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01.04.2014 | (rsn) – Mit dem zweiten Gesamtsieg beim Critérium International (Kat. 2.HC) nach 2011 hat es zwar nicht geklappt. Doch mit Rang vier bei der Bergankunft am Col de l`Ospedale am vergangenen Sonntag setzte Fränk Schleck (Trek) seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen fort.
So gut wie vor drei Jahren, als er an jenem Anstieg siegreich war und damit den Grundstein für seinen Gesamterfolg legte, lief es am Samstag zwar nicht. Doch der Luxemburger, der in der vergangenen Saison wegen einer Dopingsperre keine Rennen bestreiten konnte, zeigte sich von seinem Auftritt angetan. „Ich denke, ich war der stärkste Fahrer am Sonntag, aber ehrlich gesagt war ich nach der sechsten oder siebten Attacke auch müde“, sagte Schleck.
Der 33-Jährige konnte letztlich auch mit seiner Platzierung ganz gut leben. „Rang vier ist kein schlechtes Ergebnis“, so Schleck, dem aber ein gutes Gefühl auf dem Rad das Wichtigste war. „Insgesamt hatte ich sehr viel Spaß“, konstatierte er. Mut machte ihm auch das Vertrauen, das er vom Team entgegen gebracht bekam. „Die Jungs haben mir gesagt, dass sie mir den Sieg zutrauen und für mich fahren würden.“
Mit diesem Erfolg wurde es zwar nichts, aber trotzdem trat Fränk Schleck gut gelaunt die Heimreise an, denn zu Hause wartete sein am Freitag auf die Welt gekommenes Töchterchen, bei dessen Geburt er nicht dabei sein konnte. „Ich freue mich auf mein Baby-Girl. Das Team hat mir angeboten, nach Hause zu reisen, aber ich wollte unbedingt auch am Rennen teilnehmen“, erklärte er.
Deutlich weniger war von seinem jüngeren Bruder Andy zu sehen. Doch auch für ihn hatte der Sportliche Leiter Kim Andersen lobende Worte parat. „Andy hat zu Beginn des Schlussanstieges gute Arbeit geleistet und durch sein Tempo für eine erste Selektion gesorgt“, gab sich der Däne schon mit leichten Verbesserungsansätzen beim ehemaligen Toursieger zufrieden.
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