CAS bestätigt Dopingstrafe

Rasmussen bleibt bis zum 25. Juli gesperrt


Michael Rasmussen

Foto: ROTH

22.01.2009  |  Lausanne (dpa/rsn) - Michael Rasmussen hat seinen Prozess vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) verloren und bleibt weiter wegen eines Verstoßes gegen die Dopingkontrollrichtlinien gesperrt. Dies gab der CAS am Donnerstag bekannt.

Rasmussen war von seinem Rabobank-Team bei der Tour de France 2007 nach der 16. Etappe aus dem Rennen genommen worden, nachdem bekannt geworden war, dass er falsche Angaben über seinen Aufenthaltsport gemacht und insgesamt vier Verwarnungen wegen sogenannte „missed tests“ erhalten hatte, je zwei vom Dänischen Verband und vom Weltverband UCI. Bis zu seinem Tour-Ausschluss trug der Däne das Gelbe Trikot. Rasmussen hatte stets betont, dass sein damaliges Rabobank-Team über seinen Aufenthaltsort Bescheid gewusst habe.

Der für Rasmussen zuständige monegassische Verband hatte ihn für zwei Jahre gesperrt. Nach dem CAS-Entscheid bleibt der 34-Jährige nunmehr bis zum 25. Juli gesperrt und kann damit nicht an der diesjährigen Tour de France teilnehmen. Rasmussen hatte im Juli Einspruch gegen die Sperre eingelegt und war im November 2008 vom CAS angehört worden. Den Winter über hat er trainiert und bereits sein Comeback angekündigt.

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