Molano behauptet Führung beim CRO Race

Bévort feiert ersten Profisieg, Magnier wieder mit leeren Händen

Von Matthias Seng

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Carl Frederik Bévort (Uno-X Mobility) hat die 2. Etappe des CRO Race gewonnen. | Foto: Cor Vos

23.09.2026  |  (rsn) – Nach vier Tagessiegen bei der letztjährigen Austragung läuft es diesmal beim CRO Race (2.Pro) für Paul Magnier (Soudal – Quick-Step) noch nicht. Zum gestrigen Auftakt war der Franzose eingebaut und musste sich mit Rang zwei begnügen. Auf der 2. Etappe nun geriet Magnier im Finale mit dem Italiener Davide Donati (Red Bull – Bora – hansgrohe) aneinander und konnte sich offenbar wegen eines daraus resultierenden technischen Defekts nicht am Zielsprint beteiligen.

Den entschied nach 114,5 Kilometer von Biograd na Moru nach Novalja der Norweger Carl Frederik Bévort (Uno-X Mobility) für sich und konnte so seinen ersten Sieg als Profi feiern. Überraschender Zweiter wurde der Kroate Nicolas Gojkovi? vom Pogi Team Gusto Ljubljana vor Auftaktsieger Juan Sebastian Molano (UAE – Emirates – XRG), der die Führung im Gesamtklassement der sechstägigen Kroatien-Rundfahrt behauptete.

Hinter seinem Landsmann Lorenzo De Longhi (Campana Imballagi) belegte Donati, dessen Teamkollege Danny van Poppel bereits auf der 1. Etappe ausgeschieden war, als bester Red-Bull-Profi den fünften Platz.

Vor der morgigen 3. Etappe, auf der erstmals die Kletterer gefordert sein werden, liegt Molano im Klassement vier Sekunden vor dem 22-jährigen Bévort, der auf Rang zwei vorrückte. Auf dem dritten Platz folgt der Franzose Sam Maisonobe (Cofidis / +0:07). Der Auftaktdritte Sam Teutenberg (Lidl – Trek) spielte diesmal im Finale keine Rolle und fiel auf Rang sechs (+0:10) der Gesamtwertung zurück.

Molano behauptete auch die Führung in der Punktewertung. Der 22-jährige Gojkovi? verdrängte Magnier von der Spitze der Nachwuchswertung. Bahrain Victorious bleibt bestes Team.

Jakob Slibar (Pogi Team Gusto Ljubljana) und Szymon Wisniewski (Wibatech Lubelskie Perla Polski) bildeten am kürzesten Tag der Kroatien-Rundfahrt 2026 eine kleine Ausreißergruppe, die auf welligem Terrain einen kleinen Vorsprung zugestanden bekam. Molanos Helfer dominierten dahinter das Geschehen. Bereits 26 Kilometer vor dem Ziel war die Flucht beendet, ehe Gabriele Raccagni (Polti – VisitMalta) den zweiten Bergpreis des Tages gewann und damit auch die Führung in der Bergwertung übernahm.

Danach versuchte es Slibars Teamkollege Mihael Stajnar, der bereits zum Auftakt als Ausreißer unterwegs gewesen war. Der Slowene wurde aber von UAE an noch kürzerer Leine gehalten und nach wenigen Kilometern an einer Welle gestellt. Magniers Teamkollegen vereitelten danach einige weitere Attacken und übernahmen eingangs der letzten zwölf Kilometer die Spitze im Feld.

Das Streckenprofil der 2. Etappe des CRO Race | Foto: Veranstalter

Auf der nur 4,5 Kilometer langen Schlussrunde machte Uno-X den Belgiern vorn Konkurrenz, ehe sich auch noch Lidl – Trek mit in die Positionskämpfe einmischte. Auf der gut 500 Meter langen Zielgerade ließ sich Magnier auf eine Rangelei mit Davide Donati (Red Bull – Bora – hansgrohe) ein, in deren Folge er dann offenbar mit einem technischen Problem zu kämpfen hatte und raus war aus dem Kampf um den Tagessieg.

Davon bekam Bévort an der rechten Seite nichts mit. Der Norweger hatte freie Fahrt und sicherte sich im Sprint seinen ersten Profisieg vor Gojkovic und Molano, der das Rote Trikot behauptete.

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