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16.08.2026 | (rsn) – Zum zweiten Mal in Folge werden die ADAC Cyclassics am kommenden Sonntag nicht nur in Buxtehude starten, sondern auch über die quasi identische Strecke führen: 205,3 Kilometer stehen beim zweiten deutschen WorldTour-Rennen der Saison auf dem Programm, und wie 2025 geht es beim Sprinter-Klassiker an der Elbe erneut fünf Mal über den berüchtigten Waseberg.
Im vergangenen Jahr sorgte die damals etwas schwerer gewordene Strecke dafür, dass es tatsächlich einen Ausreißersieg gab: Der Ire Rory Townsend rettete sich für Q36.5 knapp vor dem heransprintenden Peloton über den Zielstrich und die Veranstalter der ASO Germany um Rennleiter Fabian Wegmann durften sich bestätigt sehen: Das neue Konzept ging in Sachen Spannung voll auf.
Kein Wunder also, dass daran für 2026 nichts geändert wurde. Wieder geht es in Buxtehude los – der zweite Start des Rennens in Niedersachsen. Und wieder führt zunächst eine Südschleife über Beckdorf nach Hollenstedt, bevor es dann in nordöstlicher Richtung via Rosengarten und Moorburg zur Köhlbrandbrücke und von dort in die Hamburger Innenstadt geht.
Dort wartet ein insgesamt drei Mal zu fahrender Rundkurs: Die Elbchaussee entlang geht es zunächst gen Westen nach Blankenese, dann dort auf einer Schleife über Wittenberger Weg und Grotiusweg zum berüchtigten Waseberg und zurück auf die Elbchaussee in östlicher Richtung in die Innenstadt zur ersten Zielpassage in der Mönckebergstraße nach 105 Kilometern.
Das Streckenprofil der 29. ADAC Cyclassics. | Grafik: ASO Germany
Auf den Runden zwei und drei allerdings wird die Blankenese-Schleife über Wittenberger Weg, Grotiusweg und den 800 Meter langen und im Schnitt sieben Prozent steilen Waseberg – der in seiner zweiten Hälfte durchgängig zweistellige Steigungsprozente aufweist – je zwei Mal gefahren.
Somit wartet der Waseberg bei Kilometer 128,5 und 139,6 sowie bei Kilometer 178,6 und 189,8 je zwei Mal in kurzer Abfolge hintereinander, was das Rennen mit nun rund 1.600 Höhenmetern im Vergleich zu früheren Jahren schwerer hat werden lassen. Allerdings sind es von der letzten Waseberg-Überquerung weiterhin 15,5 Kilometer bis ins Ziel in der Mönckebergstraße – genug eigentlich für die Teams der Sprint-Spezialisten, um das Rennen wieder unter Kontrolle zu bringen.
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