Nach Sturz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich kein Giro

Martens fällt mit Kahnbeinbruch „vier bis sechs Wochen" aus

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Paul Martens (LottoNL-Jumbo) | Foto: Cor Vos

27.04.2015  |  (rsn) – Paul Martens wird seinem Team LottoNL-Jumbo vier bis sechs Wochen fehlen. Das kündigte der 31-jährige Deutsche radsport-news.com gegenüber an. Martens hatte sich am Sonntag beim Ardennenklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich einen Kahnbeindurch an der linken Hand zugezogen.

„Es ist ein glatter Bruch, eine Operation ist nicht nötig“, sagte Martens, der wie zahlreiche andere seiner Kollegen auch bei dem Massensturz rund 50 Kilometer vor dem Ziel zu Boden gegangen war. „Ich habe es nur links von uns krachen hören und in der gleichen Sekunde ist mein Teamkollege vor mir schon umgerissen worden. Wir hatten keine Chance“, schilderte er die Situation.

Trotz der Verletzung kämpfte sich der Klassikerspezialist noch ins Ziel in Ans, das er in einer Sechsergruppe gut 16 Minuten nach dem Sieger Alejandro Valverde (Movistar) erreichte. „So habe ich mir die Klassiker nicht vorgestellt, aber es hat dieses Jahr unglaublich viele erwischt, darum nehme ich es mal nicht persönlich“, nahm er die dann folgende schlechte Nachricht mit Humor auf.

Wann Martens wieder wird Rennen bestreiten können, ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch offen. „Ich habe mir noch keine Rennen angekreuzt, erst einmal schauen, wie schnell die Heilung von statten geht, es scheint nämlich relativ langwierig zu sein“, machte er sich selbst nur wenig Hoffnung auf eine schnelle Heilung. Für den in zwei Wochen beginnenden Giro d’Italia wird sein Team nicht mit ihm rechnen können. Martens: „Ich wäre ich kurzfristig doch noch beim Giro eingesetzt worden, aber auch diese Planung muss wieder geändert werden.“

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