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12.06.2015 | (rsn) - Das war ein richtig harter Tag! Die Wettervorhersage hat sich leider als richtig herausgestellt. Es regnete am Start und hatte auch deutlich abgekühlt.
Sofort nach dem Startschuss ging es dann auch sehr schnell zu, viele Fahrer versuchten in die Gruppe zu gehen. Und dabei ging es auch noch die ganze Zeit hoch und runter. Das Feld riss komplett auseinander. Nach 20 Kilometern fand ich mich in der zweiten Gruppe mit ca. 100 anderen Fahrern wieder.
Normalerweise läuft früher oder später in so einer Situation alles wieder zusammen. Und da Europcar in unserer Gruppe ein sehr hohes Tempo anschlug, dachte ich anfangs auch, dass wir die erste Gruppe wieder sehen werden. Aber irgendwie war heute alles anders. In der ersten Gruppe attackierten die Favoriten schon 120 Kilometer vor dem Ziel und so wurde es nie wieder langsam.
Im Gegenteil: Der Rückstand wuchs sogar noch an, und das, obwohl wir wirklich schnell fuhren. Somit war das Rennen für das 100-Mann starke „Gruppetto" gelaufen. Von uns war nur Paul Voßs vorne, der ein starkes Rennen gefahren ist und auf dem 23. Platz das Ziel erreichte. Am Samstag folgt dann vom Profil her eine nochmals deutlich schwerere Etappe. Ich hoffe mal, dass es da kontrollierter zugeht als heute. Denn die heutige Etappe dürfte bei allen Fahrern ihre Spuren hinterlassen haben.
Bis dann
Emanuel
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