Österreichs Konti-Teams: Friedensfahrt und Alpes Isère Tour

Riska glänzt bei der Friedensfahrt

Von Arthur Lenné

Foto zu dem Text "Riska glänzt bei der Friedensfahrt"
Richard Riška fuhr bei der Friedensfahrt als Gesamtdritter aufs Podium. | Foto: Reinhard Eisenbauer

01.06.2026  |  (rsn) - Für die österreichischen Kontinental-Teams verlief die vergangene Woche unterschiedlich: Während Hrinkow - Advarics bei der traditionsreichen Friedensfahrt (Peace Race, 2.2U) in Tschechien einen Podestplatz bejubeln durfte, wartete auf Tirol - KTM bei der hart umkämpften Alpes Isere Tour (2.2) in Frankreich ein schweres Rennen.

Das Highlight lieferte Richard Riska: Der Slowake, der bei der Friedensfahrt für sein Nationalteam fuhr, sicherte sich in der Gesamtwertung Rang 3 – eines der größten Resultate seiner noch jungen Karriere.

Bei der Friedensfahrt, die über vier Tage und 530,8 Kilometer durch Tschechien führte, schickte Hrinkow - Advarics drei Fahrer ins Rennen – verteilt auf zwei Nationalteams: Richard Riska ging für die Slowakei an den Start, Valentin Poschacher und Ayden Jordan trugen das Trikot des österreichischen Nationalteams. Das U23-Rennen zählt zu den traditionsreichsten Nachwuchsrennen Europas und hat seit der Neuauflage 2013 zahlreiche spätere Stars hervorgebracht – unter den Siegern finden sich Namen wie Tadej Pogacar (2018) oder Gregor Mühlberger (2015).

Hrinkow - Advarics: Riskas Podestplatz auf der Königsetappe der Friedensfahrt

In dieser Tradition setzte Riska das Ausrufezeichen der Woche: Auf der Königsetappe mit der Bergankunft in Dlouhe strane fuhr der Slowake auf Rang 3 und legte damit den Grundstein für seinen Coup in der Gesamtwertung. Am Ende stand er als Gesamtdritter auf dem Podium – geschlagen nur vom belgischen Gesamtsieger Kamiel Eeman (Lotto - Groupe Wanty), der die 3. und die 4. Etappe für sich entschied, sowie dem Iren Adam Rafferty (Hagens Berman - Jayco) auf Rang 2.

"Ich fühle mich wirklich stark. Die letzten Tage waren super und wir konnten mit Samuel Novak auch das Bergtrikot einfahren", wurde Riska in einer Mitteilung seines Teams zitiert. Sein Blick ging bereits voraus: "Jetzt kommt die Oberösterreich-Rundfahrt, auf die freue ich mich schon ganz besonders."

Die rot-weiß-rote Nationalmannschaft setzte sich bei der Friedensfahrt aus Fahrern gleich dreier heimischer Konti-Teams zusammen: Neben den beiden Hrinkow-Fahrern Poschacher und Jordan gingen mit Benjamin Eckerstorfer und Felix Rützler zwei Fahrer von Tirol - KTM sowie Laurin Nenning von Vorarlberg an den Start. Bester Österreicher im Gesamtklassement war Poschacher als 29., dahinter folgte Eckerstorfer auf Rang 32. Jordan (71.) und Nenning (101.) erreichten ebenfalls das Ziel, während Rützler auf der 4. Etappe ausstieg.

Tirol - KTM: Hartes Rennen bei der Alpes Isere Tour

Anspruchsvoll und stark besetzt präsentierte sich die 35. Austragung der Alpes Isere Tour (27. bis 31. Mai), die über fünf Etappen und 739,2 Kilometer durch die französischen Voralpen führte. Den Gesamtsieg sicherte sich der Belgier Matisse Van Kerckhove (Visma - Lease a Bike Development) vor Peter Oxenberg (Ineos Grenadiers Racing Academy) und Matteo Vanhuffel (Picnic - PostNL Development). Für Tirol - KTM war es ein harter Brocken: Von den vier gestarteten Fahrern erreichte einzig Monty Rigby in Miribel-les-Echelles das Ziel und beendete die Rundfahrt als 42. des Gesamtklassements.

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