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15.08.2026 | (rsn) – Andrew August (Netcompany – Ineos) ließ bei der Czech Tour seinem Sieg vom Jested den auf dem Dlouhé stráne folgen. Der US-Amerikaner entschied die 3. Etappe im Dreiersprint für sich. In dem verlor Alessandro Fancellu (MBH Bank – CSB - Telecom Fort) eine Sekunde, Domenico Pozzovivo (Solution Tech – Nippo – Rali) sogar als Dritter sechs. Mit 13 Sekunden Rückstand entschied Vaclav Jezek (Kasper – crypto4me) den Sprint der acht Verfolger für sich. Aus dieser Gruppe heraus belegte Max Bock (Red Bull – Bora – hansgrohe) den zehnten Platz. Durch seinen zweiten Sieg in drei Tagen baute August seine Gesamtführung aus.
“Bei der Czech Tour gibt es drei Bergankünfte und ich würde sagen, dass die alle gleich wichtig sind“, antwortete der Sieger im Ziel-Interview auf die Frage, wie wichtig dieser Sieg für seine Chancen auf den Gesamtsieg sei. “Es ist natürlich toll, das Gelbe Trikot zu verteidigen, aber sogar besser, die Etappe gewonnen zu haben“, fügte 20-Jährige an.
Der steht jetzt bei vier Saisonsiegen. “Der Anstieg glich dem von gestern. Er war ziemlich lang, aber letztendlich kam es auf die letzten Meter an“, fasste der Netcompany-Youngster das Rennen zusammen. Tatsächlich glich das Finale dem des Jested. Kurz vor dem Teufelslappen sprengte August selbst die Favoritengruppe. Fancellu konnte er aber erst im Sprint distanzieren “Der Fahrer, der bei mir war, war ungefähr auf meinem Level. Er ist sicher mein größter Konkurrent für morgen“, blickte August voraus.
Das Streckenprofil der 3. Etappe der Czech Tour | Foto: Veranstalter
Die Gruppe des Tages bestand aus Romet Pajur (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies), Samuel Boardman (Modern Adventure), Nolan Huysmans (Flanders – Baloise), Filippo Ridolfo (Novo Nordisk), Dominik Neumann (ATT Investments) und Josef Cerny (Kasper – crypto4me). Dieses Sextett eilte dem Feld etwas mehr als zwei Minuten. Rund 70 Kilometer vor dem Ziel wurde die Konstellation vorn am Mezilesi (2.Kat.) dann durchgemischt. Während der Estnische Meister in deutschen Diensten zurückfiel, sprangen Manuele Tarozzi (Bardiani - CSF – 7 Saber) und Jan Castellon (Caja Rural – Seguros RGA) vor.
Mit rund einer Minute Vorsprung ging das Septett in den 13,2 Kilometer langen Schlussanstieg, wo sich Castellon und Tarozzi schnell vom Rest absetzten. Rund 9 Kilometer vor dem Ziel war es aber auch im diese beiden geschehen. Drei Kilometer später probierten es Geoffrey Bouchard (TotalEnergies) und Kamiel Bonneu (Solution Tech – Nippo – Rali), wobei der Belgier stärker war und circa zwei Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurde. Kurz danach attackierte August. Ihm konnten Pozzovivo und Fancellu folgen, wobei der Routinier zwischenzeitlich abreißen lassen musste. Sein Landsmann beteiligte sich nicht an der Führungsarbeit, im Spurt war er trotzdem chancenlos gegen den Mann in Gelb
Bock fehlte es erneut an Explosivität, als August seine Attacke ritt. Anschließend konnte er sich gut in der Verfolgergruppe behaupten und dort sogar das Tempo verschärfen. Im Sprint wurde der 21-Jährige allerdings durchgereicht, wobei er den Anschluss an seine Gegner hielt. Im Klassement gewann er so drei Positionen. Zweitbester “Jungbulle“ war am Samstag der Österreicher Anatol Friedl auf Rang 21.
Im Klassement liegt August vor der abschließenden Bergetappe elf Sekunden vor Fancellu. Bock ist Fünfter und folgt auf 48 Sekunden. Der US-Amerikaner ist auch bester Nachwuchsfahrer und führt in der Punktewertung. Das Bergtrikot verteidigte Michal Schuran (United Shipping).
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