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13.05.2023 | (rsn / ProCycling) - Um für das am Folgetag anstehende Einzelzeitfahren drei Tage nach dem Besuch in Neapel wieder an die Adriaküste gelangen zu können, muss man erneut durch das Landesinnere fahren. Diesmal nicht über die Gipfel des Apennins, sondern über eine freundlichere Strecke mit nur wenigen Hügeln. Trotzdem bietet das Teilstück Fallstricke für die Klassementfahrer. Nach 150 Kilometern wird der Zielort Fossombrone über die „Gola del Furlo“-Schlucht erreicht, jedoch erst mal nur durchfahren.
___STEADY_PAYWALL___Der erste Anstieg von I Cappuccini (4. Kategorie, 1,9 Kilometer mit 10,7 bis maximal 19 Prozent Steigung) ist das Tor zum Finale. Nachdem man die Ziellinie zum ersten Mal passiert hat, folgt anschließend ein Rundkurs mit dem Monte delle Cesane (2. Kategorie, acht Kilometer bei 6,4 bis maxi mal 18 Prozent Steigung). Nach einer rasanten Abfahrt und einem Abstecher nach Montefelcino kehren die Fahrer nach Fossombrone zurück. Dort wartet ein weiteres Mal der kurze, aber kniffelige Anstieg des I Cappuccini, auf den eine schnelle Abfahrt zum Ziel folgt.
Im Jahr 2019 wurde der letzte Abschnitt der vierten Etappe von Tirreno–Adriatico teilweise auf denselben Straßen ausgefahren. Damals überquerte Alexey Lutsenko den I Cappuccini im Solo. Nach der Abfahrt wurde er auf dem letzten Kilometer zwar von Primož Roglic, Adam Yates und Jakob Fuglsang eingeholt, gewann aber dennoch den Sprint um den Sieg.
Diese Etappe ist auf den letzten 60 Kilometern so hart, dass sich niemand verstecken kann. Werden Roglic und die anderen Spitzenreiter hier wieder um den Tagessieg kämpfen?
Die Streckenkarte der 8. Etappe
Startzeit: 11.50 Uhr
Zielzeit: 17.11 Uhr
Sprintwertungen:
Foligno (Kilometer 47,9)
Sigillo (Kilometer 97,3)
Bergwertungen:
I Cappuccini (Kilometer 156,5, 4. Kategorie)
Monte delle Cesane (Kilometer 170,6, 2. Kategorie)
I Cappuccini (Kilometer 200,1, 4. Kategorie)
Das Streckenprofil der 8. Etappe
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