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Damit verabschiede ich mich für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Liveticker. Morgen geht es an dieser Stelle mit der 6. Etappe weiter!
Ich wünsche ihnen einen guten Abend. Hoffentlich bis Donnerstag.
Mathias Vacek (Lidl - Trek) soll das Weiße Trikot verteidigt haben, dass Baudin im Bergtrikot bleibt, war ohnehin klar.
19 Fahrer bekommen dem ersten Ergebnis nach 14 Sekunden Bonus auf das Feld. Diese Gruppe besteht ausschließlich aus Sprintern. Zu sehen war aber, dass Vingegaard in einer Gruppe hinter Pogacar ins Ziel kam. Das könnte ein paar Verschiebungen geben.
Pedersen ist auch morgen in Grün unterwegs. Sein Vorsprung auf Girmay beträgt 64 Punkte.
Im ersten Ergebnis taucht Traeen mit 14 Sekunden Rückstand auf. Ob das so stehen bleiben wird, ist unklar. Allerdings fürs Gelbe Trikot zumindest am heutigen Tag auch irrelevant, das nämlich hat der Norweger verteidigt.
???? Olav Kooij wins the first sprint finish of the #TDF2026!
— Tour de France™ (@LeTour) July 8, 2026
???? Olav Koivu remporte le premier sprint massif de ce #TDF2026 ! pic.twitter.com/syFvNgKMtA
Merlier und Philipsen hatten aufgrund ihrer Positionierung nach dem Sturz kaum eine Chance. Für sie war der Weg zu weit. Es gab tatsächlich viele Risse im Peloton und es wird vermutlich lange dauern, bis deutlich ist, wer welche Abstände tatsächlich angerechnet bekommt.
1. Kooij2. Kanter3. Merlier4. Artz5. Philipsen6. Girmay7. Pedersen8. Fretin9. Turgis10. Waerenskjold
Kooij gewinnt vor Kanter
Teunissen zieht für Kanter den Sprint an, aber das sieht etwas zu langsam aus. Von dessen Hinterrad sprintet Kooij los - und der ist klar der Schnellste! Kooij gewinnt, Zweiter sollte Kanter geworden sein.
XDS - Astana bringt das Feld für Kanter auf den letzten Kilometer.
Weiter ist es Uno-X, das alles bestimmt. Die Ordnung im Feld ist weg, viele Sprinter haben ihre Position komplett verloren. Es gibt wohl auch einige Lücken.
Uno-X führt das Feld auf die letzten 3 Kilometer. Soudal wurde beim Sturz komplett auseinander genommen, aber Merlier ist vorn dabei. Alex Molenaar (Caja Rural - Seguros RGA) gehörte zu den Sturzopfern, er steht wieder.
Sturz im Finale
Und in einer Kurve gibt es doch den befürchteten Sturz. Das werden wir hinterher auflösen müssen. Drei Fahrer liegen am Boden.
Cofidis und Uno-X übernehmen jetzt das Kommando. Sie fahren für Fretin und Waerenskjold. Momentan bestimmen also eher die Mannschaften der B-Sprinter das Geschehen.
Es geht auf die letzten 10 Kilometer. In einer kurzen Abfahrt ist das Feld sehr langgezogen. Weiter macht alles einen recht geordneten Eindruck, obwohl keine Mannschaft nachdrücklich das Kommando übernommen hat.
???? 16 km - #TDF2026
— Tour de France™ (@LeTour) July 8, 2026
???????? Arvid De Kleijn will not be in the final sprint. Having struggled since the start of the Tour, the Dutch rider is dropped.
???????? Arvid De Kleijn ne sera pas dans l'emballage final. En souffrance depuis le début du Tour, le Néerlandais est distancé. pic.twitter.com/BUDMuHy6yw
Das war ein Zeichen für andere Mannschaften, um auch wieder nach vorn zu kommen. Es formieren sich mehrere Züge. Es muss aber gesagt werden, dass es nicht sonderlich hektisch wirkt, wenn man das mit anderen Rennen und Jahren vergleicht.Veistroffer macht derweil gleich als Solist weiter - jetzt hinter dem Feld.
Veistroffer eingeholt
14,3 Kilometer: Es ist passiert. Veistroffer wurde nach 144 Kilometern Alleinfahrt gestellt. Er könnte sich heute durchaus den Preis für den Angriffslustigsten Fahrer verdient haben.
Einen Kilometer später ist es auch um Paret-Peintre und Valgren geschehen. Nur Veistroffer bleibt 11 Sekunden vor dem Peloton. Er hat scheinbar nochmal einen Gang hochgeschaltet
Soudal und Picnic haben sich hinten eingereiht. Wright nimmt die Beine schon hoch, seine beiden Begleiter fahren erstmal weiter, aber der Vorsprung ist zu vernachlässigen. De Kleijn wird nicht mehr zurückkommen. Er ist nun allein.
Eingangs der letzten 20 Kilometer liegt Veistroffer 15 Sekunden vor dem Verfolgertrio, das seinerseits 10 Sekunden vor dem Peloton fährt.
Eben wurde sein Interview noch eingespielt, jetzt musste de Kleijn am Anstieg passen. Der Niederländer hatte ein äußerst problematisches Frühjahr. Er probiert jetzt mit seinem Teamkollegen Marco Haller wieder ans Feld heranzukommen.
Vorn haben sich nach dem Bergsprint Kasper Asgreen (EF Education - EasyPost), Valentin Paret-Peintre (Soudal - Quick-Step) und Alfred Wright (Pinarello - Q36.5) gelöst.
Die zwei Bergpunkte holt sich Veistroffer. EF Education bereitet Alex Baudin den Sprint vor und der Franzose vollendet im Gepunkteten Trikot. Das bringt ihm noch einen Zähler ein.
Vor dem Start sprach Eurosport mit de Kleijn:"Es ist ein Traum, um hier einen Sprint fahren zu können. Ich freue mich über diese Chance. Das in meinem Alter noch zu erreichen, ist einzigartig. Es ist toll, dass ich vom Team diese Chance bekomme. Es wird sicher ein oder zwei Leadouts geben. Deren Hinterrad will ann jeder haben - und ich werde auch darum kämpfen."
Auffällig heute: Nach dem größten Erfolg der Uno-X-Teamgeschichte haben die Norweger noch keinen Meter im Wind verbracht. Traeen versteckt sich im Gelben Trikot erfolgreich im Feld, die Sprintermannschaften verteidigen seine Gesamtführung äußerst effektiv.
Veistroffer nimmt eine Minute mit auf die letzten 30 Kilometer. Er ist jetzt seit 124 Kilometern mit 44,5km/h allein im Wind unterwegs.
Veistroffer befindet sich jetzt in einer Zone mit drei Hügeln, von denen der letzten eine Bergwertung der 3. Kategorie ist. Die Côte de Baleix wird mit 1,3 Kilometer Länge bei 7,5% Steigung angegeben. Sie steht in 9 Kilometern an. Der Spitzenreiter verliert derweil weiter Federn: 1:18 Minuten lautet das Urteil momentan. Alpecin hat sich aus der Arbeit zurückgezogen, Soudal - Quick-Step hat nun die Kontrolle komplett übernommen.
???? Intermediate sprint @WeLoveCyclingFR ????
— Tour de France™ (@LeTour) July 8, 2026
20 pts ???????? Max Kanter
16 pts ???????? Mads Pedersen????
14 pts ???????? Biniam Girmay
12 pts ???????? Jasper Philipsen#TDF2026 pic.twitter.com/NintAsbLev
Dieses Intermezzo hat Veistroffer jetzt einige Sekunden gekostet. Eingangs der letzten 40 Kilometer beträgt sein Vorsprung noch zwei Minuten. Dillier hat derweil etwas Windpause bekommen. Der Alpecin-Mann trägt einige Wasserflaschen unter dem Trikot ins Feld zurück, bevor er gleich vermutlich wieder an dessen erste Position zurückkehren wird.
Pedersen kam nur noch bis zum Hinterrad des Deutschen. Er bekommt 16 Punkte. Es folgten Girmay und Philipsen vor Anthony Turgis (TotalEnergies) und Gaviria. So ganz ernst genommen wurde der Zwischensprint aber natürlich nicht, das zeigte schon, wie die XDS-Männer den anderen kurz davonfuhren.
Kanter "gewinnt" Zwischensprint
Davide Ballerini und Mike Teunissen bringen Kanter mit Schwung nach vorn. Sie reißen eine Lücke und der Deutsche "gewinnt" den Zwischensprint.
Veistroffer gewinnt den Zwischensprint. 2:30 Minuten dahinter wird es aber gleich rund gehen. Soudal und Alpecin haben ihren Gemeinschaftszug weiter auf den Gleisen stehen, aber rechts von ihnen kommen andere Mannschaften im Formationsflug nach vorn. Die dreispurige Straße wird jetzt komplett genutzt, trotz hoher Geschwindigkeit.
Jetzt hängt auch Vingegaard hinter einem Auto - und wieder ist es jenes von Decathlon. Die Kamera sucht derweil seinen Teamkollegen Davide Piganzoli, das zweite Geburtstagskind des Tages. Der Italiener ist 24 geworden. Noch zwei Kilometer bis zum Sprint für Veistroffer. Im Feld wird es gleich zum Showdown kommen, die Vorbereitung wird wegen den beiden Visma-Fahrern aber nicht gezeigt.
Girmay sprach vor dem Start mit Eurosport: "Wir haben die letzten Tage immer alles an den Zwischensprints gegeben. Das gibt mir nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch Punkte fürs Grüne Trikot", erzählte er. Gestern waren er und einige Teamkollegen gestürzt: "Ich habe nichts, ich bin okay", sagte er, wobei er aber anmerkte, dass einige seiner Helfer heute nicht mit in die Sprintvorbereitung angreifen werden können. Über die Ankunft in Pau wusste er nicht sonderlich viel zu berichten. "Ich kann mich nicht erinnern, ich weiß nur noch, dass es vor zwei Jahren ein schwerer Tag mit viel Seitenwind war. Ansonsten war es eine normale Sprintankunft für mich."
In zehn Kilometern steht der Zwischensprint in Vic-en-Bigorre an. Die 25 Punkte werden dort sicherlich an Veistroffer gehen, der 2:45 Minuten vorn liegt.
Veistroffer zieht weiter einsam seine Kreise - wie es sich für einen ehemaligen Triathleten gehört, in perfekter Aero-Position. Der 26-Jährige ist jetzt seit genau 100 Kilometer allein vor dem Feld und spult sein Pensum mit 44,9km/h im Schnitt ab. Das Feld folgt 2:55 Minuten hinter ihm.
radsport-news.com sprach vor dem Start mit John Degenkolb (Picnic - PostNL): ”Die ersten paar Tage waren sehr anspruchsvoll. Heute ist die erste Chance für die Sprinter. Deshalb wird es sehr hektisch und nervös werden. Fast jeder kennt das Finale in Pau. Dort gab es in den vergangenen Jahren fast immer einen Sprint. Für uns ist es wichtig, dass wir dort als Mannschaft ein gutes Finale fahren und dass wir Pavel (Bittner) in Position bringen. Dann kann er seinen Sprint auf den letzten 500 Metern perfekt timen. Ich freue mich auf heute. Das ist ein Tag, auf den man lange drauf hin fiebert. Deswegen bin ich auch total euphorisch, dabei jetzt ein Teil der Mannschaft zu sein. Man muss früh in Position sein. Es kommen ein paar Kicker im Finale. Wenn man dort zu weit hinten ist, dann kostet es zu viel Energie, um am Ende wieder nach vorne zu kommen.”
Großer Jubel in Österreich! Gregor Mühlberger, der bei der Heimatrundfahrt für die Österreichische Nationalmannschaft antritt, hat die 1. Etappe der Tour of Austria gewonnen.
Geburtstagskind Bauhaus trat am Morgen ans Eurosport-Mikrofon. Für ihn wurde gesungen, wobei er den besten Sänger wegen der vielen tiefen Männerstimmen nicht so gut raushören konnte. Dass der erste Sprint so spät im Rennen kommt, stört ihn nicht. So hatte er ein paar Tage wenig Druck. "Jetzt helfen aber alle mir und dann versuchen wir, das beste Ergebnis raus zu fahren", meinte der 32-Jährige.
Der Kameramann auf dem Motorrad filmt die Temperaturanzeige seines Gefährts. Die zeigt +36 an. Das ist natürlich in der Sonne - aber in genau der ist das Feld zurzeit unterwegs. Schatten gibt es auf den Feldern nur ganz selten, wenn kurze Waldpassagen anstehen. Offiziellen Angaben zufolge soll die Temperatur im Schatten weiterhin knapp 30 Grad betragen.
Remco Evenepoel (Red Bull - Bora - hansgrohe) kommt hinter einem Decathlon-Teamfahrzeug ins Feld zurück. Vermutlich hat er eine Pinkelpause eingelegt. Tim van Dijke schien da links auf ihn zu warten, den Niederländer hat er aber glatt verpasst. Der darf nun allein zum Feld zurückkehren. Eben befand sich auch schon Isaac Del Toro hinter der Meute. Dass die Stars sich das jetzt gönnen, sagt viel über das Tempo aus: Es geht gemütlich daher - für alle bis auf Veistroffer. Dessen Schnitt ist inzwischen auf 44,2km/h gesunken.
Das Feld passiert jetzt eine alte Holzbrücke in Bassoues. Der Ort hat sich ungemein hergemacht. Es wehen Fähnchen, die Straßenränder sind gut gefüllt und auf dem Asphalt ist dutzende Male der Ortsname in großen, weißen Buchstaben niedergeschrieben. Silvan Dillier (Alpecin - Premier Tech) hat die Durchfahrt 79 Kilometer vor dem Ziel in erster Position genießen können.
???????????? All by myself ????#TDF2026 pic.twitter.com/uvqICDY8Vu
— Tour de France™ (@LeTour) July 8, 2026
Die Bilder gleichen sich heute enorm. Einige sind trotzdem schöner als andere.
Da das Feld an der Verpflegung ausgiebig zugelangt hat, ist der Veistroffer-Vorsprung 90 Kilometer vor dem Ziel doch wieder auf fast 3:30 Minuten angewachsen. Das wird aber sicherlich gleich korrigiert werden von den Sprintermannschaften.
???? Ma France ????????#TDF2026 pic.twitter.com/9zYZWXVkd1
— Tour de France™ (@LeTour) July 8, 2026
Wenn der Sport nicht viel hermacht, sucht man am Streckenrand nach Alternativen fürs Privatamüsement!
Fünf Kilometer später liegt der Vorsprung wieder knapp über drei Minuten. Das ist also die Grenze, auf die Alpecin und Soudal den Tempomat eingestellt haben.
Mit 2:50 Minuten Vorsprung biegt Der Spitzenreiter auch auf die letzten 100 Kilometer ein.
Veistroffer zieht allein mit durchschnittlich 45,6km/h seine Kreise. Er liegt 2:50 Minuten vor der Meute.
Die Hitze war in den letzten Tagen im Feld und ums Feld herum ein ganz heißes Thema.
Der Abstand geht runter auf 2:40 Minuten. Alpecin und Soudal tun wirklich alles, um Veistroffer so wenig Hoffnung wie möglich mitzugeben. Heute ist es zwar nicht so heiß, wie in den letzten Tagen, trotzdem könnte man sich eine bessere Aufgabe vorstellen, als den ganzen Tag so vor dem Feld her fahren zu müssen.
Heute sind alle Fahrer ins Rennen gegangen und bisher sitzen auch alle Gestarteten noch im Sattel. Bei der 113. Tour de France bleibt es also vorerst bei drei Aufgaben.
Die belgischen Mannschaften fahren das Peloton sogar wieder auf 3 Minuten an den Ausreißer heran.
The courageous man of the day on the Tour de France
— Lotto-Intermarché (@LottoIntermarch) July 8, 2026
Baptiste Veistroffer ???? pic.twitter.com/pZwP5xuUof
Wer einen Fernseher hat, wird dieses (oder ein ähnliches) Bild heute lange sehen!
Alpecin - Premier Tech und Soudal - Quick-Step reihen sich nun im Feld ein. Der Abstand soll also vermutlich auf 3:30 Minuten eingestellt werden - oder zumindest nicht viel höher.
Bei der Tour of Oman hat Veistroffer dieses Jahr als Soloausreißer schon eine Etappe gewonnen. Das Feld wird sich also hüten, den Franzosen zu unterschätzen. Der soll einen riesigen Motor haben, wie man damals aus Teamkreisen erfuhr. Der Vergleich mit Thomas De Gendt wurde gezogen, das konnte der Franzose aber bisher nicht beweisen. Momentan liegt er 3:30 Minuten in Front.
Enjoy your day in yellow Torstein????
— Tour de France™ (@LeTour) July 8, 2026
Profite de ta journée en jaune ????#TDF2026 pic.twitter.com/egfney0MOX
Torstein Traeen (Uno-X Mobility) genießt seinen ersten Tag in Gelb bisher. Es hätte ein schwererer sein können!
Dem Sprint Royal am Tor zu den Pyrenäen steht bei der derzeitigen Rennsituation wohl kaum etwas im Wege.
Der Franzose ist aber Kummer gewohnt. Er war es, der Arnaud De Lie bei dessen Leidensweg begleitet hat. Auch wenn der Baroudeur noch kaum als Ausreißer aufgefallen ist, hat er also schon reichlich Wind gesehen bei dieser Tour de France!
Veistroffer hat sich zwei Minuten abgesetzt. Die ganz große Euphorie kommt ob dieses Etappenverlaufs natürlich nicht auf. Das Feld scheint jedenfalls jemanden gefunden zu haben, der sich bereiterklärt, die heutigen TV-Minuten zu tanken.
Es ist Veistroffer. Und dem Franzosen werden keine Steine in den Weg gelegt. Er ist schon über eine Minute weggefahren.
Start: Attacke Veistroffer
Die Gelbe Fahne wird geschwenkt - es kann losgehen! Ein Lotto-Fahrer schnellt sofort davon. Von oben sieht das aus wie Baptiste Veistroffer (Lotto - Intermarché) aus.
Wir steigen einen Kilometer vor dem scharfen Start ins Renngeschehen ein. Die Stimmung im Feld ist heute deutlich entspannter als in den letzten Tagen, einen großen Kampf um die Gruppe sollte es nicht geben. Aber vielleicht werden wir ja überrascht.
Die Fahrer dürfen sich auf weitgehend freundliche Bedingungen freuen. Bereits am Start in Lannemezan klettern die Temperaturen am Mittag auf rund 26 bis 28 Grad. Unterwegs durch das Vorland der Pyrenäen wird es bei viel Sonnenschein stellenweise sogar noch etwas wärmer. Wolkenfelder ziehen zwar immer wieder über die Strecke, doch Regen dürfte heute kein großes Thema sein.
Besonders aufmerksam werden die Teams auf den Wind achten. Auf den offenen Straßen Richtung Pau sind einzelne Seitenwindpassagen möglich, die das Feld auseinanderziehen könnten. Für die Sprintermannschaften wäre das eine zusätzliche Herausforderung, schließlich wollen sie die Kontrolle über das Rennen behalten und das Finale für einen Massensprint vorbereiten. Im Ziel in Pau werden am späten Nachmittag sommerliche Temperaturen um die 30 Grad erwartet.
Die Topfavoriten auf den Sieg der heutigen 5. Etappe der Tour de France im Überblick:Tim Merlier (Soudal - Quick-Step): Der Belgier ist zurzeit vielleicht der schnellste Fahrer der Welt.
Olav Kooij (Decathlon - CMA CGM): Kommt der Niederländer gut positioniert in die letzten Kilometer, gehört er zu den Siegkandidaten.
Biniam Girmay (NSN): Der Eritreer ist nicht nur spritzig im Sprint, sondern kann sich auch in einem welligen Finale durchsetzen.
Mads Pedersen (Lidl - Trek): Geht mit dem Rückenwind des gestrigen Tagessieges ins Rennen und nimmt das Double ins Visier.
Jasper Philipsen (Alpecin - Premier Tech): Siegte 2024 in Pau und will diesen Triumph heute wiederholen.
Phil Bauhaus (Bahrain Victorious): Das Geburtstagskind des Tages. Der 32-Jährige gehört zu den Geheimfavoriten.
Pascal Ackermann (Jayco - AlUla): Bringt jede Menge Erfahrung und Endschnelligkeit mit, muss aber perfekt positioniert werden.
Weitere Mitfavoriten: Fernando Gaviria (Caja Rural - Seguros RGA), Max Kanter (XDS - Astana, Milan Fretin (Cofidis), Pavel Bittner (Picnic - PostNL), Sören Waerenskjold (Uno-X Mobility) und Arvid de Kleijn (Tudor).
Der letzte Sprintsieger in Pau war der Belgier Jasper Philipsen, der dort am 12. Juli 2024 die 13. Etappe der Tour de France für sich entschied. Der Belgier setzte sich im Finale eines durch Windkanten dezimierten Pelotons vor seinem Landsmann Wout van Aert und Pascal Ackermann durch. Nikias Arndt wurde hinter Biniam Girmay, dem damaligen Träger des Grünen Trikots, Fünfter.
Für die Favoriten auf Gelb wie Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) und Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) geht es heute vor allem darum, Stürze zu vermeiden und keine wertvolle Zeit zu verlieren. Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) wird ebenfalls darauf bedacht sein, sicher durch den Tag zu kommen und seine starke Position in der Gesamtwertung zu verteidigen. Doch im Finale könnten die reinen Endschnellen die Hauptrolle übernehmen. Wer jubelt nach dem Massensprint? Wir begleiten die 5. Etappe ab 14:05 Uhr live mit allen wichtigen Entwicklungen aus dem Peloton.
Herzlich willkommen im Liveticker zur 5. Etappe der Tour de France von Lannemezan nach Pau. Nach den ersten Tagen, in denen Hitze, Nervosität und der Kampf ums Gesamtklassement das Geschehen bestimmten, dürfte heute wieder die Stunde der schnellen Männer schlagen. Die Sprinterteams um Mads Pedersen (Lidl-Trek), Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) und Tim Merlier (Soudal Quick-Step) werden alles daran setzen, Ausreißer rechtzeitig einzufangen und ihren Top-Stars eine Chance auf den Tagessieg zu ermöglichen. Entsprechend ist ein hohes Tempo vom Start bis ins Finale zu erwarten - viel Spaß!