Grabosch, Hinze und Friedrich siegen im Teamsprint

Deutsche Sprinterinnen behalten auch in Jakarte ihre weiße Weste

Von Peter Maurer

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Weiterhin auf der Siegerstraße - die Sprinterinnen rund um Pauline Grabosch, Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich | Foto: Cor Vos

24.02.2023  |  (rsn) – Beim Nations Cup in Jakarta feierten Pauline Grabosch, Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich ihren vierten Erfolg in Serie bei einem internationalen Rennen. Nach ihren beiden Europameistertiteln und der WM-Goldmedaille im Teamsprint in Paris blieb das deutsche Trio auch in Indonesien beim ersten Weltcupwettbewerb der Bahnsaison in dieser Disziplin ungeschlagen.

In 46.613 Sekunden bezwangen sie im Großen Finale die Chinesinnen, die Stunden zuvor die Qualifikation für sich entscheiden konnten. Dort belegte das deutsche Trio nur den fünften Rang, Alessa-Catriona Pröpster ersetzte dabei wie schon bei der EM in Grenchen Friedrich. Doch danach unterstrichen die Deutschen ihre Vorrangstellung in dieser Disziplin, bezwangen in der ersten Runde Frankreich und zogen mit der schnellsten Zeit souverän ins Finale ein.

Während die Deutschen gegen das französische Team mit den beiden Einzelweltmeisterinnen Mathilde Gros und Taky Marie Divine Kouame von Beginn an keine Probleme hatten, setzten die Chinesinnen, die bei den Olympischen Spielen in Tokio noch Hinze und Friedrich bezwungen hatten, das deutsche Team ordentlich unter Druck. Erst in der von Friedrich gefahrenen Schlussrunde setzten sich die Welt- und Europameisterinnen an die Spitze und gewannen das Duell um eine Zehntel. Im Kleinen Finale setzte sich Großbritannien gegen die Niederlande durch.

Australien holt sich den Teamsprint der Männer

Bei den Männern landeten Stefan Bötticher, Nik Schröter und Maximilian Dornbach auf Rang sechs. Sie hatten Pech in der Qualifikation, die sie als Fünfte beendeten, und trafen dann in der ersten Runde auf die Europameister aus den Niederlanden, die in der Quali nur den vierten Rang belegt hatten. Das deutsche Trio war in diesem Duell chancenlos, während die Niederländer rund um den dreimaligen Europameister Harrie Lavreysen in das Finale einzogen. In diesem wurden sie aber von den Australiern bezwungen, die schon in der Qualifikation die schnellste Zeit auf die Holzbahn gebrannt hatten. Das Kleine Finale entschied Frankreich gegen Japan für sich.

In der Teamverfolgung warteten nach der am Donnerstag absolvierten Qualifikation die erste Runde und die Finalläufe - allerdings ohne deutsche Beteiligung, nachdem sowohl der Frauen- als auch der Männervierer es in Jakarta nicht unter die acht besten Teams schafften. Die vier schnellsten Mannschaften der Qualifikation waren auch in der ersten Runde die schnellsten und so zogen Frankreich und Neuseeland in das Große Finale ein, während Großbritannien und Australien sich um den dritten Platz duellierten.

In beiden am Freitag ausgetragenen Runden waren die Neuseeländerinnen mit Michaela Drummond, Ally Wollaston, Bryony Botha und Emily Shearman das schnellste Quartett, kamen mit ihrer Finalzeit von 4:08.440 Minuten sogar bis auf vier Sekunden auf den von Deutschland bei den Olympischen Spielen 2021 aufgestellten Weltrekord heran. Für die Französinnen gab es den zweiten Platz vor den Britinnen, die sich im Kleinen Finale gegen Australien durchsetzten. Dahinter landeten die Irinnen mit neuem Landesrekord auf Platz fünf vor Japan und Kanada. Die Weltmeisterinnen aus Italien wurden nur Achte.

Dänen gewinnen Vierer, Hashimoto und Wollaston das Elimination Race

Bei den Männern ging der erste Sieg im diesjährigen Nations Cup in der Teamverfolgung an Dänemark, die Neuseeland im Großen Finale niederrangen. Sieben Zehntel betrug am Ende der Unterschied der beiden Quartette. Den dritten Platz sicherte sich Großbritannien vor Australien. Für Frankreich gab es den fünften Rang vor Belgien, Kanada und Japan.

Mit den Eliminationsrennen standen am zweiten Wettkampftag in Indonesien auch zwei Einzel-Ausdauerbewerbe am Programm. Bei den Frauen siegte die Neuseeländerin Ally Wollaston vor der Britin Neah Evans und der Niederländerin Marit Raaijmakers. Die deutsche Starterin Lena Charlotte Reißner wurde Siebte, die Schweizerin Lena Mettraux belegte Rang zehn. Bei den Männern siegte der Japaner Eiya Hashimoto vor dem Belgier Jules Hesters und dem Niederländer Yoeri Havik. Theo Reinhardt wurde Siebter.

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