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In der Gesamtwertung sieht es nach der 8. Etappe wie folgt aus. Vollering hat acht Sekunden Vorsprung auf Niewiadoma. Reusser verliert als Zwölfte auch 38 Sekunden und liegt damit als Dritte bereits 1:12 Minuten zurück. Longo Borghini (+3:05) und Niedermaier (+3:54) bleiben auf den Plätzen vier und fünf.
Damit darf ich mich mit der Zieleinfahrt der neuen Frau in Gelb verabschieden und freue mich schon auf die finale Etappe morgen. Schönen Samstag und bis bald.
???? ???????????????? ???????????????????????????????????? wins Stage 8 and takes the overall lead! ????
— Le Tour de France Femmes avec Zwift (@LeTourFemmes) August 8, 2026
???? ???????????????? ???????????????????????????????????? s’impose à Nice et endosse le Maillot Jaune ! ????#TDFF2026 #WatchTheFemmes pic.twitter.com/rpatFZ4hB8
Der Sprint dahinter geht an Le Court vor Kopecky (+0:38). Die weiteren Plätze in den Top zehn gehen an Dominika Wlodarczyk (UAE - L`IMAD), Sarah Van Dam (Visma - Lease a Bike), Noemi Rüegg (EF Education - Oatly), Paula Blasi (UAE - L`IMAD), Cedrine Kerbaol (EF Education - Oatly). Niedermaier wird mit demselben Zeitrückstand Elfte, und verteidigt damit souverän das Weiße Trikot.
Vollering gewinnt die 8. Etappe der Tour de France Femmes in Nizza und übernimmt damit auch die Führung in der Gesamtwertung. Ein großartiger Antritt bei der steilen Rampe kurz vor dem Ziel hat den Ausschlag gegeben. Longo Borghini und Niewiadoma kommen mit 17 Sekunden Rückstand ins Ziel.
Niewiadoma hat nichts mehr im Tank. Longo Borghini muss die Tempoarbeit machen, aber Vollering baut den Vorsprung auf 15 Sekunden aus. Damit sollte es erneut einen Wechsel des Gelben Trikots geben.
Vollering liegt vorne, aber der Abstand zu Longo Borghini und Niewiadoma ist nur fünf Sekunden groß. Da sollten die beiden noch einmal hinkommen.
Vollering attackiert sofort am Fuße der Rampe. Longo Borghini schließt die Lücke zur Niederländerin, und auch Niewiadoma versucht, dranzubleiben. Reusser hat hier keine Chance, dranzubleiben. Damit ist es ein Trio, das sich den heutigen Tagessieg untereinander ausmacht. Oben hat es Vollering aber doch geschafft, eine kleine Lücke auf Longo Borghini und Niewiadoma aufzumachen.
Juliet Berthet und Koch haben die Arbeit gemacht, und nun ist Celia Gery die letzte, die für Vollering das Tempo macht. Am Hinterrad der Niederländerin klebt Niewiadoma. Damit kommt eine Gruppe mit etwa 15 Fahrerinnen an der Bergwertung an. Die steile Rampe wartet noch.
Franziska Koch (FDJ United - Suez) fährt mit hohem Tempo für ihre Kapitänin Vollering hinein in diesen Anstieg. Jetzt reißt es überall im Feld Lücken auf, und Adegeest wird einen Kilometer vor der Bergwertung eingeholt.
Adegeest beginnt solo den letzten kategorisierten Berg des Tages. Ihr Abstand beträgt weiterhin eine Minute auf das Peloton, das Squiban bereits eingesammelt hat.
Squiban stürzt in einer engen Linkskurve in der Abfahrt, und damit ist der Traum vom Etappensieg endgültig zu Ende. Sie nimmt die Fahrt zwar wieder auf, hat aber doch deutliche Schmerzen an ihrer linken Hand. Das sieht nicht gut aus. Auch Usoa Ostolaza (Laboral Kutxa - Fundacion Euskadi) fällt zu Boden. Ihr scheint im Gegensatz zu Squiban nichts passiert zu sein. Die Französin fährt unter großen Schmerzen aber weiterhin weiter.
Zoe Backstedt (Canyon - SRAM) schlägt mit Niewiadoma am Hinterrad ein hohes Tempo zur Bergwertung an. Squiban und Adegeest haben die Abnahme der Bergwertung bereits erreicht, haben aber nur noch eine Minute Vorsprung auf das Feld.
Jetzt geht es hinein in den Anstieg zur Cote de Colomars. Viele Teams formieren sich an der Spitze. Movistar führt das Peloton in die Kletterpassage hinein. Der Abstand zur Gruppe beträgt nur noch anderthalb Minuten. Damit werden Adegeest und Squiban keine Chance haben. Das Tempo im Peloton ist sehr hoch.
Liv - AlUla - Jayco und Movistar machen jetzt das Tempo im Peloton und verringern den Abstand jetzt doch deutlich. Aktuell sind es nur noch zwei Minuten, womit die Chance für die beiden Ausreißerinnen, erfolgreich zu sein, deutlich minimiert wird. Vor allem die Höhenmeter, die noch anstehen, sprechen dagegen.
Sturz im Peloton!!! Nikola Noskova (Cofidis), Alice Coutinho, Marine Allione (beide Mayenne - Monbana - My Pie) und Nadia Gontova (Liv - AlUla - Jayco) sind bei hoher Geschwindigkeit zu Boden gegangen. Wir hoffen, dass alle wieder das Rennen aufnehmen können.
Wir machen einen kurzen Blick auf das Finale. Zwei Berge stehen noch an mit der Cote de Colomars (1,4 Kilometer mit 5,4 % Steigung) und der Cote de la Ginestiere (2,5 Kilometer mit 4,4 % Steigung). Das ist aber noch nicht alles, denn nach der letzten Bergwertung etwa sieben Kilometer vor dem Ende steht noch eine 400 Meter lange und 13 % steile Rampe an, bevor es an die Strandpromenade von Nizza geht. Spannung ist garantiert, auch weil der Abstand des Pelotons immer weiter schmilzt. 3:40 Minuten liegen sie noch hinter Adegeest und Squiban.
Die große Frage bleibt heute, wer denn die Favoritinnen für den Etappensieg sind. Es kommen da natürlich einige Fahrerinnen infrage. Le Court, Lotte Kopecky (SD Worx - Protime), Wiebes und auch die Klassementfahrerinnen wie Vollering, Reusser und Niewiadoma haben Chance. Dafür müssen sie aber einmal die zwei Ausreißerinnen einholen, die immer noch 4:25 Minuten vorausfahren.
The beauty of the South. ??
— Le Tour de France Femmes avec Zwift (@LeTourFemmes) August 8, 2026
Le charme du Sud. ????#TDFF2026 #WatchTheFemmes pic.twitter.com/DqVSMCyh7M
So schön kann der Süden Frankreichs sein, doch die Fahrerinnen haben bei erneut über 30 Grad Celsius wohl wenig Zeit, um die Natur zu beobachten. Die aktuelle Durchschnittsgeschwindigkeit der Etappe beträgt 42,7 km/h. Damit sollten sie um etwa 18:00 Uhr im Etappenziel in Nizza ankommen. Der Wind spielt heute bei knapp 15 km/h eine geringe Rolle.
Bis zum vorletzten Anstieg vor Cote de Colomars geht es weiter leicht bergab. Bis dorthin sind es noch etwa 35 Kilometer. Ich bin sehr gespannt, wie groß der Abstand der beiden Ausreißerinnen dann noch sein wird. Um realistische Chancen auf den Sieg zu haben, müssen es auf alle Fälle mehr als zwei sein. Aktuell haben sie noch fünf Minuten Puffer auf das Peloton.
Falls sie am gestrigen Tag keine Zeit hatten die Queen Stage zum Mont Ventoux mitzuverfolgen, oder wenn sie noch einmal das spannende Finale mit dem Kampf um das Gelbe Trikot sehen wollen, können sie das hier machen. Die Highlights des fulminanten Sieges von Niewiadoma und auch aller anderen Etappen sehen Sie hier.
Im Peloton ist es wie vorausgesagt Wiebes, die sich noch 17 Punkte holen kann. Der Abstand zur Spitze schrumpft auf 5:30 Minuten.
Das Spitzenduo kommt am Zwischensprint in Puget-Theniers an. Die Punkte sind für die beiden kein Thema, denn sie haben das große Ziel mit dem Etappensieg im Blick. Adeegest fährt an der ersten Position über den Sprint und wirkt aktuell deutlich entspannter als Squiban. Das hat auch Eurosport-Kollegin Dani Rowe bestätigt. Squibans Teamauto brauchte lange Zeit, um nach vorne zu kommen, und deshalb war die Verpflegung lange Zeit nur durch den neutralen Wagen möglich.
Die Teams Liv - AlUla - Jayco und AG Insurance - Soudal machen Tempo im Hauptfeld. Kim Le Court hat es womöglich auf einen weiteren Etappensieg abgesehen. Der Abstand zur Spitze geht aktuell allerdings noch weiter auf. Etwa 6:30 Minuten liegen Squiban und Adegeest voran.
Das Gepunktete Trikot ist schon vergeben, wenn es Pieterse morgen ins Ziel schafft, das Grüne Trikot noch nicht ganz. Lorena Wiebes (SD Worx - Protime) liegt hier allerdings vor der heutigen Etappe 58 Punkte vor Kim Le Court-Pienaar (AG Insurance - Soudal). Sie könnte demnach heute schon alles klarmachen. Die nächste Möglichkeit für Punkte gibt es beim Zwischensprint in Puget-Theniers in zehn Kilometern.
Mit diesem Abstand von 5:45 Minuten wird es für das Feld gar nicht so einfach sein, sie wieder zurückzuholen, auch wenn noch über 80 Kilometer zu fahren sind. Für Canyon-SRAM ist das heute aber wenig interessant, denn die Mannschaft hat mit Gelb auf den Schultern von Kasia Niewiadoma und Weiß Antonia Niedermaier zwei Trikots zu verteidigen. In der Gesamtwertung liegt Demi Vollering (FDJ United - Suez) nur 15 Sekunden zurück, die im Finale mit zwei steilen Rampen kein großer Polster sind.
Der Col de Toutes Aures ist erreicht und das Führungsduo hat weiterhin sechs Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld. Der nächste Rennabschnitt geht durchwegs bergab. Nicht mit dabei ist heute Pauline Ferrand-Prevot (Visma - Lease a Bike). Die Titelverteidigerin fühlte sich nach der schweren gestrigen Etappe auf den Mont Ventoux heute Morgen nicht ganz fit und stieg aus.
Wir steigen kurz vor dem höchsten Punkt dieser 8. Etappe in den Live-Ticker ein. Aktuell befinden sich mit Maeva Squiban (UAE - L`IMAD) und Loes Adegeest (Lidl - Trek) zwei Fahrerinnen an der Spitze des Rennens. Sie hatten sich nach etwa 30 Kilometern vom Feld abgesetzt und haben aktuell schon sechs Minuten Vorsprung auf das Feld. Mit dem Col des Robines (4. Kat.) haben sie schon eine Bergwertung absolviert.
?? Morgane Coston crosses the summit 5'15" after the leading duo, 45 seconds ahead of the peloton.
— Le Tour de France Femmes avec Zwift (@LeTourFemmes) August 8, 2026
Morgane Coston passe au sommet à 5'15'' après le duo de tête, avec 45 secondes d'avance sur le peloton. ??#TDFF2026 #WatchTheFemmes https://t.co/ON24ltkg5H
Das war das Ergebnis. Puck Pieterse (Fenix - Premier Tech) steht aber schon als Siegerin des Gepunkteten Trikots fest.
Hallo und herzlich willkommen zur Tour de France Femmes. Eurosport begleitet die 8. Etappe, die die Fahrerinnen von Sisteron nach Nizza. Spannung auf dem längsten Teilstück der diesjährigen Tour (171,9 Kilometer) ist garantiert: Katarzyna Niewiadoma liegt nach ihrem Coup am Mont Ventoux in der Gesamtwertung vorne, ihr Vorsprung auf Demi Vollering beträgt allerdings nur 15 Sekunden, Marlen Reusser rangiert mit einem Rückstand von 39 Sekunden auf Rang drei in Lauerstellung. Viel Spaß!