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18.08.2026 | (rsn) - Mit Primoz Roglic an der Spitze fährt Red Bull – Bora – hansgrohe zur 81. Vuelta a Espana, die am 22. August in Monaco gestartet wird. Ob der vierfache Gesamtsieger aber seinen fünften Triumph wirklich wird anpeilen können, ist wegen seines Trainingssturzes und der dadurch gestörten Vorbereitung unsicher. Außerdem muss der Slowene es in Spaniern mit seinem Landsmann, dem Weltranglistenersten Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) aufnehmen.
“Unser Hauptziel ist es, eine Etappe zu gewinnen – und hoffentlich mehr als eine, wenn sich die Chancen dazu bieten. Unser zweites großes Ziel ist die Gesamtwertung mit Primoz“, erklärte der Sportliche Leiter Sven Vanthourenhout. “Wir müssen aber realistisch bleiben, denn seine Vorbereitung verlief nach seinem Sturz ganz anders, als wir ursprünglich erwartet hatten. Wir werden die Situation Schritt für Schritt beurteilen. Wir werden ihn dabei unterstützen, das bestmögliche Ergebnis in der Gesamtwertung zu erzielen, müssen aber auch bereit sein, unsere Ziele gegebenenfalls anzupassen.“
Für Tageserfolge könnte auch Jordi Meeus sorgen. Der Sprinter ist bei der Vuelta einer der wenigen seiner Zunft. Als Hauptgegner stehen zurzeit der Brite Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike), Mads Pedersen (Lidl – Trek), Orluis Aular (Movistar) und Steffen De Schuyteneer (Lotto – Intermarché) auf der Startliste. Auf einen echten Anfahrer muss Meeus aber verzichten. Mit seinem Landsmann Gianni Vermeersch, Gianni Moscon, Finn Fisher-Black und Callum Thornley hat er immerhin drei Fahrer, die ihn im Finale unterstützen können.
Für schwereres Terrain haben die Raublinger neben Roglic die Neoprofis Luke Tuckwell und Thornley sowie Fisher-Black und Frederik Wandahl aufgestellt. Der vielseitige Fisher-Black soll außerdem eine Option im Kampf um Tagessiege werden. “Wir wollen, dass Finn offensiv fährt, sich Chancen erarbeitet und sie nutzt, wenn sie sich bieten“, so Vanthourenhout.
Kapitän ist aber natürlich Roglic, der sich die Rolle des Rekordsiegers mit Roberto Heras teilt. “Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Vuelta und fahre dort immer sehr gerne. Sie viermal zu gewinnen, ist schon etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können. Deshalb möchte ich mir keinen zusätzlichen Druck machen. Wir werden von Tag zu Tag schauen, als Team alles geben und versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ich freue mich darauf“, erzählte der ehemalige Skispringer.