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23.01.2009 - Berlin (dpa/rsn) - Doping ist auch in Berlin zum 100-jährigen Jubiläum des Sechstagerennens ein Thema. Laut Reglement sind insgesamt nur sechs Urinkontrollen vorgesehen. Der Veranstalter habe auf eigene Kosten weitere veranlasst, sagte der UCI-Beauftrage Alexander Donike. Bis zum Dopingfall des Belgiers Iljo Keisse sei davon ausgegangen worden, „dass die Sechstage-Szene sauber“ sei. „Abgesehen von diesem Fall ist mir aus den letzten 15 Jahren nichts bekannt“, sagte Donike. Die in Berlin entnommenen Proben würden auf die „üblichen Präparate“ getestet. Nach EPO oder Nachfolgeprodukten wie CERA wird aber nicht gesucht. Donikes Begründung: „Zu teuer“. Der Berliner Sechstagechef Heinz Seesing will nach eigenen Worten 20.000 Euro investieren, um mindestens 30 Proben nehmen zu lassen.