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Pidcock macht einen großen Sprung in der Gesamtwertung, der Mann des Tages aber ist der Schweizer Mauro Schmid.
Hier geht es zum Rennbericht vom nächsten Highspeed-Tag in die Vogesen.
Damit verabschiede ich mich für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Liveticker. Morgen geht es an dieser Stelle mit der 14. Etappe weiter!
Ich wünsche ihnen einen guten Abend. Hoffentlich bis Samstag!
Pedersen verteidigt derweil das Grüne Trikot. Bester Nachwuchsfahrer ist Juan Ayuso (Lidl - Trek) und das Bergtrikot bleibt auf den Schultern von Pogacar.
Im Klassement schiebt sich Pidcock auf Platz vier vor. Pogacar führt weiter 3:36 Minuten vor Vingegaard. Dritter bleibt Evenepoel. Dessen Red-Bull-Co-Kapitän Florian Lipowitz rutscht auf den siebten Platz ab.
Das Peloton erreicht das Ziel mit 7:33 Minuten Rückstand. Ab der Spitze des Ballon d`Alsace hat man dort ordentlich aufs Gas gedrückt. Auch Nico Denz (Red Bull - Bora - hansgrohe) spielte dabei eine gewichtige Rolle.
Das Feld haben wir die letzte Zeit vernachlässigt. Dort scheint aber auch wirklich nichts passiert zu sein. Es wird von Red Bull angeführt, man will den Pidcock-Schaden noch so gut wie möglich begrenzen.
Schmid gewinnt
1. Schmid2. Tejada3. Pidcock4. van Gils5. McNulty6. Vauquelin7. Jegat8. Braz Afonso9. Wellens10. Plapp
So kommen die Verfolger noch sehr nah. Schmid geht 500 Meter vor dem Ziel doch in die erste Position. Tejada lanciert als Erster und der Südamerikaner hat noch Druck auf dem Pedal! Schmid hat Mühe, aber er kommt vorbei! Schmid gewinnt!
1,6 Kilometer ist es Schmid, der anfängt zu pokern! Tejada bleibt im Wind. Es geht auf den letzten Kilometer.
Die beiden Franzosen wurden wieder eingeholt, die Spitzenreiter verteidigen zwei Kilometer vor dem Ziel 20 Sekunden.
Vauquelin attackiert oben auf der Welle. Jegat geht mit, während Plapp nicht konnte oder geschlafen hat. Die beiden Franzosen setzen sich aber, der 20 Sekunden und 3 Kilometer sind eine kaum lösbare Aufgabe, wenn man sich vorn einig bleibt. Eigentlich macht das die Situation für Schmid nicht schlechter.
Mit 23 Sekunden Vorsprung gehen Schmid und Tejada auf die kleinen Wellen. Die schwerere soll 3,5% und 700 Meter Länge aufweisen.
Die Sache scheint gelaufen! Eingangs der letzten 7 Kilometer haben Schmid und Tejada ihren Vorsprung auf 18 Sekunden ausgebaut. Die Gruppe Matthews ist weiter zurückgefallen.
Wir sind im flachen Teil des Finales. Wellens probierte den Sprung nach vorn, doch Plapp blockiert alles Versuche direkt am Hinterrad. Die Lücke ist auf 12 Sekunden angewachsen.
Die beiden Spitzenreiter geben alles, doch auch dahinter wird geackert. Acht Sekunden trennen die Gruppen 11 Kilometer vor dem Ziel.
Niemand weiß genau wie, aber Tejada und Schmid haben sich in der Abfahrt weg geschummelt. Sie liegen 10 Sekunden vor den acht Verfolgern. Ein echtes Traumszenario für den Schweizer!
Wer ist da vorn jetzt der Schnellste? Pidcock, van Gils und Schmid haben im Sprint sicher die besten Chancen. Die beiden UAE-Fahrer sind extrem gefährlich für Soloversuche. Auch Vauquelin wäre eine solche zuzutrauen, aber er ist im Gegensatz zu Jayco und UAE allein. Nur denkbar knapp über 0 stehen die Chancen insgesamt wohl für Braz Afonso und Jegat.
Ein zehnter Fahrer hat in die Gruppe gefunden. Dort befinden sich Pidcock, van Gils, McNulty, Wellens, Plapp, Schmid, Tejada, Braz Afonso, Vauquelin und Jegat. Sie gehen mit 30 Sekunden Vorsprung auf die Gruppe Matthews auf die letzten 20 Kilometer.
Auf den letzten 22 Kilometern zum Ziel in Belfort geht es fast ausschließlich bergab. Zunächst steil, dann gemächlich. Auf dem Profil findet man - wenn man gut genug guckt - noch zwei sehr kleine Wellen. Matthews und Co. liegen zurzeit 30 Sekunden hinten. Das Peloton klettert noch und weist weitere 8 Minuten Rúckstand auf. Red Bull hat in Person von Mattia Cattaneo dort die Führung übernommen.
Nach knapp 3 Kilometern Abfahrt hat Wellens die Lücke schon geschlossen. Das spricht für ein eher gemächliches Tempo an der Spitze. Jayco hat zwei Mann vorn, dahinter folgt eine Gruppe mit Matthews. Die Australier haben alle taktischen Trümpfe in der Hand.
Pidcock als Erster auf dem Ballon d`Alsace
Pidock sprintet zu den Bergpunkten, will aber vielleicht einfach als Erster in die Abfahrt gehen. Wellens liegt rund 20 Sekunden hinter, eine Gruppe mit Matthews wird auf 40 Sekunden angegeben. Im Peloton ist bis dato nichts passiert. Das liegt 8:20 Minuten hinten.
Tejada ist wieder dran und auch Wellens nähert sich einen Kilometer vor dem Wertungsstrich. Da es vorn jetzt einen Stehversuch gibt, ist der zweite UAE-Fahrer jetzt dran. Und dann kommt die Attacke von Pidcock! Jegat reagiert sofort, aber kann nicht folgen. Plapp schafft es mit dem Rest der Gruppe am Hinterrad.
Mit einem langen Push fährt Pidcock die Lücke wieder zu. Sechs Fahrer zieht er mit sich mit, Harold Tejada (XDS - Astana) muss passen. Das wäre jetzt ein McNulty-Moment...
Plapp nutzt den Moment. Pidcock reagiert jetzt nicht mehr, das hat eben zu viel Kraft gekostet. Niemand reagiert, um ganz genau zu sein. Der Australier setzt sich ab. Alle gucken auf Pidcock.
Pidcock streckt sich jetzt richtig, um die Lücke zum Belgier mit rund 10 Fahrer am Hinterrad wieder zuzufahren. Das klappt 3 Kilometer vor der Bergwertung. Matthews und Wellens sind unter anderem über Bord gegangen.
Van Gils zieht an. Der Belgier hat Druck auf dem Pedal und schüttelt zunächst alle ab. Mohoric platzt derweil am Ende der Gruppe. Noch 33,5 Kilometer bis ins Ziel.
Pidcock ist virtuell an Vingegaard vorbeigezogen. Jayco - AlUla hat derweil das Kommando vorn übernommen. Luke Plapp und Ben O`Connor arbeiten für Schmid oder Michael Matthews. Es sind wohl doch noch rund 20 Fahrer vorn. Der Anstieg ist ziemlich gleichmäßig und das Tempo liegt hoch. es müssen noch 4 Kilometer geklettert werden.
Die Gruppe wird immer kleiner. Ich schätze sie auf rund 15 Fahrer. Auch Healy gerät jetzt in Schwierigkeiten. Wie vorhin erwähnt, der Ire fährt keine gute Tour.
Kevin Vauquelin (Netcompany - Ineos) erhöht das Tempo vorn. Der Franzose meint das ernst und hinter ihm knarscht es jetzt gehörig. Campenaerts, Strand Hagenes und Gregoire müssen unter anderem passen.
Während Rick Pluimers (Tudor) sogar einen Angriff wagt, fallen Pedersen, Philipsen und Girmay gemeinsam zurück. Sie haben ihr Ziel erreicht. Die Attacke des Niederländers ist natürlich Spielerei, er wird gleich wieder eingeholt. Für van Dijke geht es auch zu schnell. Pidcock hat alle Helfer aufgebraucht.
Die kurze Abfahrt liegt schon hinter uns und auch das Flachstück ist fast absolviert. Es wartet also der Ballon d`Alsace (1.Kat.), der 9,1Kilometer lang und 6,9% steil ist. Im Peloton hat UAE das Tempodiktat wieder übernommen.
Quinten Hermans (Pinarello - Q36.5) holt die Bergpunkte vor Pidcock. Keiner in der Gruppe hatte ein gesteigertes Interesse an den Zählern, man rollte einfach in Reihe über den Wertungsstrich. Das Feld wird auf 7:45 Minuten gemeldet.
Gut einen Kilometer vor der Bergwertung stiftet Healy einen Brand. Er kommt nicht weg, aber das macht es vielen Konkurrenten natürlich schwer.
Julian Alaphilippe geht sang- und klanglos unter. Auch er kann bergauf nicht folgen. Planckaert folgt dem ehemaligen Weltmeister.
Auch Degenkolb muss auf den ersten Metern des ersten Anstieges direkt passen. Die Gruppe wird jetzt schnell kleiner.
Im virtuellen Klassement erreicht Pidcock jetzt Remco Evenepoel (Red Bull - Bora - hansgrohe). Der Brite steht demnach also auf dem Podium. Alfred Wright (Pinarello - Q36.5) hat etzt aber auch genug geleistet - er schert aus.
Jetzt wird der Abstand doch wieder etwas nach unten korrigiert. Die 7:40 Minuten scheinen auch etwas logischer bei der Entwicklung der letzten Minuten. Ein Blick aufs Profil verrät, dass es gleich erstmals bergauf geht. Der Col des Croix (3.Kat.) ist 5,1 Kilometer lang und 4,7% steil. Sein Einstieg steht in drei Kilometern an.Nach dessen kurzer Abfahrt stehen rund 8 flache Kilometer auf dem Menü, dann geht es hinauf zum Ballon d`Alsace.
Es geht auf die letzten 60 Kilometer und Bahrain verliert inzwischen doch deutlich an Boden. Die 57 sind 8 Minuten entflohen. Red Bull greift weiterhin nicht ein.
???? Intermediate sprint @WeLoveCyclingFR ????
— Tour de France™ (@LeTour) July 17, 2026
???????? Jasper Philipsen - 25 points
???????? Mads Pedersen - 20 points
???????? Biniam Girmay - 16 points
The top three in the green jersey classification were able to contest the sprint.
Les 3 premiers au classement du maillot vert ont pu se… pic.twitter.com/T7ICpjUnxy
Philipsen gewinnt Zwischensprint
Edward Planckaert zieht den Sprint für Philipsen an. Der lanciert sich selbst erst nach Pedersen und Girmay, kann seine beiden Gegner aber auffangen. Der Däne sollte ganz knapp Zweiter geworden sein. Das war der am härtesten ausgefahrene Zwischensprint dieser Tour - gerade, wenn man die Vorbereitung mit in Betracht zieht. Pedersen hat den Schaden wirklich ausgezeichnet begrenzt.
In drei Kilometern steht der Zwischensprint an. Inzwischen bestimmen vorn die Helfer von Pidcock und Jordan Jegat (TotalEnergies) die Schlagzahl. Der Franzose liegt im Klassement 17:56 Minuten hinten. Letztes Jahr wurde er sehr überraschend Gesamtzehnter der Tour de France.
75 Kilometer vor dem Ziel und 7 vor dem Zwischensprint in Mélisey haben die drei Bahrain-Fahrer den Abstand auf 7 Minuten eingestellt. Der Parcours ist weiterhin topfeben. Die Durchschnittstemperatur dieser Tour de France wurde auf 32,1 Grad ausgerechnet. Heute sind es - auch durch den Starkregen von gestern Nacht - rund 5 Grad weniger.
Hinter den drei Bahrain-Fahrern formiert sich Red Bull - Bora - hansgrohe. Die fangen noch keinen Wind, aber es ist vielleicht ein Zeichen, dass auch sie überlegen, wie viel Vorsprung man Pidcock gönnen möchte. In 11 Kilometern steht der Zwischensprint an.
Die 7-Minuten-Grenze ist durchbrochen und das ruft Bahrain Victorious auf den Plan. Phil Bauhaus muss einen Tag nach seiner vielleicht letzten Sprintetappe bei der Tour de France als Helfer in den Wind, um das Klassement von Lenny Martinez zu verteidigen. Zwei Teamkollegen reihen sich hinter dem Deutschen ein.
Der Moment des Zusammenschusses:
??????? KM 92 avec les @hautsdeseinefr ???????
— Tour de France™ (@LeTour) July 17, 2026
Dans une journée aussi exigeante, quel peut être l’un des rôles clés d’un équipier ?
1 Attaquer seul pour tenter de gagner
2 Rester dans le peloton sans intervenir
3 Aller chercher les bidons et ravitailler ses coéquipier
Réponds en… pic.twitter.com/dlTvq3FkPJ
Rund 55 Kilometer hat die zweite Gruppe die erste verfolgt. Der ursprüngliche Abstand betrug 50 Sekunden. Das war ein ganz hartes Stück Arbeit. Für Pedersen hat es sich aber gelohnt. Auch wenn Philipsen den Zwischensprint gewinnen wird, wird er den Schaden begrenzen können.
Zusammenschluss an der Spitze
91 Kilometer vor dem Ziel ist es geschehen! Die zwei Gruppen kommen zusammen und formen jetzt ein - so sollte es zumindest sein - 57-köpfiges Feld. Das liegt 6:30 Minuten vor dem weiter von UAE angeführten Peloton. In 23 Kilometern steht der Zwischensprint an.
Virtuell ist Pidcock zurzeit Achter. Die zwei Gruppen stehen derweil kurz vor dem Zusammenschluss.
Hagenes Strand lässt sich pinkelnd aus der ersten Gruppe zurückfallen - in einer riesigen Menschenmenge übrigens. Er muss den Strahl schnell abschneiden, wenn er mit der Gruppe Pedersen weiterfahren will! Eine Strafe wird er aber sowieso kassieren für diese Aktion.
Romain Bardet berichtet vom Eurosport-Motorrad aus, dass die Energie bei den Verfolgern langsam zum Ende kommt. Deren Rückstand beträgt aber nur noch 25 Sekunden.
Eurosport sprach am Start mit Mohoric. Es wird deutlich, dass der Slowene sich die Abfahrt des Ballon d`Alsace sehr genau angesehen hat. "Aber erst mal muss man oben vorn dabei sein", meinte er. Einen Dropper-Post hat er für heute nicht installieren lassen.
????????????????????????????????????????
— Tour de France™ (@LeTour) July 17, 2026
???? 104 km
Breakaway -- 37'' -- Chasers -- 5'05'' -- Peloton
???? Intermediate sprint in 36km#TDF2026 pic.twitter.com/EdARQzszBn
Breuillard war nicht der Erste! Auch McNulty fehlt vorn inzwischen. Wie es dazu kam, war nicht im Bild. Der US-Amerikaner ist jetzt bei Pedersen. Healy wird hinten gemeldet, aber den Ire meine ich eben noch vorn gesehen zu haben.
Nicolas Breuillard (TotalEnergies) ist der erste Fahrer, der von passen muss. Es bleiben 36 Mann an der Spitze. Der Kletterfloh war durchaus eine Überraschung vorn.
Die Fahrer müssen noch 110 Kilometer zurücklegen und die 20 Verfolger haben ihren Rückstand auf 38 Sekunden verkleinert. Der Zwischensprint steht in 42 Kilometern an und das Peloton liegt 5 Minuten hinten. Momentan surren alle Gruppen zügig durch die französische Sommerlandschaft.
Langsam kann man sich darüber Gedanken machen, wer die Etappe gewinnen wird. Schnellster Sprinter vorn ist Philipsen, aber der wird den Ballon d`Alsace nicht überstehen. Pidcock, Wellens, Healy, Mauro Schmid (Jayco - AlUla), Gregoire und Van Gils scheinen mir die gefährlichsten Kandidaten, wobei der Schweizer, der Ire und Van Gils nicht immer gut aussahen bei dieser Tour. Immer interessant ist auch Alex Aranburu (Cofidis), den man bergauf schwer loswird, der im Sprint aber einen guten Punch hat. McNulty und Matej Mohoric (Bahrain Victorious) sind in solchen Gruppe auch echte Killer. Und dann ist da noch Per Strand Hagenes, dem das Profil eigentlich nicht sonderlich schmecken sollte, dem ich aber mit Thor Hushovd im Hinterkopf trotzdem etwas zutraue.
Neben Politt führt jetzt auch Florian Vermeersch das Feld an. Beide bekommen eine Flasche angeliefert von...Pogacar persönlich. Das Gelbe Trikot betätigt sich als Wasserträger. Die 37 behaupten ihren Vorsprung fast sekundengenau auf die 20 Verfolger.
130 Kilometer vor dem Ziel liegt die Gruppe Pedersen weiter 50 Sekunden hinter der Spitze. Das von Politt angeführte Peloton weist 3:30 Minuten Rückstand auf. Da wird jetzt Schadensbegrenzung betrieben. Da Pidcock vorn ist, muss man die Beine schon sportlich weiter bewegen.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt zurzeit sagenhafte 54,6km/h. 1:20 Stunden und 73 Kilometer sind dabei zurückgelegt worden.
Die Hotels bei der Tour de France waren schon eher ein Thema bei dieser Ausgabe, heute vor dem Start hat Ralph Denk im Gespräch mit RSN auch Probleme und Unzufriedenheit ausgesprochen.
Die Zusammensetzung der Verfolgergruppe, da sind mit Kwiatkowski und Asgreen tatsächlich zwei Fahrer aus der ersten Fünfergruppe dabei. Das hatte ich nicht mehr für möglich gehalten!
ERRORDie Gruppe Pedersen hat die Gruppe Girmay eingeholt. Im Feld hat UAE das Kommando übernommen. Man gibt Ruhe. Spannend ist aber weiterhin, die die erste und die zweite Gruppe zusammenfinden können. 57 Sekunden trennen beide zurzeit.
Knapp 20 Mann haben sich da jetzt zusammengefunden. Mit dabei ist Biniam Girmay (NSN). Und da wird es Pedersen zu bunt. Im Hintergrund kommt er jetzt auch wieder in Aktion und er nimmt zwei Begleiter mit.
Es kehrt keine Ruhe ein. Im Feld wird weiter gesprungen. Es lösen sich mehrere Gruppen, die chaotisch über die Straße verteilt versuchen, die Lücke zu den 37 Spitzenreitern zu schließen. So etwas habe ich selten gesehen, muss ich sagen. Die ersten Verfolger liegen jetzt aber schon 45 Sekunden hinten und vorn wird weiter gut harmoniert.
Und da ist es soweit: Lidl nimmt raus. Ein Uno-X-Fahrer versucht den Sprung allein. Die Norweger haben niemand dabei. Aber so kommt man natürlich jetzt nicht mehr nach vorn.
Pedersen selbst ist jetzt mit drei Teamkollegen an der Spitze des Feldes. Das kann nicht mehr lange gut gehen für Lidl - Trek. Vorn wird gut zusammengearbeitet und die Lücke wächst auf 15 Sekunden an.
Lidl hat zwei Probleme:1. Sie sind vorn nicht dabei.2. Jasper Philipsen hat den Cut geschafftDer Kampf ums Grüne, der kaum noch einer war, könnte so wieder unnötig spannend werden. 13 Sekunden groß ist das Problem zurzeit.
For now, here is the composition of the group:
— Tour de France™ (@LeTour) July 17, 2026
Pour l'instant, voici la composition de ce groupe :
???????? Brandon McNulty
???????? Tim Wellens
???????? Victor Campenaerts
???????? Per Strand Hagenes
???????? Tim van Dijke
???????? Maxim van Gils
???????? Ben Healy
???????? Michael Valgren
???????? Nicolas Vinokurov
???????? Matej… https://t.co/qedoznX9lp
Drei Fahrer haben heute am Start aufgegeben, bei zweien war das gestern schon deutlich. Dass Neoprofi Frits Biesterbosch (Picnic - PostNL) nicht aufgestiegen ist, kommt überraschend. Aus seiner Mannschaft ist John Degenkolb der einzige vorn in der Gruppe.
Gestern hatte Pedersen Glück bei der Bewertung eines Sprintfouls. Jetzt muss seine Mannschaft schwer für ihn arbeiten. Bis auf 8 Sekunden hat sie das Feld an die Ausreißer herangefahren
Visma hat Victor Campenaerts und Per Strand Hagenes dabei. Red Bull ist ebenfalls mitgegangen; Maxim Van Gils und Tim van Dijke haben den Sprint geschafft. EF Education - EasyPost hat Ben Healy untergebracht. Das Team, das fehlen soll ist ausgerechnet Lidl - Trek. Das deutsche Team leitet die Verfolgung.
Tom Pidcock (Pinarello - Q36.5) erkenne ich hinten in der Gruppe. Er ist Zehnter des Klassements. UAE hat Tim Wellens und Brandon McNulty mitgeschickt. Bei Tudor ist Marc Hirschi sehr aktiv. 13 Sekunden liegt diese Gruppe derzeit vorn. Im Feld hat sich Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) an die dritte Position gesetzt. Er will die Verfolgung bremsen.
Und plötzlich hat sich doch eine riesige Gruppe abgesetzt - das könnten rund 40 Mann sein, die da zurzeit knapp 10 Sekunden vor dem Feld fahren. Da muss jetzt gesammelt werden und dann wird sich zeigen, ob die so weg dürfen.
Nicht ganz überraschend gehen die Attacken weiter, zurzeit aber noch ohne Erfolg. Red Bull - Bora - hansgrohe ist eine der ganz wenigen Mannschaften, die sich gar nicht an den Versuchen beteiligt und auch nicht vorn zu sehen ist. Auch auf dieser Übergangsetappe wird wohl alles aufs Klassement gesetzt.
Und genau dieser Gregoire ist es jetzt, der die fünf Ausreißer als Erster erreicht. Zimmermann und co. haben die Waffen gestreckt und die letzten Sekunden aufgegeben. Für sie sind alles Chancen heute vorbei.
Das Feld fährt durch das Dorf, in dem der Romain Grégoire (Groupama - FDJ United) aufgewachsen ist. Dutzende Kinder stehen mit einem Pappgesicht des Französischen Meisters am Straßenrand.
There are currently five riders at the front. They are 20" ahead of the peloton for ???????? Kasper Asgreen, ???????? Micha? Kwiatkowski, ???????? Louis Vervaeke, ???????? Georg Zimmermann and ???????? Alex Kirsch.
— Tour de France™ (@LeTour) July 17, 2026
Ils sont pour l'instant 5 à l'avant. 20" d'avance sur le peloton pour ???????? Kasper Asgreen, ????????… pic.twitter.com/pihFEpdP66
Da hinten zurzeit mehr Go als Stop ist, ist der Vorsprung des Zimmermann-Quintetts auf nur noch 10 Sekunden geschrumpft. Die Fünf arbeiten weiter gut zusammen, aber hinten ist das Tempo im Schnitt durch die vielen Attacken unheimlich schnell.
Eigentlich wird hinten gefahren, als seien die Fünf nicht vorn. Es gibt ständig Attacken, jetzt probierte Joshua Tarling (Netcompany - Ineos) wegzukommen. Auf der flachen Straße bereitet das Zeitfahr-Ass der Konkurrenz zwar Probleme, aber als ein XDS-Profi das Peloton zurück in den Windschatten des Walisers bringt, ist auch der gescheitert. Pedersen versucht es direkt als Nächster - erfolglos.
Auch Felix Engelhardt (Jayco - AlUla) schaltet sich in die Angriffe ein. Das ändert aber nichts an der Situation. Niemand kommt weg und das Quintett schlecht ganz langsam weiter weg. 20 Sekunden haben die gleichmäßig fahrenden Ausreißer momentan.
Im Peloton gehen die Attacken weiter. Mads Pedersen (Lidl - Trek) und Nils Politt (UAE - Emirates - XRG) versuchen unter anderem ihr Glück. Weg kommt momentan aber niemand. das führt zu Stop-and-Go-Tempo und dazu, dass das Quintett jetzt 18 Sekunden Vorsprung aufweist.
Und jetzt haben sich doch fünf Profis relativ leicht lösen können. Georg Zimmerman (Lotto - Intermarché), Kasper Asgreen (EF Education - EasyPost), Louis Vervaeke (Soudal - Quick-Step), Alex Kirsch (Cofidis) und Michal Kwiatkowski (Netcompany - Ineos) haben sich 15 Sekunden abgesetzt. Das kann es aber noch nicht gewesen sein. Teams wie Uno-X Mobility und XDS - Astana hatten angekündigt, heute unbedingt dabei sein zu wollen.
Die ersten Angriffe verpuffen direkt. Der Parcours ist stundenlang auch wirklich flach. Es wird nicht einfach werden, sich da vom Feld zu lösen. Es ist jedenfalls sofort deutlich, dass heute viele Fahrer weg wollen. Das Peloton ist enorm in die Länge gezogen.
Auf einer recht schmalen Straße in einem frisch gemähten Feld wird gleich das Startsignal gegeben. Da muss man schon vorn platziert sein, um direkt mitgehen zu können. Ich erwarte jedenfalls sofort ein Feuerwerk.
Pünktlich steigen wir mit einem etwas verspäteten Feld live ein. Noch 3,2 Kilometer Neutralisation müssen die Fahrer zurücklegen. Der Grund für die Verzögerung ist nicht bekannt.
Das Feld rollt los - mit dabei heute ein Geburtstagskind: Lennert Van Eetvelt (Lotto Intermarché) wird 25 Jahre alt und könnte auch ein Kandidat für den Sieg heute sein!
Heute ist es fast ungewöhnlich kalt mit "nur" 27 Grad am Start in Dole - und auch im Ziel soll es nicht wärmer sein nachher. Es könnte heute auch noch Regenschauer geben - und die erwarteten Temperaturen am Ballon d`Alsace sollen bei 20 Grad liegen.
Das Feld steht schon bereit, denn heute kommt zur längsten Etappe auch noch eine Neutralisation von 12,5 Kilometern hinzu. Warmgefahren sollten zum scharfen Start also alle Fahrer sein. Allerdings steckt vielen im wahrsten Sinne der Sturz auf der Zielgeraden gestern in den Knochen.
Drei Fahrer sind nach dem Crash heute nicht am Start: Fernando Gaviria (Caja Rural-Seguros RGA), Jenno Berckmoes (Lotto Intermarché) und Frits Biesterbos (Picnic PostNL).
Andere, wie Dorian Godon (Netcompany Ineos) stehen unter besonderer Beobachtung wegen des Risikos einer Gehirnerschütterung.
Die heutige Etappe ist ja die längste dieser 113. Tour de France - und die einzige mit mehr als 200 Kilometern Länge. Früher hat man über Distanzen wie 205,8 Kilometer geschmunzelt: Im Jahr 1992 machte man sich ebenfalls von Dole aus auf den Weg zu einer Etappe nach Saint-Gervais-les Bains: Das waren 267,5 Kilometer, es gewann der Schweizer Rolf Järmann.
Letzter Sieger im Zielort Belfort war 2022 von Lausanne aus kommend Wout van Aert.
Die ersten knapp 140 Kilometer an diesem Nachmittag verlaufen weitestgehend ereignislos - zumindest mit Hinblick auf das Streckenprofil. In Mélisey, dem Heimatort von Thibaut Pinot, findet nach etwa 137 Kilometer der erste und einzige Zwischensprint statt, ehe der erste von zwei knackigen Anstiegen ansteht. Am Col des Croix gilt es zunächst eine Bergwertung der 3. Kategorie zu überwinden, ein paar Kilometer später folgt am Ballon d`Alsace eine Wertung der 1. Kategorie. Es wäre keine Überraschung, wenn sich am längsten Tag der Tour eine größere Ausreißergruppe finden würde, die den Etappensieg unter sich ausmacht.
Herzlich willkommen zur 13. Etappe der Tour de France 2026!
Am heutigen Freitag steht dem Peloton ein hügeliges Teilstück zwischen Dole und Belfort bevor. Die 205,8 Kilometer bieten die ideale Chance für eine Gruppe von Ausreißern, doch auch die Klassementfahrer dürften sich diese Etappe im Kalender markiert haben. Der Schlussakt birgt nämlich eine knifflige Kletteraufgabe, bei welcher der Konkurrenz ein empfindlicher Schlag versetzt werden kann.
Wir sind hier ab 13:20 Uhr im Liveticker hautnah für Euch am Renngeschehen dabei!