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23.04.2025 | (rsn) – Erstmals bei der 48. Austragung der Tour of the Alps fand sich Felix Gall (Decathlon - AG2R La Mondiale) nicht in den Top Ten des Tages wieder, dennoch konnte der 27-Jährige ein zufriedenes Resümee ziehen. Denn der Osttiroler erreichte, nur unweit seiner Heimat Lienz, das Ziel der 3. Etappe in Innichen gemeinsam mit seinen Klassementkontrahenten und ist weiterhin in den Top fünf zu finden.
Nach der ersten Zieldurchfahrt hatte Gall aber eine Schrecksekunde zu überstehen. “Es war eine sehr technische Abfahrt und ich war ziemlich am Limit“, sagte zu im Ziel zu RSN. Auf der Schlussrunde ging es noch über den 5,9 Kilometer langen Vierschachberg, der mit einer schnellen und engen Abfahrt aufwartete. Hier verlor Gall zweitweiseden Anschluss an den Gesamtführenden Michael Storer (Tudor).
___STEADY_PAYWALL___“Ich musste ein kleines Loch zufahren und hatte dann nichts mehr für den Sprint übrig. Am Ende kam ich aber in der gleichen Zeit an und bin froh, den Tag gut überstanden zu haben“, so Gall, auf den in seiner Heimat nun noch zwei Etappen warten. Nach dem Trentino und Südtirol geht es nun in Österreich weiter, so das Finale der Tour of the Alps auf den Trainingsstraßen des 27-Jährigen stattfinden wird.
Felix Gall (Decathlon – AG2R La Mondiale) trug bei der Tour of the Alps vertretungsweise das Rote Trikot des punktebesten Fahrers. | Foto: Veranstalter
“Am Donnerstag wartet dann meine erste richtige Heimetappe und auf die freue ich mich sehr. Sie sollte mir auch gut entgegenkommen“, meinte Gall zu dem rund um die Drei Zinnen führenden Abschnitt, der in Sillian startet und in Obertilliach zu Ende geht. Rund 40 Kilometer vor dem Ziel wartet der Anstieg nach Anras-Oberried, der sehr steile Rampen enthält und den Gall genau kennt.
Hier können Unterschiede in der Gesamtwertung gemacht werden können, was auf der 3. Etappe beim finalen Anstieg am Vierschachberg nicht möglich war. “Es hat niemand so ein wirklich hohes Tempo angeschlagen, somit machten Attacken nicht wirklich einen Sinn“, erklärte Gall die Patt-Situation bei den Favoriten im Finale der 3. Etappe: “Es war für alle okay.“
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