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Lamperti konnte seine Gesamtführung verteidigen, wird zeitgleich mit Braet geführt. Da Kanter gestern nicht mit dem Hauptfeld ins Ziel kam, spielt er in diesem Ranking keine Rolle. Und auch für Lamperti dürfte die Luft morgen dünn werden. Teamzeitfahren steht auf dem Programm. Und da ist EF nicht favorisiert. Wir schauen uns das ganze dann aber auch wieder genauer an und sind gegen 15 Uhr wieder am Start. Bis dahin!
Ungläubig schlug sich Kanter nach dem Zielstrich auf den Helm, endlich hatte er mal einen großen Sieg feiern können. Es ist der dritte Sieg als Profi für den 28-Jährigen.
Hinter ihm wird Laurence Pithie für Red Bull - Bora - hansgrohe Zweiter, auf Rang drei fährt Jasper Stuyven. Dann Dorian Godon (Ineos Grenadiers), dann erst Lamperti.
Und dann gewinnt Max Kanter! Der Astana-Profi, der so oft Zweiter wurde. Jetzt reicht es mal wieder für ganz oben!
???? La victoire pour ???????? Max Kanter à Montargis !
— Paris-Nice (@ParisNice) March 9, 2026
???? ???????? Max Kanter wins in Montargis!#ParisNice pic.twitter.com/dRdL55pHAk
Hoole ist gestellt. Am Teufelslappen.
Hoole ist immer noch vorne, aber wieder in Reichweite des Feldes. Er wird nicht durchkommen, hat die Sache hier aber nochmal animiert.
Noch neun Kilometer. Zögerlich haben NSN und Movistar die Nachführarbeit aufgenommen. Langsam schrumpft der Abstand wieder.
Während sich Hoole 22 Sekunden herausgefahren hat, kracht es hinten wieder. Dieses Mal dabei: Bauhaus-Anfahrer Nikias Arndt.
Attacke! Gibt`s ja nicht. Daan Hoole (Decathlon - CMA CGM) ist es jetzt hinten zu ruhig geworden. 20 Kilometer vor dem Ziel geht er jetzt mal in die Offensive.
???? L'attaque tranchante de Dan Hoole, qui a pris 20'' d'avance sur le peloton.
— Paris-Nice (@ParisNice) March 9, 2026
A sharp attack from Dan Hoole, who has opened up a 20-second gap over the peloton. ?????#ParisNice pic.twitter.com/mVzgIBuO1g
Nach dem Crash sind alle wieder im Feld. Dujardin sucht nochmal den Rennarzt auf, rollt aber auch zurück.
Wie immer, wenn es zu langsam ist: Es knallt im Feld. Sturz 32 Kilometer vor dem Ziel. Und am schlimmsten scheint es Bauhaus und Sandy Dujardin (TotalEnergies) erwischt zu haben. Auch die beiden fahren weiter, aber im Sprint werden wir Bauhaus auch heute wieder nicht sehen.
???? Chute dans le peloton ! Heureusement, tous les coureurs impliqués ont pu repartir et remontent vers le peloton.
— Paris-Nice (@ParisNice) March 9, 2026
???? Crash in the peloton! Fortunately, all the riders involved are back on their bikes and making their way back to the bunch. #ParisNice pic.twitter.com/627wmnH8rm
Zwischensprint! Und das war nicht nur ein Preview auf das Finale in einer guten Stunde. Denn Juan Ayuso hat sich hier eingemischt und sogar Auftaktsieger Luke Lamperti (EF Education - EasyPost) abgesprintet. Vito Braet (Lotto - Intermarché) gewann, aber Ayuso holte sich vier Sekunden. Wer weiß, was die am Ende wert sind.
Es läuft jetzt so dahin. Das gibt uns die Gelegenheit, rüber zu Tirreno-Adriatico zu schauen.Ganna feiert vierten Sieg beim Zeitfahren am Lido | radsport-news.com
60 Kilometer vor dem Ziel ist der Ausreißversuch dann aber doch beendet. Und jetzt könnte es eine ziemliche Bummelei werden. Lotto - Intermarché macht aber zumindest so eine Art Führungsarbeit, damit alles nicht komplett einschläft.
Noch 30 Sekunden für das Duo. Die spannendste Frage ist damit jetzt, ob das Feld nicht vielleicht Stehversuche unternimmt, damit Pedersen und Le Berre noch möglichst lange vorn bleiben, damit es nicht vielleicht bei Einholung noch eine neue Gruppe gibt, die den Sprintern den Sieg streitig machen könnte.
Da war der Wertungsstrich zur dritten Bergwertung. Und wieder hat Pedersen die Nase vorn. Danach gibt es eine schöne Geste: Die beiden klatschen ab und lassen es nun ruhig angehen.
???? Casper Pedersen et Mathis Le Berre ont livré une belle bataille pour le @maillotapois aujourd'hui !
— Paris-Nice (@ParisNice) March 9, 2026
Casper Pedersen and Mathis Le Berre once again put on a great battle for the polka-dot jersey today! ??????#ParisNice pic.twitter.com/UUkkm1qzK7
Während das Duo unentwegt seine Runden dreht, fand Jonas Vingegaard (Visma - Lease a Bike) vor dem Tag harte Worte hinsichtlich der Strecke der diesjährigen Rundfahrt.
Vingegaard kritisiert Paris-Nizza-Parcours | radsport-news.com
Le Berre und Pedersen haben noch 90 Kilometer vor sich, bis zu ihrem Ziel sind es nur noch 16. Die dritte Bergwertung ist der Zielstrich des Duos.
Das Duo hat knapp zwei Minuten Vorsprung auf das Feld und zwei Drittel seiner Ziele bereits bewältigt. Zwei der drei Bergwertungen des Tages, die wieder allesamt der 3. Kategorie angehören, liegen hinter den Fahrern. Und beide Male hatte Pedersen die Nase vorn, was ihm nun einen 15:12-Vorsprung einbringt. Damit ist ihm das Trikot auch morgen wieder sicher. Zwar gibt es pro Wertung für den Ersten drei Punkte, doch da der Däne mehr gewonnen hat als Le Berre, würde er selbst bei Punktgleichheit vorne bleiben.
Gehen wir also rein ins Rennen. Es sind noch 103 Kilometer fahren und zwei Mann fahren an der Spitze. Das sind Casper Pedersen (Soudal - Quick-Step) und Mathis Le Berre (TotalEnergies). Wer gestern schon dabei war, kennt die Namen. Pedersen istz Träger des Bergtrikots und Le Berre sein größter Konkurrent um jenes Leibchen.
Und so sollten es - zum letzten Mal allerdings - die Sprinter sein, die während dieser Fernfahrt den Etappensieger unter sich ausmachen. Wenn gegen 16:50 Uhr die Fahrer im Ziel erwartet werden, wollen Auftaktsieger Luke Lamperti, Favorit Biniam Girmay, aber auch die beiden deutschen Sprinter Pascal Ackermann und Phil Bauhaus ihre volle Power aufs Pedal bringen. Gegen 15 Uhr steigen wir in die Liveberichterstattung ein. Bis dahin.
Zwischen Épone und Montargis stehen 187 Kilometer auf dem Programm, die zwar auch drei Bergwertungen der 3. Kategorie beinhalten. Doch die stehen allesamt früh auf dem Plan. Vom letzten Hügel bis ins Ziel sind es noch mehr als 70 Kilometer.
Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zur 2. Etappe von Paris-Nizza 2026. Bei der "Fahrt zur Sonne", so der Beiname des Rennens, steht auch am zweiten Tag wahrscheinlich wieder ein Massensprint an. Hatte Veranstalter ASO beim Auftakt in Zielnähe noch ein paar Anstiege eingebaut, um es den Sprintern schwerer zu machen, wartet nun ein komplett flaches Profil.