Frankfurt/ Hessen - Wettkampf mit elektronischer Zeitmessung

Corona-Marathon: Am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen

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| Foto: sportwärts UG

27.05.2020  |  (rsn, sw) - In vielen Bundesländer ruft die Politik die Wirtschaft dazu auf, sich mit kreativen Ideen und Konzepten gegen die Krise zu stellen, um Angebote aufrecht zu erhalten. Die Sport-Event-Branche ist mit am härtesten von Covid-19 getroffen, und sie wird vermutlich auch mit am längsten betroffen sein.

In Sachen Radsport und Triathlon ist der neue "Corona Marathon" ein Versuch,
sich Münchhausen-artig am "eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen". Das Format soll als Gemeinschafts-Projekt vielen Veranstaltern und "Zeitmessern" in der Region Frankfurt und Hessen zur Verfügung stehen.

Für die Sportlerinnen und Sportler in dieser Region bietet der "Corona Marathon" die Möglichkeit, einen echten Wettstreit unter den aktuellen Kontakt-Auflagen erleben zu können. Die Anmeldung öffnet in Kürze, die Startgelder beginnen bei neun Euro.

Die  "Spielregeln" mit dem Rad:
Verschiedene Checkpoints (Zeitmess-Systeme) sind im Umkreis von Darmstadt, Dieburg, Aschaffenburg, Friedberg, Ortenberg und Hanau bei Sport-Event-Veranstaltern und Vereinen aufgebaut. Wenn ein Teilnehmer einen Checkpoint überfährt, löst er den Zeitmess-Chip in seiner Startnummer aus.

Die Strecke zwischen den Checkpoints ist nicht vorgegeben, kann also frei gewählt werden; sie muss mit dem Rad gefahren werden. Jeder Teilnehmer wird automatisch für alle Wettbewerbe gewertet. Die Ergebnislisten/ Leaderboards werden täglich aktualisiert. Das Ziel kann also eine Tages-Etappe, eine Spezialwertung oder der Gesamtsieg sein.

Die Übersicht:
• Wettkampf von einem Tag bis einen Monat
• 100% kontaktfrei
• auflagenkonforme Wettbewerbe
• Lauf: 5 km, 10 km, 21 km Halbmarathon, 31,5 km, 42 km Marathon, Ultra-Marathon, Mega-Marathon
• Rad: Check-Point-Rennen, TimeTrial-Wettbewerbe

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