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16.08.2026 | (rsn) – Am Schlusstag der Czech Tour (2.Pro) hat Alessandro Fancellu (MBH Bank – CSB – Telecom Fort) Andrew August (Netcompany – Ineos) eine Niederlage zugefügt, die der als Tageszweiter und Gesamtsieger aber verschmerzen kann. Eine Zwölfergruppe sprintete nach 160 Kilometern am Pustevny um den Tagessieg. Dritter wurde dabei Nicolas Breuillard (TotalEnergies). Fünf Sekunden verlor als Tagesvierter Vaclav Jezek (Kasper – crypto4me) vor den zeitgleichen Filippo Turconi (Bardiani – CSF – 7 Saber), Piotr Pekala (ATT Investments) und Max Bock (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies).
Im Klassement behauptete August sieben Sekunden auf Fancellu. Das Podium komplettierte der Tageselfte Domenico Pozzovivo (Solution Tech – Nippo – Rali). Turconi beendet die Rundfahrt als Vierter, Breuillard schob sich an Bock vorbei auf Platz fünf.
“Endlich!“, freute sich Fancellu im Ziel-Interview. Seit letzter Saison bin ich drei- oder viermal Zweiter geworden. Jetzt hat es mit dem Sieg geklappt. Am Start fühlte ich mich noch nicht so gut, aber im Laufe des Rennens lief es immer besser. Im Schlussanstieg wollte ich angreifen, aber Ineos hat ein zu hohes Tempo angeschlagen. Deswegen habe ich auf den Sprint gewartet“, blickte der Italiener auf das Rennen zurück. Letztes Jahr hatte der 26-Jährige seine ersten drei Profisiege gefeiert, die waren allesamt auf dem x.2-Niveau.
Gegen WorldTour-Konkurrenz konnte er schon mehrmals überzeugen, siegreich war er jetzt zum ersten Mal. “Ich habe auf den richtigen Moment gewartet und bin dann losgesprintet“, sagte er. “das ist etwas ganz Besonderes. Wir kamen hier sehr ambitioniert her, gestern hätte es fast geklappt und jetzt konnte ich endlich den Sieg liefern.“
Das Streckenprofil der 4. Etappe der Czech Tour | Foto: Veranstalter
Jakub Otruba (Caja Rural – Seguros RGA), Mats Wenzel (Kern Pharma), Fabrizio Crozzolo (Polti – VisitMalta), Michal Schuran (United Shipping) und der im Klassement nur 1:31 Minuten zurückliegende Geoffrey Bouchard (TotalEnergies) bildeten die Gruppe des Tages. Die bekam maximal zwei Minuten, wodurch der Franzose zwischenzeitlich die virtuelle Gesamtführung übernommen hatte. Den 7,9 Kilometer langen Schlussanstieg nahm das Quintett 30 Sekunden vor dem Peloton in Angriff.
Dort bestimmte Netcompany – Ineos das Tempo, während Bouchard und Wenzel ihren Begleitern davon kletterten. Sechs Kilometer vor dem Ziel ging der Franzose dann solo, rund einen Kilometer später beendeten die NSN-Helfer den Vorstoß aber endgültig. Da versammelten sich noch ungefähr 25 Fahrer im Feld. Jack Haig (Netcompany – Ineos) reduzierte anschließend bis in den Schlusskilometer hinein die Gruppenstärke auf ein Dutzend Athleten. Diese Gruppe sprintete dann auch um den Tageserfolg. Fancellu trat dabei zuerst an und behauptete den Vorsprung, den er sich dabei erarbeitet hatte, bis ins Ziel.
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