Bryton Radsport-Elektronik

Moderne Technik nicht nur für Profis

19.10.2026  |  Elektronik ist vom Fahrrad nicht mehr wegzudenken, wobei viele Produktkategorien nach wie vor den oberen Preisklassen vorbehalten sind – elektronische Schaltungen etwa oder Powermeter. Doch im Bereich der Navigation tut sich was – und das ist auch dem Anbieter Bryton zu verdanken. Denn die Marke aus Taiwan schafft den Spagat zwischen Highend-Produkten und eher basismäßigen Radcomputern und kann so anspruchsvollen wie preisbewussten Bikern etwas bieten.

Das Topmodell von Bryton bietet mit Touchscreen und langer Akkulaufzeit ein attraktives Hardware-Paket.

An der Spitze des Portfolios steht der Bryton Rider S810 (300 Euro) mit 3,5 Zoll großem Farbdisplay. Per Touchscreen lässt sich das Gerät einfach bedienen, wobei eine Locking-Funktion per Tastendruck etwa Fehlbedienungen durch Regentropfen vorbeugt. Je zwei Tasten an den Seiten des Gehäuses ermöglichen es, wichtige Funktionen ohne hinzuschauen zu aktivieren. Ein Umgebungslicht-Sensor regelt die Bildschirmbeleuchtung, sodass man in jeder Situation die bis zu zwölf Datenfelder im Blick hat.

Moderne Radsport-Elektronik zu günstigen Preisen ist der USP des taiwanesischen Anbieters.

50 Stunden Akkulaufzeit stellen auch bei Mehrtagestouren eine durchgehende Funktion sicher; geladen wird der S810 per USB-C. Dann stehen den Nutzern zahllose Navigations- und Trainingsfunktionen offen, von der Turn-by-turn-Routenführung bis hin zum Import von Trainingsplänen. Gespeicherte Strecken können auch auf dem Smart Trainer abgefahren werden, und natürlich ist die Koppelung diverser Sensoren möglich – etwa ein Powermeter oder das Radar-Rücklicht R300D (129,95 Euro).

Das Radar-Rücklicht R300D sorgt für mehr Sicherheit beim Training im Straßenverkehr.

Mit dem Bryton Rider S510 steht dem Topmodell ein etwas kompakteres Gerät zur Seite, dessen 2,8 Zoll großer Farbbildschirm immer noch manchen teureren Mitbewerber in den Schatten stellt – zumal die Nummer zwei für attraktive 249,95 Euro angeboten wird. Dafür gibt es wiederum einen Touchscreen, der bis zu zehn Datenfelder anzeigt, und eine mit 30 Stunden immer noch satte Akkulaufzeit. Da die Navigations- und Trainingsfeatures bei beiden Geräten identisch sind, hängt es letztlich an der Bildschirmgröße, für welches Modell man sich entscheidet.

Der kompakte Radcomputer Rider S510 bietet denselben Funktionsumfang wie das größere Modell.

www.grofa.com/de/bryton

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