Rund um Köln: Sieg trotz numerischer Unterlegenheit

Rabobank opfert sich für Matthews

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Michael Matthews bedankt sich nach dem Sieg in Köln bei seinem Rabobank-Team für die gute Vorarbeit. Foto:ROTH

25.04.2011  |  (rsn) - Mit den drei Klassesprintern Theo Bos, Graeme Brown und Michael Matthews angereist, hatte Rabobank am Ostermontag bei Rund um Köln fast freie Auswahl. Am Ende zog der Australier Graeme Brown seinem Landsmann Matthews den Sprint an, der die Vorarbeit in seinen dritten Saisonsieg verwandeln konnte.

"Wir haben mit Bos, Brown und mir drei Sprinter im Team. Ich freue mich, dass ich das Vertrauen rechtfertigen konnte. Graeme hat meinen Spurt optimal vorbereitet», sagte Matthews nach dem Rennen. "Mit dem Sieg hätte ich nicht gerechnet, aber ich hatte gute Beine."

Der Sieg beendete für Rabobank, das mit zwölf Siegen in die Saison gestartet war, eine über sechswöchige Durststrecke und bot auch etwas Kosmetik für die enttäuschend verlaufene Ardennen-Woche. "Wir haben lange nicht gewonnen. Deshalb war dieses Erfolgserlebnis etwas besonderes", so der Sportliche Leiter Frans Maassen.

Das Rabobank-Team, obwohl nur zu sechst angetreten, hatte das Rennen im Bergischen Land unter Kontrolle und zeigte sich letztlich dafür verantwortlich, dass es nach 203,5 Kilometern zum Sprint kam. "Wir mussten aufgrund unserer numerischen Unterlegenheit die ganze Mannschaft aufopfern. Dank eines solchen Sieges vergisst man die Qualen aber schnell. Die Jungs haben klasse gearbeitet", so Maassen.

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