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27.09.2026 | (rsn) – Der Italiener Davide Donati hat Red Bull – Bora – hansgrohe zum Abschluss des 11. CRO Race (2.Pro) den zweiten Tagessieg beschert, nachdem Daniel Felipe Martinez bereits die 4. Etappe für sich hatte entscheiden können.
Der üblicherweise für das hauseigene Devo-Team fahrende Donati setzte sich über 159,5 Kilometer von Samobor nach Zagreb im Massensprint vor seinem Landsmann Lorenzo De Longhi (Cofidis) durch und feierte seinen dritten Saisonsieg, nachdem er zuvor bereits zwei Teilstücke des Giro di Sardegna (2.1) hatte gewinnen können.
Nach seinem gestrigen Tagessieg musste sich der Franzose Paul Magnier (Soudal – Quick-Step) am Ende der 6. Etappe mit Rang drei begnügen. Der 22-Jährige, der 2025 viermal in Kroatien erfolgreich gewesen war, musste seinen Sprint zu früh starten, da bei seinem Team die Vorbereitung nicht wie geplant funktioniert hatte. Vierter und erneut bester Deutscher war Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek), Rang fünf ging an den Norweger Erlend Blikra (Uno-X Mobility).
“Nachdem wir gestern den Sprint vermasselt hatten, war das Team heute fest entschlossen, es wieder gutzumachen. Ich habe mir das bestmögliche Hinterrad (das von Magnier, d. Red.) ausgesucht und beschlossen, meinen Schlusssprint so nah wie möglich an der Ziellinie zu starten. Ich war zu Beginn der Rundfahrt krank, aber im Laufe der Tage ging es mir immer besser“, sagte Donati im Ziel.
Der Däne Tobias Svarre (Uno-X Mobility) verteidigte das Rote Führungstrikot und sicherte sich den ersten Rundfahrtsieg als Profi mit vier Sekunden Vorsprung auf den Italiener Antoni Tiberi (Bahrain Victorious). Weitere vier Sekunden dahinter komplettierte der Belgier Tim Wellens (UAE – Emirates – XRG) das Podium vor dem Franzosen Sam Maisonobe (Cofidis) und dessen Landsmann Adrien Boichis (+0:9).
Der 23-Jährige war auf Rang fünf bester Fahrer von Red Bull – Bora – hansgrohe war, drei Positionen vor seinem Teamkollegen Emil Herzog (Red Bull – Bora – hansgrohe / +0:41), der als Achter zugleich bester deutscher Teilnehmer war.
“Es waren drei lange Tage, denn man weiß nie, was diese Jungs tun werden“, sagte Svarre, der das Rote Trikot mit seinem Sieg auf der 3. Etappe übernommen hatte, um es danach erfolgreich zu verteidigen. “Es war ein schöner Kampf, und ich bin stolz auf mich. Ich habe hier meinen ersten Profisieg errungen, und deshalb wird mir dieses Rennen in guter Erinnerung bleiben", so der 22-Jährige.
Svarres norwegischer Teamkollege Carl-Frederik Bévort (Uno-X Mobility) sicherte sich die Punktewertung vor Teutenberg, Tiberi gewann die Bergwertung vor dessen Teamkollegen Lennard Kämna (Lidl – Trek)., Svarre wurde auch als bester Nachwuchsfahrer ausgezeichnet, Cofidis holte sich die Teamwertung vor Red Bull – Bora – hansgrohe.
Am Schlusstag der Kroatien-Rundfahrt konnte sich auf flachem Terrain lange Zeit kein Fahrer aus dem aufmerksamen Feld lösen. Erst nach rund 95 Kilometern gelang das einer fünfköpfigen Gruppe um den Franzosen Valentin Ferron (Cofidis). Allerdings wurden die Ausreißer von den Sprinterteams an der kurzen Leine gehalten.
50 Kilometer vor dem Ziel betrug ihr Vorsprung rund eine Minute, eingangs der zweimal zu befahrenden, 6,5 Kilometer langen Schlussrunde waren davon aber nur noch 20 Sekunden übrig. Neun Kilometer vor dem Ziel war die Flucht des Quintetts dann beendet.
Das Streckenprofil der 6. Etappe des CRO Race | Foto: Veranstalter
Am letzten Bonussprint der Rundfahrt holte sich Clément Izquierdo (Cofidis) die maximal möglichen drei Sekunden, ehe sein Teamkollege Sam Maisonobe – Gesamtvierter der Rundfahrt - vergeblich attackierte. Danach gelang es keinem Team, einen Sprintzug an der Spitze des Feldes zu etablieren.
Auf der langen Zielgerade musste Magnier früh seinen Sprint beginnen, auf den letzten Metern dann aber den stark aufkommenden Donati und auch noch dessen Landsmann De Longhi an sich vorbeiziehen lassen. Teutenberg holte sich dahinter sein drittes Top-5-Ergebnis vor Blikstra.
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