überquerte als Vierter die Ziellinie. Der Slowake war am falschen Hinterrad gelandet.
Sagan schien 300 Meter vor Schluss bestens platziert zu sein. Hinter Alexander Krieger (Alpecin – Fenix) und Sebastian Molano (UAE Team Emirates) fuhr er in noch nicht vollem Sprinttempo dem Finale entgegen, als der Kolumbianer plötzlich die Beine hochnahm.
"Da geht es ja völlig drunter und drüber", entfuhr es Co-Kommentator Rolf Aldag bei Eurosport unwillkürlich. "Da ist jetzt Molano, der rausnimmt und im Weg rumsteht", kritisierte er den Kolumbianer.
Molanos Aktion verblüffte auch Sagan, der sich nach links umschaute, ob von da der nächste Zug kommen würde, auf den er aufspringen könnte. Doch rechts schoss Simone Consonni (Cofidis) mit seinem Kapitän Viviani vorbei. Ihnen hatte sich Ewan angeschlossen, der mächtig Geschwindigkeit aufnahm. Links preschte nun auch Nizzolo noch an Sagan vorbei, der jetzt keine Chance mehr hatte, noch in den Kampf um den Sieg eingreifen zu können.
"Ich war in einer guten Position und hatte ein starkes Tempo, als ich mich für meinen Sprint bereit machte. Aber der Fahrer vor mir nahm raus, so dass ich auf den letzten Metern nicht mehr die optimale Geschwindigkeit hatte", ärgerte sich Sagan hinterher. Er wird sich das nächste Mal wohl nicht mehr das Hinterrad von Molano aussuchen.
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