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Linus Gerdemann präsentiert sich als starker Kapitän des letzten deutschen verbliebenen Pro-Tour-Teams.
20.04.2010 | (rsn) – Mit Fabian Wegmann, aber ohne Linus Gerdemann wird das deutsche Team Milram am Mittwoch beim Flèche Wallonne antreten. Während Wegmann am Sonntag mit Platz 25 ein viel versprechendes Comeback beim Amstel Gold Race gab – und damit zweitbester deutscher Fahrer hinter Paul Martens (Rabobank) war –, wird Gerdemann voraussichtlich erst am Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich starten können.
Der gebürtige Münsteraner konnte wegen einer Bronchitis, die er sich bei der Baskenland-Rundfahrt zugezogen hatte, in den vergangenen Tagen nur eingeschränkt trainieren. Gerdemann wird durch den Bergisch Gladbacher Artur Gajek ersetzt.
„Das ist natürlich bitter für uns. Mit Linus Gerdemann fehlt uns ein wichtiger Fahrer beim Flèche Wallonne. Aber wir wollten sicher gehen, dass er seine Erkältung komplett auskurieren kann“, erklärte der Sportliche Leiter Christian Henn am Dienstagmorgen.
Die Hoffnungen der Teamleitung ruhen beim zweiten Teil der Ardennen-Trilogie auf Wegmann. „Er hat ein gutes Comeback nach seinem Schlüsselbeinbruch abgeliefert. Von Fabian erhoffen wir uns in den nächsten Rennen eine Leistungssteigerung“, so Henn, der mit Ausnahme von Niki Terpstra und Roy Sentjens auf dasselbe Team vertraut, das am Sonntag in Valkenburg angetreten war.
Mit dabei sein wird also auch der Euskirchener Christian Knees, der allerdings schon angekündigt hat, dass ihm der 1,3 Kilometer lange, maximal 19 Prozent steile Schlussanstieg in Huy nicht liegt. Dagegen könnte Wegmann an der berühmten Mauer seine Sprintfähigkeiten ausspielen. Bei der letztjährigen Ausgabe des Wallonischen Pfeils belegte der 29-jährige Freiburger Platz 18.
Das Milram-Aufgebot: Johannes Fröhlinger, Artur Gajek, Christian Knees, Dominik Nerz, Dominik Roels, Paul Voß, Fabian Wegmann, Peter Wrolich