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26.09.2026 | (rsn) – Nach zwei verpassten Chancen hat Paul Magnier (Soudal – Quick-Step), der in Kroatien 2025 viermal als Erster über den Zielstrich kam, auf der 5. Etappe des CRO Race (2.Pro) seinen ersten Tagessieg bei der Rundfahrt erzielt. Nach 164 Kilometern von Karlovac nach Sveta Nedelja war er im Massensprint schneller als Rui Oliveira (UAE – Emirates – XRG) und Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek). Carl-Frederik Bevort (Uno-X Mobility) wurde vor Dario Igor Belletta (Polt – VisitMalta) Vierter.
Leader Tobias Svarre (Uno-X Mobility) musste sich im Finale am 8,5 Kilometer langen und 4,8% steilen Plesivica (2.Kat.) mehrerer Angriffe erwehren. Da löste der Däne aber ausgezeichnet. Auch in der Abfahrt war er zur Stelle, als die Konkurrenz in die Offensive gibt. Er erreichte das Ziel als 21. im 42-köpfigen Peloton und verteidigte so die Gesamtführung.
Manuele Tarozzi (Bardiani – CSF – 7 Saber), José Felix Parra (Caja Rural – Seguros RGA), Edoardo Zamperini (Cofidis), Txomin Juaristi (Euskaltel – Euskadi), Filippo D’Aiuto (MBH Bank – CSB – Fort Telecom) und Samuel Boardman (Modern Adventure) bildeten die Gruppe des Tages, die 23 Kilometer vor dem Ziel am Fuß des letzten Anstieges eingeholt wurde.
Dort bildete sich nach einem Angriff von Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) ein Trio mit dem Italiener, Tobias Svarre (Uno-X Mobility) und Daniel Felipe Martinez (Red Bull – Bora – hansgrohe). Tiberi sicherte sich die Bergwertung, doch die Gruppe wurde anschließend schnell wieder eingeholt. Als Tiberi und Tim Wellens (UAE – Emirates – XRG) bergab erneut probierten, war Svarre ein weiteres Mal hellwach.
Das Streckenprofil der 5. Etappe des CRO Race | Foto: Veranstalter
So war der Sprint unvermeidlich. Den fuhr Soudal – Quick Step für Magnier an. Teutenberg versuchte den Franzosen mit einem frühen Antritt zu überraschen, der hielt aber direkt dagegen und erarbeitete sich mit einem langen Sprint einen riesigen Vorsprung. Auch der Deutsche zog bis zum Ende durch und wurde noch Dritter.
Im Klassement liegt Svarre vor dem Schlusstag vier Sekunden vor Tiberi und derer acht vor Wellens. Die Top Ten in der Gesamtwertung erreichten das Ziel zeitgleich. Trotzdem schob sich aufgrund der besseren Summe der Tagesplatzierungen Emil Herzog (Red Bull – Bora – hansgrohe) an Johannes Kulset (Uno-X Mobility) vorbei auf Rang sieben. Bevort verteidigte die Spitzenposition im Punkteklassement, Tiberi die im Kampf ums Bergtrikot. Bester Nachwuchsfahrer ist der Gesamtführende.
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