Einladungen an Cofidis, Europcar und Sojasun

Tour de France: Keine Wildcard für NetApp-Endura und IAM

Foto zu dem Text "Tour de France: Keine Wildcard für NetApp-Endura und IAM"
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27.04.2013  |  (rsn) – Aus dem Traum von der ersten Tour de France-Teilnahme ist nichts geworden: Das deutsche Team NetApp-Endura ist bei der Vergabe der Wildcards zur 100. Frankreich-Rundfahrt (29. Juni – 21. Juli) leer ausgegangen. Wie der Organisator ASO am Samstag meldete, wurden nur die drei französischen Zweitdivisionäre Cofidis, Europcar und Sojasun eingeladen. Automatisch startberechtigt sind alle 19 Teams aus der WorldTour.

„Natürlich sind wir enttäuscht, in diesem Jahr noch nicht das berühmteste Radrennen der Welt zu fahren. Für uns war es eine große Ehre, dass uns sowohl der Giro d'Italia als auch die Tour de France bereits zum kleinen Kandidatenkreis zählen", kommentierte NetApp-Teammamanger Ralph Denk die Meldung.

Auch Serge Beucherie, Teamchef bei IAM Cycling, war nach der Verkündung entsprechend geknickt. "Wir sind enttäuscht, dass es mit der Wildcard für die Tour nicht geklappt hat. Denn die guten Fahrer und das Material dazu hätten wir gehabt. Auch wenn wir nicht in der Lage sind, die Rundfahrt zu gewinnen, hätten wir sportlich gesehen eine Teilnahme bei der Grand Boucle verdiendt gehabt."

Im Gegensatz zum Giro d’Italia, der in diesem Jahr mit 23 Mannschaften ausgetragen wird, hat die Tour die Zahl der teilnehmenden Teams nicht erhöht, als dem russischen Katusha-Rennstall die WorldTour-Lizenz nachträglich vom Internationalen Sportgerichtshof CAS zugestanden worden war.

NetApp-Endura hatte sich Hoffnungen auf das Tour-Debüt gemacht, nachdem der Rennstall aus Raubling ebenso wie die französische Bretagne- Equipe und das neue Schweizer IAM-Team zum erweiterten Kreis der Kandidaten gezählt hatte. Bereits zum Giro d’Italia war NetApp-Endura trotz eines erfolgreichen Debüts im vergangenen Jahr diesmal nicht eingeladen worden. Nun liegt die Hoffnung des deutschen Zweitdivisionärs auf einer Einladung für die Vuelta a Espana.

„Als Saisonziel halten wir daran fest, dass wir auch in diesem Jahr eine Grand Tour fahren. Wir sind bereits in sehr guten Gesprächen mit der Vuelta à Espana und werden diese jetzt weiter intensivieren. Die Vuelta ist in diesem Jahr extrem anspruchsvoll und liegt uns mit den vielen Bergankünften. Wir sind um so motivierter, unsere Saisonplanung anzupassen und den Formhöhepunkt in den August zu verlagern", fügte Denk an.

Die Teams: AG2R La Mondiale, Astana Pro Team, Blanco Pro Cycling Team, BMC Racing Team, Cannondale Pro Cycling, Euskaltel – Euskadi, FDJ, Garmin-Sharp, Katusha, Lampre-Merida, Lotto-Belisol, Movistar Team, Omega Pharma – QuickStep Cycling Team, Orica GreenEdge, RadioShack Leopard, Sky Procycling, Team Argos-Shimano, Team Saxo-Tinkoff, Vacansoleil – DCM Pro Cycling Team, Cofidis – Solutions Crédits, Sojasun, Team Europcar

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