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19.08.2026 | (rsn) – Isaac Del Toro (UAE – Emirates – XRG) hat den Prolog der Deutschland Tour in Bad Orb gewonnen und das erste Blaue Trikot übernommen. Der 22-jährige Mexikanische Meister setzte sich nach 2,6 Kilometern auf abtrocknender Strecke mit zwei Sekunden Vorsprung vor Paul Magnier durch. Dritter wurde dessen Soudal-Teamkollege Laurenz Rex (+0:05). Bester Deutscher war Tobias Müller (Unibet – Rose Rockets) auf Rang zehn (+0:07).
Im Gesamtklassement führt Del Toro zwei Sekunden vor Magnier und fünf vor Rex. Der Mexikaner übernimmt damit auch die Spitzenposition in der Nachwuchs- und der Punktewertung.
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Isaac del Toro (UAE - Emirates - XRG / Sieger / Flash Interview): “Das war für alle ein hartes Stück Arbeit, denke ich. Aber, ich muss ehrlich sein, das Wetter hat mir ein bisschen geholfen. Sonst hätte Magnier vielleicht gewonnen. Er hat einen verdammt guten Job gemacht. Ich bin glücklich mit dem Team. Alle haben mir geholfen und mir für diese drei Minuten Mut zugesprochen.”
Tim Torn Teutenberg (Lidl - Trek / 38. / RSN): “Es war ein bisschen nass noch. Anfangs bin ich ein bisschen weggerutscht, aber es ging. Ich habe ein bisschen was verloren und hätte besser fahren können. Aber so von den Wattwerten war es ganz gut. Ich bin ja hier spontan reingerutscht, eigentlich hätte ich Renewi fahren sollen. Wir haben Max und mich dabei und ich denke, einer von uns beiden wird sprinten.”
Georg Zimmermann (Nationalteam / 79. / RSN): “Nach 3-4 Wochen rennfrei gleich mit so einem 2km-Prolog zu starten, da muss man erstmal den Rhythmus finden und ich bin ganz gut durchgekommen. Ich konnte mich auf dem Rad halten, aber es war sehr technisch und sehr glatt. Besonders die S-Kurve und die Linkskurve danach waren wirklich sehr anspruchsvoll.”
Maximilian Schachmann (Soudal - Quick-Step / 18. / RSN): “Die Abfahrt war generell recht technisch, aber jetzt noch durch den Regen und das Abtrocknen, war es ein bisschen schwierig zu sehen, wie trocken es an welcher Stelle schon ist. Für Sprinter ist der Kurs schon prädestiniert und ich bin ganz froh, dass ich gut dabei bin. Es ist immer wieder etwas Besonderes und eine Freude, hier am Start zu sein. Ich beobachte mit Begeisterung, wie es sich in den letzten zehn Jahren entwickelt hat und ich denke, wir können uns über die steigende Begeisterung freuen.”
Nils Politt (UAE - Emirates - XRG / Zwölfter / RSN): “Es war ein Sprint bis oben zum Berg und dann musste man es mit viel Lactat in den Beinen noch 1,2 Kilometer irgendwie durchziehen. Für Deutschland ist es natürlich sehr schön, dass es die Deutschland Tour wieder gibt und auch so viele große Teams teilnehmen. Ich denke, wir haben mit Isaac Del Toro und António Morgado zwei Fahrer dabei, denen die Strecke auf jeden Fall gut liegt. António, Isaac und ich müssen halt irgendwie unsere Stärken ausspielen und dann schauen wir, wer zum Schluss vorne ist.”
Tobias Müller (Unibet - Rose - Rockets / Zehnter / RSN): “Ich hatte mit einem persönlichen guten Ergebnis gerechnet oder darauf gehofft, dass es am Ende so gut wird, das ist natürlich schön. Ich wusste, dass mir der Prolog ganz gut liegt, dass ich das dann auch so gut umsetzen kann, das freut mich natürlich. Für mich ist jetzt der Sprint auf der 2. Etappe das Hauptaugenmerk. Mal sehen, wie es bis dahin wird.”
John Degenkolb (Picnic - PostNL / 16. / RSN): “Ich habe natürlich auch ein bisschen Glück gehabt mit dem Wetter, aber habe trotzdem halt alles reingehauen, was ich hatte. Die Form ist ganz gut, mal schauen, was die nächsten Tage geht. Ich gehe alles so an, als könnte es auch das letzte Mal sein und genieße es einfach von Anfang bis Ende. Ich finde es einfach geil, hier mit fast 40 Jahren irgendwie nochmal mit am Start zu sein.”
Max Walscheid (Lidl - Trek / Platz 31 / RSN): “Es war soweit in Ordnung und hat sich okay angefühlt, war aber keine absolute Hammerleistung, aber in Ordnung. Ich hatte mir den Prolog vorher auf dem Papier relativ genau angeschaut und leider hätte ich mir persönlich die Strecke anders gewünscht. Hier sind einfach andere besser. So kann man es einfach stehen lassen. Es ist jetzt gar keine Entschuldigung, aber ich war jetzt nicht bereit, super viel Risiko einzugehen. Ich habe mir bei dieser Streckenführung schon gedacht, dass ich mit dem Hügel sehr wahrscheinlich nicht aufs Podium fahren werde. So wäre es ja blöd gewesen für den 15. Platz auf die Nase zu fliegen.
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