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Rabobank-Profi Grischa Niermann erklärt, wie er sein Rad gegen den Winter wappnet. [weiter]
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26.07.2009 - (sid/rsn) - Alberto Contador (Astana) gönnte sich ein Glas Champagner, wedelte mit der spanischen Fahne und genoss die "Tour d'Honneur" in vollen Zügen. Nach seiner Triumphfahrt durch Paris hat sich der 26 Jahre alte Madrilene zum zweiten Mal nach 2007 die Tour-Krone aufgesetzt. Der elf Jahre ältere Lance Armstrong, im Kampf der Generationen chancenlos gegen seinen Teamkollegen Contador, musste dagegen mit dem ungewohnten dritten Platz hinter dem Luxemburger Andy Schleck (Saxo Bank) Vorlieb nehmen. Immerhin stellte er damit den Rekord des Franzosen Raymond Poulidor mit acht Podiumsplätzen ein.
Bei der Siegerehrung würdigten sich Contador und Armstrong keines Blickes, der US-Amerikaner gab seinem spanischen Rivalen lediglich flüchtig die Hand. Der Spanier feuerte einen symbolischen Pistolenschuss wie bei allen seinen Siegen in die Luft. Den Organisatoren unterlief derweil ein Fauxpas: Sie spielten für Contador die falsche Hymne.
Das kümmerte den aber nicht sonderlich. "Das Foto in Paris ist historisch", sagte Contador und ergänzte mit Blick auf den erbitterten Zweikampf gegen seinen Teamkollegen Armstrong: "Ich habe zwei Siege errungen - einmal die Tour und einmal im Teamhotel. Es gab Kräfte, die gegen mich gearbeitet haben, aber ich habe mich duchgesetzt."
In der Tat hatte Armstrong nichts unversucht gelassen und die Teamhierarchie immer wieder infrage gestellt. Am Ende musste sich der Texaner aber deutlich geschlagen geben. "Für einen alten Veteranen wie mich ist es nicht so schlecht, Dritter hinter diesen jungen Kerlen zu werden. Ich kann nicht klagen", meinte der 37-Jährige und hakte die dreiwöchige "Tour de Lance" als vollen Erfolg ab.
In der Tat durfte sich Armstrong als Gewinner fühlen. Zwar hatte er den Kampf um die Tour-Krone gegen seinen verhassten Rivalen Alberto Contador klar verloren, die Herzen der französischen Fans auf seine alten Tage offenbar aber doch noch gewonnen. Wo er früher ausgepfiffen und mit "Epo-Lance" beschimpft worden war, gab es diesmal ausnahmslos Jubelstürme.