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07.06.2024 | (rsn) – Ein Sturzopfer, dem man die Folgen des Massencrashs auf der 5. Etappe beim Critérium du Dauphiné (2.UWT) nicht auf den ersten Blick ansieht, ist Tao Geoghegan Hart (Lidl – Trek). Der Giro-Sieger von 2020 nämlich kam ohne große Schürf- oder Schnittwunden davon. Trotzdem aber war der Brite wohl einer derjenigen, den es am Donnerstagnachmittag am schwersten erwischte. Wie er am Freitag vor dem Start der 6. Etappe in Hauterives nämlich erzählte, prallte er mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Strommast.
"Ich habe meine Geschwindigkeit eigentlich relativ gut verlangsamen können. Vor mir sind einige gestürzt und ich bin noch recht gut durchgekommen, wurde langsamer und habe versucht aufs Gras zu kommen oder idealerweise sogar zu stoppen", erzählte Geoghegan Hart am Mikrofon der ASO.
"Dann hat mich jemand von hinten erwischt, der wahrscheinlich versucht hat, nicht zu bremsen – und dann bin ich gegen einen Strommast geflogen. Ich habe null Schnittwunden oder sowas, was positiv ist. Aber ich bin mit ungefähr 45 km/h mit dem Oberarm und der rechten Seite gegen den Mast."
Bei dem Aufprall hat sich der 29-Jährige offenbar auch einige Rippenprellungen zugezogen. Gebrochen sei aber wohl nichts, meinte er.
"Ich weiß, dass hier heute auch ein paar mit Frakturen starten. Es ist nicht schlimm, so lange nichts verschoben ist, was bei mir definitiv nicht der Fall ist. Sonst haben wir aber nichts ausgeschlossen und schauen jetzt einfach, wie es heute geht in der ersten Hälfte. Die Rippen sind immer sehr kompliziert. Denn selbst wenn man keinen Bruch hat, kann man ziemlich Probleme beim Atmen bekommen", warnte Geoghegan Hart schon mal vor, dass man bei der ersten Bergankunft am Collet d'Allevard am Freitagnachmittag von ihm wohl nicht zu viel erwarten sollte.
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