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20.01.2026 | (rsn) – Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) legte im Prolog der Tour Down Under einen Blitzstart hin, auf der zweiten Hälfte des 3,6 Kilometer langen Zeitfahrens von Adelaide stürzte der Brite dann aber ab und musste sich schließlich mit Rang 29 begnügen, eine Position übrigens hinter dem zeitgleichen Augsburger Marco Brenner (Tudor).
Zu seinem Landsmann Sam Watson (Ineos Grenadiers), der den Auftakt in die WorldTour-Saison in der Zeit von 4:16 Minuten für sich entschied, fehlten dem Shootingstar der vergangenen Saison angesichts der kurzen Strecke schließlich deutliche neun Sekunden. Ähnlich erging es seinem neuen Teamkollegen Filippo Fiorelli: Der Italiener war am ersten Messpunkt nach etwa einem Kilometer nur knapp hinter Brennan Zweiter, um dann sogar noch bis auf Position 57 durchgereicht zu werden.
Laut Sportdirektor Jesper Morkov setzten die beiden Sprinter die Vorgaben ihres Teams wie besprochen um. “Der Plan war, von Anfang an Vollgas zu geben. Das hat funktioniert, aber dann wurde klar, dass es für Matthew und Filippo etwas zu schnell war. Sie haben in der zweiten Hälfte des Prologs Zeit verloren. Schade“, bilanzierte der Däne auf der Website des niederländischen Rennstalls.
Die weiteren Visma-Starter Anton Schiffer – der Down Under sein Profidebüt gibt -, Menno Huising, Per Strand Hagenes, Pietro Mattio und Tim Rex hätten sich laut Morkov ebenfalls “gut geschlagen.“ Das Quintett wird sich auf den nun folgenden Etappen ebenso wie Fiorelli in Brennans Dienste stellen, schließlich gehört der zu den aussichtsreichsten Sieg-Kandidaten.
“In den kommenden Tagen werden wir versuchen, einen Etappensieg zu holen. Matthew ist dafür der perfekte Kandidat“, sagte Morkov über den zwölfmaligen Sieger der vergangenen Saison, der bei seinem Down-Under-Debüt vor Jahresfrist zum damaligen Auftakt nur knapp seinen ersten Profisieg verpasste, als er sich in Gumeracha nur dem damaligen Red-Bull-Kapitän Sam Welsford geschlagen geben musste. Der Australier wiederum, mittlerweile Teamkollege von Prologsieger Watson, peilt in Tanunda seinen ersten Sieg im Ineos-Trikot an.
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