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"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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28.01.2005 - Frankfurt/Main (dpa) - Körperlich topfit, aber mit gehöriger Anspannung geht Favoritin Hanka Kupfernagel bei der Radcross- Weltmeisterschaft im saarländischen St. Wendel auf Titeljagd.
Für die zweifache Cross-Weltmeisterin und ihren Trainer Mike Kluge zählt beim Saison-Höhepunkt nur eine Medaille, möglichst die goldene. «Alles andere lässt sich nicht verkaufen», sagte der dreifache Cross-Weltmeister Kluge, der sich dem daraus resultierenden Druck für seinen Schützling durchaus bewusst ist. «Die psychische Belastung ist schon entsprechend groß.»
Doch Kluge ist sicher, dass seine Lebensgefährtin dieser Belastung gewachsen ist. «Normalerweise müsste sie Weltmeisterin werden. Sie hat am meisten Power, fährt die beste Linie und hat die größten Fähigkeiten. Zudem haben wir viele Rennsituationen auf unterschiedlichem Terrain trainiert, um taktische Fehler abzustellen und an ihrer Technik gefeilt», betonte der gebürtige Berliner.
Kupfernagel hat nur Angst vor einem Missgeschick. «Wenn ich durch einen Defekt ausscheide, wäre die Enttäuschung sehr groß», sagte die 30-Jährige aus dem brandenburgischen Werder, die durch den souveränen Sieg beim letzten Weltcup in Nommay/Frankreich viel Selbstbewusstsein getankt hat. «Ich will den Titel», verkündete sie. Dabei hofft sie auf den Heim-Bonus und die rund 30 000 Fans. «Ich bin wegen der Zuschauer schon ein wenig aufgeregt. Alle schauen auf einen und die Konkurrenz weiß genau, dass ich unbedingt zu Hause gewinnen will.»
Gute Edelmetall-Chancen hat auch Sabine Spitz (Murg-Niederhof), die sich in St. Wendel vorbereitet. Die Mountainbikerin, die in Athen Olympia-Bronze holte, gewann den letzten WM-Test in Heerlen (Niederlande). «Ich hoffe, gut mit Sabine zusammen zu arbeiten. Dann wird es ein richtiger Dreikampf zwischen Holland, Frankreich und Deutschland», so Kupfernagel, die den schweren WM-Kurs bis zum Start noch mehrmals abfahren will.
Die deutschen Männer werden der zahlreich versammelten belgischen Elite wohl nur hinterher fahren. «Unser Ziel ist es, einen unter die besten 20 zu bringen», sagte Bundestrainer Peter Weibel. Nach der verletzungsbedingten Absage des deutschen Meisters Malte Urban (Herford) ruhen alle Hoffnungen auf Ex-Meister Jens Schwedler (Halstenbeck).
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