Däne will Schadenersatz für Tour-Suspendierung 2007

Rasmussen verlangt fast sechs Millionen Euro von Rabobank


Michael Rasmussen (Christina Watches) | Foto: ROTH

19.12.2012  |  (rsn) – Michael Rasmussen verklagt das Team Rabobank auf 5,8 Millionen Euro Schadenersatz. Der Däne war bei der Tour 2007 von seinem damaligen Rennstall aus dem Rennen genommen worden, da er gegen die Antidopingnormen verstoßen habe.

Rasmussen, der damals vier Etappen vor Schluss das Gelbe Trikot trug, hat laut Marca vor einem Gericht von Arnhem (Holland) ausgesagt. Der Kletterspezialist wurde von seinem Team suspendiert, nachdem bekannt geworden war, dass er mehrfach falsche Angaben über seinen Aufenthaltsort gemacht hatte und bei Dopingkontrollen nicht auffindbar war.

Der mittlerweile 38 Jahre alte Rasmussen behauptet nun, dass Rabobank „wusste, dass ich die Tour in Italien und nicht in Mexiko vorbereitet habe“. Die falsche Angabe über den Aufenthaltsort war eher zufällig publik geworden, nachdem der italienische Ex-Profi und TV-Journalist Davide Cassani erklärt hatte, er habe gesehen, wie Rasmussen im Trentino - und nicht in Mexiko - trainierte.

RADRENNEN HEUTE

    WorldTour

  • Tour de France (2.UWT, FRA)
  • Radrennen Männer

  • Coppa Agostoni - Giro delle (1.1, ITA)
DATENSCHUTZ    |    KONTAKT    |    IMPRESSUM