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21.05.2012 | (rsn) - Joaquim Rodriguez (Katusha) geht mit dem Maglia Rosa und 30 Sekunden Vorsprung in die letzte, extrem schwere und entscheidende Giro-Woche. Der 33-jährige Spanier, der seinen Geburtstag am 12. Mai auf der 7. Etappe feierte, wusste in den ersten beiden Giro-Wochen voll zu überzeugen und hat - auch unterstützt von einem starken Team - 30 Sekunden auf Ryder Hesjedal (Garmin - Barracuda) und sogar 1:22 Minuten auf den zweimaligem Girosieger Ivan Basso (Liquigas-Cannondale) an Vorsprung herausgefahren.
Zudem machte er sich auf der 10. Etappe mit dem steilen Schlussanstieg in der historischen Altstadt von Assisi selbst ein nachträgliches Geschenk und feierte seinen ersten Tageserfolg bei einer Italien-Rundfahrt. Dass Rodriguez am vergangenen Wochenende auch in den langen Anstiegen und bei schlechtem Wetter mithalten konnte und zum Schluss sogar die anderen Favoriten wie Basso, Roman Kreuziger (Astana) oder Titelverteidiger Michele Scarponi (Lampre - ISD) attackierte, zeugte von großer Form.
Der kleine Katalane, der am Sonntag nur knapp seinen zweiten Etappensieg verpasste, aber sich das Rosa Trikot von Hesjedal zurückholte, sagte im Ziel: "Ich hatte Angst vor dem schlechtem Wetter, aber ich habe mir das Rosa Trikot wieder zurück geholt. Am Ende der Etappe habe ich mich wirklich gut gefühlt. Heute war ich vielleicht ein wenig stärker als Ryder, aber der Giro ist noch lange nicht vorbei. Wir gehen jetzt in die letzte Woche und dann kommen die Berge, die mir mehr liegen sollten."
Mit Blick auf die anstehenden Hochgebirgsetappen mit schillernden Namen wie Stilfser-Joch, Mortirolo oder Cortina d'Àmpezzo fügte Rodriguez an: "Ich kenne das Stilfser-Joch und den Mortirolo (20.Etappe). Die Alpe de Pampeago (19. Etappe) sagt mir nichts, aber wir fahren sie am Freitag zweimal hoch. Wir werden sehen."
Zu seinen direkten Konkurrenten sagte er: "Basso hat einen guten Rhythmus und ich litt, als er beschleunigte. Ich denke, er ist sehr stark." Aber auch Hesjedal hat er noch lange nicht abgeschrieben: "Er ist immer noch da. In der Tour de France 2010 hat er mich im letzten Zeitfahren überholt", so Rodriguez.
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