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Für heute verabschieden wir uns von der Vuelta, morgen steht der erste Ruhetag der Rundfahrt an. Wir sind dann am Dienstag wieder im Liveticker dabei, wenn auf der 10. Etappe Sprinter und Ausreißer ihre Chancen haben dürften, bis dahin!
Für Enric Mas ist es mit 31 Jahren erst der siebte Sieg in seiner Karriere, im Jahr 2018 holte er schon einmal eine Etappe der Vuelta: Auch damals gewann er eine Bergankunft, in Andorra besiegte er auch in einem Zweiersprint Miguel Angel Lopez.
Neuer Träger des Bergtrikots ist nach den sechs Bergwertungen heute der Kolumbianer Santiago Buitrago (Bahrain). Mit 29 Punkten liegt er knapp vor Mas (24), dem der Sieg am Schlussanstieg nicht reichte, um die Führung in diesem Klassement zu übernehmen.
Auch der erste Deutsche ist inzwischen im Ziel, Emanuel Buchmann (Cofidis) wird heute 27. mit 7:34 Minuten Rückstand auf Mas.
Carapaz liegt nun schon als Fünfter 3:26 zurück, Kuss rutscht auf Rang sieben ab (+4:09). Gregor Mühlberger hält sich trotz seiner vielen Helferdienste in den Top Ten des Gesamtklassements, sein Abstand zu Mas ist als Neunter 7:33 Minuten.
In der Gesamtwertung hat Mas seinen Vorsprung auf Roglic ein wenig ausgebaut auf 1:18 Minute, Gall ist Dritter mit 1:39 Rückstand vor Onley (+2:20).
Roglic holt sich Platz drei mit zwölf Sekunden Rückstand, Gall kommt 18 Sekunden nach Mas ins Ziel. Es folgen Skjelmose und Rodriguez (+0:20), Wider (+0:25), Tejada (+0:33) und Carapaz verliert fast eine Minute.
Sieg für Enric Mas - er gewinnt im Roten Trikot diese Bergankunft, was für ein Tag für den Spanier. Onley war völlig am Ende und hatte keine Chance mehr, vorbeizusprinten. Starker Auftritt aber auch des Schotten, der seine Position in der Gesamtwertung verbessert.
Onley oder Mas, wer holt den Sieg? Roglic ist jetzt zu weit weg. Mas macht die ganze Arbeit und ist kein starker Sprinter ...
Der letzte Kilometer, Mas fährt alles von vorne, Onley an seinem Hinterrad und Roglic hält sich noch fast in Schlagdistanz.
Nur noch Onley kann am Hinterrad von Mas bleiben, Roglic verliert den Anschluss. Dann folgt Widar als Solist und dahinter ein Quartett mit Gall, Carapaz, Skjelmose und Rodriguez.
Auch Primoz Roglic fährt wieder ran, ein Trio also vorne. Gall hingegen hat Probleme, die Lücke wird größer und Mas legt mit einer Tempoverschärfung nach.
Aber jetzt hat Enric Mas die Faxen dicke und attackiert im Roten Trikot. Gall, Roglic und Carapaz können nicht folgen, aber Onley kämpft sich wieder an den Spanier heran.
Und genau dieses Trio geht nun nach vorne, weil die Stars zögern: Skjelmose, Rodriguez und Widar haben ein paar Meter Vorsprung.
Das Tempo bei den Stars ist raus und so schließen von hinten jetzt Widar, Skjelmose und Rodriguez auf.
Sivakov wird eingeholt, kein Sieg also für UAE heute. Vorne nun Roglic, Mas, Gall, Onley, Carapaz. Die Topfahrer der Gesamtwertung sind unter sich, nur Kuss fehlt.
Und nun legt auch Oscar Onley los und lässt Roglic, Mas und Gall stehen!
Richard Carapaz tritt an - und niemand reagiert! Der Olympiasieger fasst sich ein Herz und sucht seine Chance. In der Gesamtwertung hat er 2:22 Minute Rückstand, aber vielleicht nicht mehr lange ...
Camprubi wird nun eingeholt, aber dann schauen die Stars sich an. Wer wagt die nächste Attacke?
Sivakov hat noch eine Minute Vorsprung, Gall geht bei den Favoriten wieder aus dem Sattel und Mas hat Mühe, dem Tempo zu folgen. Aber er schließt die Lücke, auch Roglic, Widar, Carapaz, Onley und Tejada halten noch mit.
Mit Sepp Kuss fällt nun der erste der Podiumskandidaten zurück. Mühlberger ist am Ende seiner Kräfte und sofort verschärft Felix Gall.
Sivakov kämpft als Solist verzweifelt, aber die Topfahrer sind nun nur noch 1:40 Minuten hinter ihm. Deren Gruppe wird immer kleiner, noch rund 20 Fahrer dort zusammen, Décatlon weiter voll am Drücker: Mühlberger jetzt als letzter Tempomacher für Gall im Einsatz.
Spaniens Meister Camprubi und Pogacars französischer Teamkollege Sivakov waren die längste Zeit ein Duo: Jetzt zieht Sivakov davon!Der Spanier kämpft, aber auf verlorenem Posten.Sivakov macht das richtig, das Feld kommt so schnell näher, dass er jetzt "all in" gehen muss, wenn er seine Chance auf den Etappensieg wahren will.
Gleich beginnt der schwerere Teil des Anstiegs, der Part "Rollerberg" endet. Das Duo an der Spitze arbeitet gut zusammen, aber wie groß sind ihre Reserven nach dieser langen Flucht noch?
Vier Helfer hat Felix Gall noch vor sich aufgereiht, drei Minuten liegen die Topfahrer noch hinter dem Spitzenduo. Die vier Verfolger sind dem Duo bis auf eine Minute auf die Pelle gerückt - hier ist noch alles drin im Kampf um den Etappensieg an diesem Schlussanstieg.
Vier Verfolger jetzt hinter der Spitze: Paret-Peintre bekommt Verstärkung von Teamkollege Filippo Zana, dazu hat auch Milan Vader (Pinarello) aufgeschlossen - und Buitrago dort dabei.
Die Kletterer reagieren jetzt, Santiago Buitrago und Valentin Paret-Peintre verschärfen und setzten sich aus der Verfolgergruppe ab. Dieses Duo jagt nun Camprubi und Sivakov, derweil kommt das Feld weiter Sekunde um Sekunde näher.
Jetzt kann Alessandro Romele nicht mehr folgen - der Italiener fällt zurück, Sivakov und Camprubi ziehen davon. Die Verfolger liegen 1:30 hinter dem Duo, das Feld 4:15 Minuten.
Aus der Verfolgergruppe starten jetzt neue Attacken, aber das Trio vorne ist schon auf 1:40 Minute enteilt. Das Peloton liegt 4:45 hinter der Spitze, der Kampf ums Rote Trikot zwischen Mas, Gall, Roglic, Kuss, Onley und Carapaz wird gekich noch richtig Spannung bringen!
Der Anstieg zum Aito de Aitana beginnt, es geht 22 Kilometer bei im Schnitt 5,8 % Steigung hinauf. Der Anfang ist noch mit etlichen Flachstücken kaum eine Herausforderung, aber es kommen auch Passagen mit bis zu 13 Prozent und die letzten sechs Kilometer sind durchgehend schwer.Insgesamt sind 1264 Höhenmeter zu bewältigen, das Ziel liegt auf 1543 Metern Höhe im Hinterland von Benidorm.
Die letzten Kilometer bergab für die Fahrer heute, gleich beginnt der endlose Schlussanstieg. Das Trio vorne macht das gut, diese Gruppe läuft - und baut den Abstand zu den Verfolgern Sekunde um Sekunde aus. Im Feld arbeitet Décathlon mit viel Einsatz daran, um den Abstand zu reduzieren, doch das ist ein hartes Stück Arbeit, noch sind es weiter über fünf Minuten.
Hinter dem Spitzentrio Sivakov, Camprubi und Romele sind nur noch 16 Fahrer auf der direkten Verfolgung, der Rest der einst 24 Ausreißer wurde an den letzten beiden Anstiegen distanziert. Dazu gehört auch das Red-Bull-Duo Vermeersch und Fisher-Black, das aber vielelicht auch zurückbeordert wurde, um Primoz Roglic gleich noch unterstützen zu können.
Die Tempoarbeit von Décathlon im Hauptfeld hat den Abstand nach vorne bislang nur begrenzt reduziert, bleibt es bei über fünf Minuten, sollte der Etappensieg heute an einer der guten Kletterer an der Spitze gehen. Neben Sivakov sind da z.B. Paret-Peintre, Buitrago, Debruyne und Svestad-Bardseng zu nennen.
Nun der Zusammenschluss an der Spitze, Sivakov und Camprubi schließen zu Romele auf. Die Verfolger liegen 50 Sekunden dahinter, dort herrscht wenig Einigkeit aktuell.
Jetzt schließt Pavel Sivakov zu Camprubi auf, das Duo noch rund 20 Sekunden hinter dem Solisten Romele, der das Rennen anführt. Der Rest der einst 24 Fahrer ist aber noch lange nicht geschlagen, es geht über die Bergwertung und in die Abfahrt. Gleich folgt noch eine kurze Gegensteigung, dann erst der lange Weg ins Tal.
Im Feld jetzt ein neues Bild, Décathlon setzt sich an die Spitze - Felix Gall will also heute etwas versuchen!An der Spitze wird Romele derweil vom Spaniens Meister Marcel Camprubi (Pinarello) gejagt, der sich von den Verfolgern gelöst hat. Es geht hinauf zur vorletzten Bergwertung, auch dieser Anstieg einer der 2. Kategorie.
Jetzt wird aus der Spitzengruppe attackiert, das war abzusehen: Alessandro Romele (XDS Astana) setzt sich ab, dahinter reagieren Küng und Paret-Peintre und machen sich auf die Verfolgung.Das Feld liegt inzwischen über sechs Minuten zurück, die Chancen der Ausreißer auf den Etppensieg steigen!
Nur sieben Mannschaften sind nicht in der Spitzengruppe vertreten: Décathlon, EF Education, Groupama, Jayco, Lidl, Cofidis und Lotto. Das bedeutet, dass man bei Décathlon bisher alle Kräfte für Felix Gall schonen konnte, ebenso wie bei EF für Richard Carapaz und bei Lidl für Mattias Skjelmose. Wir können gespant sein, ob diese Teams daraus heute noch Kapital schlagen können - oder ob sich die Relaisstationen von Movistar, Visma und Red Bull in der Spitzengruppe als erfolgreichere Taktik erweisen.
An der Bergwertung ist es einmal mehr Santiago Buitrago vom Bahrain-Team, der sich die Punkte holt: Der Kolumbianer hamstert heute richtig viele Zähler, denn auch die nächste Bergwertung sollte auf jeden Fall noch an die Ausreißer gehen. Maximal 38 Punkte kann man heute holen, 18 hat Buitrago schon sicher.Bis dahin wartet nun eine Abfahrt, danach ein kurzes Flachstück und dann geht es schon wieder hinauf. Zuvor wird aber der Zwischensprint ausgetragen - und an der nächsten Bergwertung gibt es auch Bonussekunden zu gewinnen.
Das Movistar-Team löst seine Aufgabe bislang sehr souverän und beschützt das Rote Trikot von Enric Mas erfolgreich, fünf Helfer hat der neue Spitzenreiter noch an seiner Seite. Der Abstand ist jetzt auf 4:15 Minute gesunken, damit bleibt auch der Tagessieg in Reichweite für die Topfahrer.Im Ziel warten ja auch wie immer Bonussekunden, die könnten bei den aktuell noch knappen Abständen in der Gesamtwertung eine wichtige Rolle spielen.
Die Spitzengruppe in der Übersicht - das sind die 24 Fahrer:Stefan Küng (Tudor), Finn Fisher-Black und Gianni Vermeersch (Red Bull-Bora-Hansgrohe), Pavel Sivakov und Kevin Vermaeke (UAE Emirates XRG), Bruno Armirail (Visma-Lease a Bike), Raul Garcia Pierna (Movistar), Walter Calzoni, Marcel Camprubi und Milan Vader (Pinarello-Q36.5), Embret Svestad-Bardseng (Netcompany Ineos), Santiago Buitrago und Attila Valter (Bahrain Victorious).
Dazu Ramses Debruyne (Alpecin-Premier Tech), Alexey Lutsenko und Pau Marti (NSN), Valentin Paret-Peintre und Filippo Zana (Soudal Quick-Step), Andreas Kron und Magnus Cort (Uno-X Mobility), Alessandro Romele (XDS Astana), Gijs Leemreize (Picnic PostNL), Urko Berrade (Kern Pharma) sowie José Manuel Diaz (Burgos-Burpellet-BH).
Die vierte von sechs Bergwertungen liegt jetzt vor den Fahrern: Der Puerto de Tudons ist 7,1 Kilometer lang bei 5,1 % Steigung - das sollte diese Gruppe nicht sprengen. Aber etliche Teams sind hier mit mehreren Fahrern vertreten und werden irgendwann ihre Optionen ausspielen müssen: Pinarello hat ein Trio vorn dabei, Red Bull, UAE, Bahrain, NSN, Soudal und Uno-X jeweils ein Duo.
Neue Rennsituation: Das hatte sich abgezeichnet - die Spitzengruppe wächst weiter an, alle verbliebenen Verfolger haben den Anschluss geschafft. Damit sind nun 24 Fahrer vorne und die Chancen steigen, dass der Tagessieger aus diesem doppelten Dutzend kommt.Noch einmal zu Erinnerung: In der Gesamtwertung droht aus der Spitzengruppe keine Gefahr, einzige Fahrer mit weniger als 15 Minuten Rückstand sind Embret Svestad-Bardseng (Netcompany Ineos) und Ramses Debruyne (Alpecin-Premier Tech).Fahrer aus Deutschland und Österreich suchen wir an der Spitze vergebens, aber für die Schweiz ist Stefan Küng (Tudor) dabei und sehr aktiv in der Tempoarbeit.
Kurzer Abstecher weg von der Vuelta: Es gibt heute noch ein weiteres Radsport-Highlight, das Cross-Country-Rennen bei der Mountainbike-WM mit u.a. Tom Pidcock und Mathieu van der Poel. Bei HBO Max könnt ihr jetzt live im Kampf um Gold dabei sein!
Die Strecke verläuft nun ein ganzes Stück über welliges Terrain, bevor die nächste Bergwertung kommt. Das Peloton ist unter der Führung von Movistar lang aufgereiht, während die Spitzengruppe mit fünf Minuten Vorsprung ihre Chancen wahrt. Aber nicht vergessen - allein der Schlussanstieg heute ist über 20 Kilometer lang, da wird man ordentlich Puffer zu den Topkletterern brauchen ...
Noch sind es 100 Kilometer zum Ziel und die dritte Bergwertung steht an, vier Kilometer bei 5,6 Prozent Steigung sind die Eckdaten dieser 2. Kategorie. Weiter ist keine Vorentscheidung über den Tagessieg gefallen, aber die Chancen der Ausreißer steigen: Das Feld liegt nun fast fünf Minuten zurück.Die Spitzengruppe ist inzwischen auf 18 Fahrer angewachsen, denn die Verfolgergruppe hat sich aufgesplittert: Ein Trio schloss die Lücke nach vorne, einige fielen ins Feld zurück und ein Quintett um Vermeersch und Garcia Pierna liegt noch zwische Peloton und Spitze.
Die zweite der sechs Bergwertungen wird passiert, Team Movistar kontrolliert im Feld und hält den Abstand bei etwas über drei Minuten. An der Spitze gewinnt der Kolumbianer Santiago Buitrago die Bergwertung und ist damit jetzt im Klassement vorne, er hatte schon vor dieser Etappe einige Zähler gesammelt und wird heute wohl weiter punkten.
Der Überblick der Verfolger - dort haben Red Bull und Movistar jeweils Helfer platziert mit Gianni Vermeersch bzw. Raul Garcia Pierna.Zudem dort vertreten: Walter Calzoni, Marcel Camprubí und Milan Vader (Pinarello-Q36.5), Attila Valter (Bahrain Victorious), Pau Marti (NSN), Filippo Zana (Soudal Quick-Step), Magnus Cort (Uno-X Mobility), Sylvain Moniquet (Cofidis), José Manuel Díaz (Burgos-Burpellet-BH) sowie Oliver Peace (Picnic PostNL).
Deutsche Profis sind weder in der Spitzengruppe noch bei den Verfolgern, aber der Schweizer Stefan Küng (Tudor) fährt mit ganz vorne.Daneben sind an der Spitze Finn Fisher-Black (Red Bull-Bora-Hansgrohe) als mögliche Relaisstation für Primoz Roglic, Bruno Armirail (Visma-Lease a Bike) in gleicher Funktion für Sepp Kuss sowie das UAE-Duo Pavel Sivakov und Kevin Vermaeke als Etappenjäger.
Einzige Fahrer mit weniger als 15 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung sind Embret Svestad-Bardseng (Netcompany Ineos) und Ramses Debruyne (Alpecin-Premier Tech).Dazu kommen Santiago Buitrago (Bahrain Victorious), Alexey Lutsenko (NSN Cycling), Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step), Andreas Kron (Uno-X Mobility), Alastair Mackellar (EF Education-EasyPost),Alessandro Romele (XDS Astana), Gijs Leemreize (Picnic PostNL) und Urko Berrade (Kern Pharma).
Der zweite Berg des Tages steht an, zum Puerto de El Miserat geht es 5,2 Kilometer bei fast 10 % Steigung hinauf - ein richtig schweres Stück Kletterei und entsprechend 1. Kategorie.
Die Rennsituation hat sich etwas neu sortiert: Das Feld hat den Ausreißern jetzt über drei Minuten Vorsprung gewährt und es hat sich eine große Spitzengruppe mit 15 Fahrern gebildet. Dazwischen liegen noch zwölf Verfolger mir anderthalb Minuten Abstand nach ganz vorne.
Ein Sturz sorgt kurz für Aufregung, aber Paul Double (Jayco AlUla) und Lars Craps (Lotto Intermarché) können nach kurzer Pause wieder aufs Rad und das Rennen fortsetzen. Das hat weh getan, sah aber nicht nach übleren Verletzungen aus.Generell wird es heute spannend zu beobachten, wie die gestern gestürzten Fahrer ihre Crashes überstanden haben, denn auch Topfahrer wie Sepp Kuss und Oscar Onley gingen zu Boden und hatten sicher keine entspannte Nacht.Nachtragen wollen wir noch die Aufgabe von Pablo Torres, dem UAE-Youngster, der hier mit 20 Jahren seine erste Grand Tour in Angriff genommen hatte.
Die ersten 50 Kilometer, und gleichzeitig die leichtesten des Tages, sind absolviert. Die Rennsituation ändert sich kaum: Vorne ein Quintett, dann eine Verfolgergruppe, dahinter das Peloton mit den Topfahrern - und alle innerhalb von 50 Sekunden.Neu ist nur, dass die Verfolgergruppe um Küng auf zehn Fahrer angewachsen ist, darunter mit Ramses Debruyne (Alpecin) ein Fahrer, der nur 14:56 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung hat.
Die Bergwertung ist erreicht und Andreas Kron holt sich die fünf Zähler für den Sieger dort. Insgesamt kann ein Fahrer heute maximal 38 Zähler in der Sonderwertung sammeln, das lohnt sich richtig. Aus dem Feld haben sich vier Verfolger gelöst, mit dabei der Schweizer Stefan Küng (Tudor). Aber alles liegt weiter innerhalb einer Minute.
Die Verfolger um Kämna sind gestellt und an der Spitze konnte Fabian Weiss nicht mehr mithalten. Fünf Fahrer noch vorne, aber aus dem Hauptfeld starten neue Vorstöße, während sich gleichzeitig ein Gruppetto zu formen beginnt.
Tadej Pogacar hat sich derweil heute auf Instagram mit der Botschaft "Stayin` alive" bei seinen Fans gemeldet, sein Kampfgeist ist ungebrochen. Laut Teamkollege Jay Vine könnte heute die OP am Schlüsselbein stattfinden, wenn die Gehirnerschütterung überstanden sein sollte.
Der erste der sechs Anstiege steht an, eine Bergwertung der 2. Kategorie. Weiter lässt das Feld die sechs Angreifer nicht ziehen. Auf der Verfolgung liegt inzwischen noch ein Trio, zu dem auch Lennard Kämna (Lidl) gehört.
Jetzt löst sich ein Sextett etwas vom Feld - und wie zu erwarten ist UAE dabei vertreten, der Franzose Pavel Sivakov ist zusammen mit dem Schweizer Fabian Weiss (Tudor) vorn. Dazu kommen als ihre Begleiter Alessandro Romele (XDS Astana), Alastair Mackellar (EF Education-EasyPost), Alexey Lutsenko (NSN) und Andreas Kron (Uno-X Mobility) als die aktuellen Spitzenreiter.
In der Gesamtwertung sind sie mit allesamt über 30 Minuten Rückstand keine Gefahr für die Topfahrer, dennoch lässt das Feld sie (noch?) nicht ziehen.
Start frei zu dieser 9. Etappe - es geht schon direkt leicht bergan, auch wenn die erste der heute sechs Bergwertungen noch rund 35 Kilometer entfernt liegt. Schnell starten erste Attacken, viele hoffen heute auf eine Chance, nachdem Team UAE das Rennen nicht mehr wie bisher dominieren wird.
Enric Mas trägt derweil heute erstmals das Rote Trikot und will es unbedingt verteidigen. Nach fast 300 Etappen der großen Rundfahrten führt wieder ein Spanier eine der Grand Tours an.
Herzlich willkommen zur 9. Etappe der Vuelta 2026!
Heute beginnt das Rennen in gewisser Weise nach dem Schock von gestern neu: Tadej Pogacar ist nach seinem schweren Sturz nicht mehr dabei, der Kampf um den Gesamtsieg wieder komplett offen. Die Strecke heute ist ideal zur Klärung der Kräfteverhältnisse, den es warten über 5100 Höhenmeter und im Finale eine Bergankunft.
Wir halten Euch hier vom Start weg über die wichtigsten Entwicklungen im Rennen auf Stand und steigen dann mit Vollgas ab 15:00 Uhr in den Liveticker ein!