Kockelmann Achter, Engelhardt ohne Zeitverlust

Lonardi sprintet zum Auftaktsieg beim Arctic Race

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Lonardi sprintet zum Auftaktsieg beim Arctic Race"
Giovanni Lonardi (Polti - VisitMalta) bei den Italienischen Meisterschaften im Juni. | Foto: Cor Vos

13.08.2026  |  (rsn) – Giovanni Lonardi (Polti – VisitMalta) hat die 1. Etappe des Arctic Race of Norway (2.Pro) gewonnen und sich damit seinen ersten Saisonsieg gesichert. Der 29-jährige Italiener setzte sich auf dem überwiegend flachen ersten Teilstück nach 181,9 Kilometern im erwarteten Massensprint in Myre vor dem Franzosen Jason Tesson (TotalEnergies) und dem Kanadier Riley Pickrell (Modern Adventure Pro Cycling) durch.

Der norwegische Lokalmatador Erlend Blikra (Uno-X Mobility) musste sich mit Platz vier zufriedengeben, Ethan Vernon (NSN) aus Großbritannien komplettierte die Top 5.

Bester deutschsprachiger Fahrer beim Auftakt war der Luxemburger Mathieu Kockelmann (Lotto – Intermarché) auf Platz acht. Der Deutsche Meister Felix Engelhardt (Jayco - AlUla) erreichte das Tagesziel gfenau wie der Österreicher Marco Schrettl (XDS - Astana) und die beiden Schweizer Fabio Christen und Matteo Badilatti (beide Pinarello - Q36.5) ohne Zeitverlust sicher inmitten des Hauptfeldes.

Durch den Tagessieg und die damit verbundene Zeitgutschrift ist Lonardi auch der erste Gesamtführende beim 13. Arctic Race of Norway. Er hat je vier Sekunden Vorsprung auf Tesson und den Gesamtdritten Teodor De Luca (Lucky Sport) aus Schweden, der im Finale vor dem Bonus-Sprint in die Spitzengruppe des Tages vorgesprungen war und sich dort sechs Sekunden Bonifikation gesichert hatte.

In der Punktewertung führt Lonardi ebenfalls vor Tesson, der damit am Freitag das Sonderwertungstrikot stellvertretend tragen wird. Das Bergtrikot erkämpfte in der fünfköpfigen Ausreißergruppe des Tages, die bis zu drei Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld herausfahren konnte, rund drei Kilometer vor dem Etappenziel aber gestellt wurde, der Norweger Morthen Wang Baksaas (Lucky Sport). Bester Nachwuchsfahrer ist der Schwede De Luca.

Das Streckenprofil der 1. Etappe beim Arctic Race of Norway. | Grafik: Veranstalter

Die 2. Etappe führt am Freitag über 180 Kilometer von Bo i Vesteralen nach Andenes und ist ebenfalls überwiegend flach. Allerdings führt die Strecke lange Zeit direkt am Meer entlang, so dass der Wind eine Rolle spielen könnte.

Gesamtwertung gemacht wird in jedem Fall dann am Samstag auf der 3. Etappe zur Mini-Bergankunft von Melbu am Storheia Summit, einer 3,4 Kilometer langen 10-Prozent-Schlussrampe. Eine ähnliche, aber nicht ganz so schwere Ankunft wartet am Schlusstag auch in Narvik, wo die letzten 2,8 Kilometer mit acht Prozent ansteigen.

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