50 Euro Zuschuß zur Reparatur fahruntüchtiger Räder

Frankreich: Radfahren ab 11. Mai wieder erlaubt

Foto zu dem Text "Frankreich: Radfahren ab 11. Mai wieder erlaubt"
| Foto: ben-scruton.com

05.05.2020  |  (rsn) - Auch in Frankreich beginnt ein langsamer Prozess zur Aufhebung der landesweiten Beschränkungen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Die französische Sport-Ministerin Roxana Murcineanu hat am vergangenen Freitag angekündigt, dass Radfahrer ab dem 11. Mai wieder im Freien fahren dürfen - allerdings nicht in Gruppen, und mit einem Abstand von mindestens zehn Metern zu anderen Fahrern.

Darüber hinaus gibt's von der französischen Regierung einen Zuschuß von 50 Euro, wenn man sein fahruntüchtiges Fahrräd in örtlichen Fahrradgeschäften reparieren läßt. Die Ministerin für ökologischen Wandel, Elisabeth Borne, will damit eine Überlastung der öffentlichen Verkehrsmittel vermeiden, wenn die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben werden.

Man bringt sein Fahrrad zu einen Reparaturwerkstatt vor Ort, wo es für einen maximalen Betrag von 50 Euro fahrtüchtig gemacht wird. Die Werkstatt bekommt das Geld direkt vom Staat; übersteigen die Reparaturen 50 Euro, muss der Radler die Differenz bezahlen.

Die französische Regierung will bis zu 20 Mio. Euro für dieses Reparatur-Programm ausgeben, um möglichst viele Bürger zum Fahrradfahren zu animieren, sobald die Beschränkungen aufgehoben werden.

 

JEDERMANN-RENNEN DIESE WOCHE
  • Keine Termine