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13.12.2007 | (Ra) - Wer war der stärkste und konstanteste Radprofi im Jahr 2007? Radsport aktiv hat alle wichtigen UCI-Rennen ausgewertet. Berücksichtigt wurden ProTour, HorsCategorie und die Kategorien 1.1 beziehungsweise 2.1. Für jedes Eintagesrennen, für jede Etappe und die Gesamtwertung einer Rundfahrt haben wir nach eigenem Punkteschema (siehe Link unten) Zähler vergeben. Radsport aktiv präsentiert die Top 100 des Jahres 2007: Platz 18: Robbie McEwen (Predictor-Lotto), 564 Punkte
Auch wenn Robbie McEwen in der abgelaufenen Saison nicht ganz an die Dominanz der Vorjahre anknüpfen konnte, demonstrierte er doch auch 2007 wieder eindrucksvoll, dass er nach wie vor zu den stärksten Sprintern im Feld zählt: Etappensiege bei der Tour de France, Giro d`Italia, Tour de Suisse und Tour de Romandie waren die herausragendsten Ergebnnisse des kleinen Australiers.
McEwen begann seine Saison im Januar mit seiner Heimatrundfahrt, der Tour Down Under, wo er auf der letzten Etappe zu seinem ersten Saisonsieg sprintete. Nach Platz neun beim ersten Klassiker des Jahres, Omloop Het Volk, stellte McEwen bei Tirreno-Adriatico wieder seine Sprintstärke unter Beweis. Gleich auf der ersten Etappe schlug der Predictor-Lotto-Kapitän zu und fuhr seinen zweiten Saisonsieg ein.
Die Form für Mailand-San Remo, den ersten Saisonhöhepunkt von McEwen, stimmte also. Dies bestätigte der mittlerweile 35-Jährige mit einem starken vierten Platz. Auch beim ProTour-Wettbewerb Gent-Wevelgem überzeugte McEwen mit Rang sechs, beim Scheldeprijs musste er sich nur Mark Cavendish (T-Mobile) geschlagen geben.
Bei der Tour de Romandie, wo ihm Saisonsieg Nummer drei gelang, bereitete sich McEwen auf den Giro d`Italia vor. Dort hatte er er in den Jahren 2005 und 2006 jeweils drei Etappen gewonnen. Diesmal musste sich McEwen mit einem Etappensieg und zwei weiteren Podiumsplatzierungen zufrieden geben.
Nach dem Giro begann McEwen bereits mit seiner Vorbereitung auf die Tour de France. Seinen letzten Formschliff holte er sich wiederum inder Schweiz, bei der Tour de Suisse. Dort gelang ihm auf der fünften Etappe sein fünfter Saisonsieg. Auch bei der Tour, wo McEwen in den Jahren 2005 und 2006 jeweils dreimal erfolgreich gewesen war, sprang für den Sprinterstar allerdings nur ein Erfolg und keine weitere Podiumsplatzierung heraus.
Seinen nächsten Saisonsieg feierte McEwen im August bei der ProTour-Fernfahrt Eneco Tour, wo er auf der vierten Etappe nicht zu schlagen war. Nach Platz drei beim Eintagesrennen GP Sels (Kat 1.1) bestritt der schnelle Australier sein Lieblingsrennen, Paris-Brüssel, das er zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte.
McEwens letztes Saisonhighlight sollte der Sprinterklassiker Paris-Tours werden. Zur Vorbereitung bestritt er den Circuit Franco Belge, den er auf Rang acht beendete. Bei seinem letzten Saisonauftritt in Frankreich zeigte McEwen noch einmal eine gute Leistung und kam in Tours auf Rang sechs ins Ziel.
Prognose: Mit 35 Jahren steht Robbie McEwen im Herbst seiner Karriere. Nach wie vor zählt der kraftvolle Australier zu den besten und ausgebufftesten Sprintern im Feld, doch so dominant wie in den Vorjahren wird McEwen in der kommenden Saison nicht mehr sein. Der eine oder andere große Sieg ist dem Routinier aber nach wie vor zuzutrauen.
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