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Mit den Bildern der Zieleinfahrt des neuen Weltmeisters Brandon McNulty, darf ich mich von einem hochdramatischen Rennen von Ihnen verabschieden. Ich bedanke mich für das Interesse. Haben Sie noch einen schönen Sonntag. Bis bald.
Seixas quält sich auf Platz 15 mit 2:47 Minuten Rückstand hinter Stefan Küng ins Ziel. Roglic hat viel Zeit verloren und wird nur 21. Das beste deutsche Ergebnis holt Georg Zimmermann mit Platz 38.
Was war das für ein Herzschlagfinale! Die weiteren Plätze in den Top zehn sichern sich Simmons, Del Toro, Mads Pedersen, Pidcock, Jorgenson, Ciccone und Healy. Sie alle liegen am Ende nur 13 Sekunden hinter dem neuen Träger des Regenbogentrikots. Schmid und Evenepoel erreichen am Ende die Plätze elf und zwölf.
Jetzt ist es durch. McNulty gewinnt dieses Straßenrennen bei den Weltmeisterschaften in Montreal. Dahinter attackieren Healy und Matthews, aber auch Pidcock geht mit. Am Ende gehen Silber und Bronze im Sprint an Matthews und Van der Poel, der von hinten noch heranfuhr.
McNulty erreicht die Flamme Rouge und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Weltmeister werden. Auch bei ihm sind nicht mehr viele Kräfte vorhanden. Er blickt sich mehrfach um.
Seixas bekommt Krämpfe, womit für ihn der Traum von einer Medaille vorbei ist. Schmid, Pidcock und Jorgenson sind gemeinsam unterwegs und verfolgen McNulty. Der Abstand wird weiterhin mit 20 Sekunden angegeben. Auch Evenepoel hat erneut Schwierigkeiten.
Es sind nur knapp 20 Sekunden, und es folgen noch einige Höhenmeter. Mauro Schmid, Pidcock und Jorgenson fahren die nächsten Attacken. Der Schweizer ist aktuell solo auf dem zweiten Platz.
Van der Poel ist wieder da und attackiert. Ich kann gar nichts mehr voraussagen, aber es sieht gut aus für McNulty mit dem Weltmeistertitel.
Jetzt schauen sich die Verfolger an. Mancher sportlicher Leiter wird jetzt vor Verwunderung umfallen, denn Gold ist zum Greifen nahe, doch McNulty liegt weiterhin 25 Sekunden vorne. Noch acht Kilometer bis zur Ziellinie.
Ciccone und Pidcock konnten sich vom Rest der Verfolger absetzen und scheinen aktuell die besten Karten auf die Medaillen zu haben. Dahinter versuchen die jungen Wilden Seixas und Del Toro allerdings nochmal, heranzufahren. McNulty hat auf der Kuppe nur noch knapp 30 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger. Da scheint der Ofen aus zu sein. Er blickt sich um. Ist Gold noch zu haben?
Healy versucht, eine Attacke zu setzen, kann sich aber nicht absetzen. Gold ist durch, dahinter wird um Silber gekämpft. McNulty hat genau im richtigen Moment attackiert und wird somit Weltmeister werden.
Ciccone versucht an der Cote Camillien-Houde nun eine Attacke auf die Medaillen zu setzen.
Es geht hinein in die letzte Runde des Straßenrennens der Männer bei den Weltmeisterschaften 2026 in Montreal. McNulty scheint als Sieger bereits festzustehen, denn der US-Amerikaner führt 13,4 Kilometer vor dem Ende mit 53 Sekunden Vorsprung auf die Evenepoel, der nochmals eine Attacke gesetzt hat. Die übrigen Verfolger kommen genau bei der Glocke an ihn heran. Mit dabei sind Del Toro, Pidcock, Matthews, Schmid, Seixas, Jorgenson, Ciccone, Van der Poel und Healy.
Evenepoel bekommt gerade die vierte oder fünfte Luft und schließt mit Schmid und Küng nochmals auf die Verfolgergruppe auf. Was ist da noch möglich für ihn? Pidcock und Healy erhöhen allerdings selbst das Tempo.
In Kürze ertönt die Glocke für McNulty, die die letzte 13,4 Kilometer lange Runde einläuten wird. Acht Fahrer verfolgen den in Phoenix geborenen US-Amerikaner.
Der Abstand wird nochmals kleiner. 37 Sekunden liegen Seixas, Ciccone, Pidcock, Jorgenson und Matthews hinter McNulty. Del Toro, van der Poel und Healy kommen nochmal zurück, hatten zuvor aber schwer zu kämpfen gehabt. Wer holt sich das Regenbogentrikot in Montreal?
Der Abstand beträgt an der Kuppe weiterhin fast eine Minute. Die Verfolgergruppe ist etwas kleiner geworden. Pidcock führt Seixas, Ciccone, Jorgenson, Matthews und Healy etwas näher an McNulty heran. Womöglich könnte es allerdings der Kampf um die Silbermedaille sein.
Pidcock übernimmt nun das Zepter und will nochmals den Abstand verringern. Die Verfolger müssen jetzt fahren, denn der Vorsprung von McNulty ist bei noch 25 übrigen Kilometern sehr groß.
Noch zwei Runden durch Montreal stehen an. McNulty führt das Rennen solo an und hat 1:08 Minuten Vorsprung auf eine elfköpfige Verfolgergruppe mit Roglic, Seixas, Ciccone, Pidcock, Van der Poel, Jorgenson, Simmons, Matthews, Del Toro, Buitrago und Healy. Alle anderen werden keine Chance mehr auf die Medaillen haben.
??The breakaway has been caught ??
— UCI (@UCI_cycling) September 27, 2026
Brandon McNulty ???????? launches a big attack and no one follows! ????#Montréal2026 pic.twitter.com/8AoKQMh4eS
Die nächste Attacke kommt von McNulty, der nun eine Lücke zur Gruppe aufmachen konnte. Im Moment fährt keiner ihm nach. Kann das eine entscheidende Attacke gewesen sein?
Die Gruppen laufen zusammen. Damit haben wir nun zwölf Fahrer an der Spitze des Rennens. Die nächste Attacke setzt Jorgenson gemeinsam mit Pidcock und Ciccone. Was ist hier los? Ich habe selten ein verrücktestes Weltmeisterschaftsrennen gesehen. Bei der nächsten Zieldurchfahrt werden wir sehen, wie groß die Gruppe ist.
Healy ist dran und setzt gleich nochmal einen drauf. Die Gruppe bleibt auf der Kuppe zusammen. Dahinter gibt es ein Ausscheidungsfahren, in dem Evenepoel wieder abreißen lassen muss. Ist es jetzt endgültig vorbei mit den Medaillenansprüchen der Belgier?
Etwa neun Fahrer mit Seixas, Del Toro, Ciccone und Pidcock liegen etwa 20 Sekunden hinter dem neuen Spitzenquartett.
Wieder einmal gibt es im Anstieg zur Cote Camillien-Houde Veränderungen. Healy setzt sich von Onley ab und versucht, die Spitzengruppe einzuholen. Dahinter gibt Van Aert ein gleichmäßiges Tempo an und zieht damit die Gruppe zu Onley hin. Danach ist seine Energie zu Ende, und er stellt ab.
Die Belgier sind wieder Teil der zweiten Verfolgergruppe und sind drei Runden vor Schluss gemeinsam mit Sexias, Del Toro und Co. 32 Sekunden hinter dem Führungstrio mit Van der Poel, Roglic und Simmons. Dazwischen befinden sich noch Onley und Healy mit einem Rückstand von 18 Sekunden auf die Spitze.
Evenepoel hat noch nicht aufgegeben. Van Aert hat sich nun vor ihm eingespannt und liegt weniger als eine Minute zurück. Die Taktik wirft natürlich weitere Fragen auf.
Healy und Onley haben sich zusammengefunden und verfolgen mit etwa 25 Sekunden Rückstand das Spitzentrio, für das es immer besser aussieht, eine Medaille zu gewinnen. Die weiteren Verfolger liegen 40 Sekunden zurück. Matthews hat zuletzt eine Attacke gesetzt.
Im Anstieg ist es erneut dasselbe Bild. Van der Poel erhöht das Tempo und schüttelt damit Onley ab. Simmons und Roglic können noch am Niederländer und Weltmeister von 2023 dranbleiben. Dahinter hat sich wieder eine größere Gruppe gebildet. Einige Fahrer konnten wieder aufschließen. Das Bild ist aktuell allerdings sehr unübersichtlich.
Van Aert hat es nochmals geschafft, in die Verfolgergruppe zurückzukommen. Das Tempo wird herausgenommen, weshalb Healy eine Attacke lanciert.
Vier Runden sind noch zu fahren, und das Rennen ist noch keinesfalls entschieden. 19 Sekunden beträgt der Vorsprung der Spitzengruppe auf Healy. Die Verfolger mit Van Aert, Jorgenson, McNulty, Matthews, Pidcock, Ciccone, Seixas, Ayuso, Del Toro und Honore haben 28 Sekunden Rückstand. Zumindest 15 Fahrer haben somit noch Chancen auf die Medaillen.
Del Toro, Seixas und Matthews sind in der Verfolgergruppe nun dabei. Neun Fahrer haben somit aktuell 27 Sekunden Rückstand auf das Spitzenquartett. Für Belgien sieht es nicht gut aus, denn Van Aert musste hier abreißen lassen, und Evenepoel hat soeben abgestellt.
Die Gruppe um Pidcock hat den Anschluss an Van Aert und Charmig hergestellt. Dahinter versuchen Del Toro und Seixas mit einer weiteren Tempoverschärfung auch Positionen gutzumachen.
Wichtige Info: Evenepoel ist hier nicht dabei, da er sich offenbar nicht so gut fühlt. Eurosport Kollege Anders Mielke berichtet, dass deshalb Van Aert attackieren durfte.
In der zweiten Verfolgergruppe wird wieder attackiert. Einige Fahrer haben den Traum von einer Medaille noch nicht aufgegeben. Pidcock und Healy wollen den Anschluss zu Van Aert und Charmig herstellen. Auch Jorgenson fährt hier mit.
Roglic lässt im Anstieg Van Aert und Charmig stehen und fährt die Lücke zur Spitzengruppe perfekt bis zur Kuppe zu. Damit befindet sich nun ein Quartett an der Spitze des Rennens. Piganzoli führt die Verfolgergruppe dahinter an.
Es sind immer noch fünf Runden in Montreal zu fahren. Die Situation sieht weiterhin wie folgt aus: Ein Spitzentrio mit Van der Poel führt 16 Sekunden vor dem Trio mit Roglic. Die weiteren Topfavoriten Seixas, Del Toro und Evenepoel befinden sich in einer zweiten Verfolgergruppe, die bereits 57 Sekunden hinter der Spitze liegt.
Das Feld mit Lipowitz und Michal Kwiatkowski (Polen) an der Spitze liegt auch nur 1:10 Minuten hinter den Führenden.
Küng schließt auch nochmals auf die zweite Verfolgergruppe auf, die aktuell 15 Fahrer umfasst und 15 Sekunden hinter Roglic, Van Aert und Charmig liegt. Ebenso 15 Sekunden beträgt der Abstand zur Spitze. Spannender könnte es kaum sein.
Van der Poel attackiert und sprengt die Spitzengruppe. Nur Onley und Simmons können dem Niederländer in diesem Moment folgen. Die Verfolgergruppe wird größer. Auch dabei sind Scaroni, Piganzoli, Adam Yates (Großbritannien), Mikkel Honore (Dänemark) und Michael Matthews (Australien).
Hinter der Spitzengruppe haben sich nun neun Verfolger vom Rest des Feldes abgesetzt. Evenepoel, Seixas, Del Toro, Healy, McNulty, Juan Ayuso (Spanien), Matteo Jorgenson (USA), Giulio Ciccone (Italien) und Tobias Halland Johannessen (Norwegen) sind dabei und liegen nur noch 10-15 Sekunden hinter der Spitze.
Tom Pidcock kommt wohl nach einem Defekt mithilfe eines Teamkollegen wieder zurück ins Feld, das noch etwa 65 Fahrer umfasst. Die Spitzengruppe baut den Vorsprung auf dem Weg zur Cote Camillien-Houde weiter aus. 40 Sekunden sind es aktuell. Del Toro versucht nun mit einer Tempoverschärfung das Peloton wieder heranzuführen. Direkt an seinem Hinterrad befindet sich Evenepoel.
Die Franzosen sind mit dieser Situation ganz und gar nicht zufrieden. Sechs Runden vor dem Ende versuchen sie, die Lücke nochmals zu schließen, doch der Abstand beträgt mittlerweile 30 Sekunden. Pavel Sivakov fährt jetzt Tempo für Seixas. Auch Evenepoel ist wohl nicht zufrieden, allerdings hat er mit Van Aert einen Teamkollegen mit dabei.
Was ist hier los in Montreal? Der Rennverlauf ändert sich im Sekundentakt. Das neue Spitzensextett besteht aus Roglic, Charmig, Van Aert, Onley, Quinn Simmons (USA) und Van der Poel. Der Abstand zum Peloton beträgt allerdings nur etwa 10-15 Sekunden.
Wout Van Aert, Roglic und Brandon McNulty (USA) haben es ebenfalls geschafft, den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen. Del Toro, Seixas und Evenepoel befinden sich im Peloton, das in diesem Moment wieder heranfährt. Van Aert attackiert allerdings erneut.
Eine zwölfköpfige Gruppe hat sich nach dem Anstieg absetzen können. Mit dabei sind hier neben Baudin und Charmig, Maxim Van Gils (Belgien), Andreas Kron (Dänemark), Pellizzari, Christian Scaroni (Italien), Oscar Onley (Großbritannien), Van der Poel, Jorgen Nordhagen (Norwegen), Santiago Buitrago (Kolumbien) und Ben Healy (Irland).
Der Abstand auf das Peloton beträgt etwa 15 Sekunden.
Defekt für Maximilian Schachmann. Der Deutsche muss stehen bleiben und wird damit nicht mehr ins Peloton zurückkehren. Lipowitz, Brenner und Zimmermann sind noch dabei. Alex Baudin (Frankreich) zieht im Anstieg nun das Tempo an und sorgt wohl dafür, dass sich eine kleine Gruppe vom Rest des Feldes absetzen kann.
Mit 19 Sekunden Vorsprung fährt Charmig über die Ziellinie und beginnt damit die siebtletzte Runde. Dahinter setzen sich alle Favoriten an die Spitze, damit sie bei der nächsten Überfahrt über die Cote Camillien-Houde gut positioniert sind.
Im Moment wirkt es fast so, als ob die Fahrer nur noch zwei, drei Runden zu fahren hätten. Es wird links und rechts attackiert, und bereits die großen Namen wie Del Toro und Van der Poel zeigen sich an der Spitze. Anthon Charmig (Dänemark) setzt sich in diesem Moment etwas vom Feld ab.
Attacke von Gal Glivar (Slowenien). Er setzt sich etwas vom Peloton ab, da sie kurz zögern und ihn vermutlich nicht für eine große Gefahr halten. Das Feld zieht sich nun weit in die Länge und konnte den Slowenen wieder einholen. Es könnte durchaus sein, dass sich in naher Zukunft eine größere Gruppe absetzen könnte bzw. eine Lücke in der Mitte des Pelotons aufgeht.
Viele Attacken werden nun im Peloton gefahren. Jetzt müssen die Mannschaften aufpassen, dass sie keinen starken Fahrer wegfahren lassen, denn bei Weltmeisterschaften wird ohne Funk gefahren.
Für Gall ist das Rennen jetzt wohl vorbei. Er ist zurückgefallen, ebenso sowie auch Laurance Pithie (Neuseeland) und Brandon Rivera (Kolumbien).
Das Quartett schafft es zumindest noch einmal über die Ziellinie. Der Abstand beträgt nur noch wenige Sekunden. Noch acht Runden und damit etwas mehr als 100 Kilometer müssen absolviert werden. Das Peloton ist weiter groß, allerdings weit in die Länge gezogen. Auf den letzten Positionen befinden sich weiterhin Gall sowie auch Ben O`Connor (Australien) und Sergio Higuita (Kolumbien).
Kurz nach der Zieldurchfahrt sehen wir den ersten Sturz des Tages. Tim Van Dike ging zu Boden. Jordan Jegat setzt sich in der Steigung zur Cote Camillien-Houde an die Spitze und erhöht das Tempo. Die Spitzengruppe ist Geschichte.
In Kürze wird es soweit sein, dass die Spitzengruppe vom Feld eingeholt wird. Nur noch 30 Sekunden beträgt der Vorsprung von Leknessund, Mulubrhan, Meehan und Liepins. Dann wird das Rennen von neuem beginnen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass die Franzosen weiter mit dem Fuß am Gas bleiben werden.
Die Spitzengruppe verkleinert sich weiter. Engelhardt und Girmay verlieren den Anschluss und werden auch bereits vom Feld geschluckt. Weitere Aufgaben betreffen Victor Langelotti (Monaco), Pavel Novak (Tschechien) und Mathijs Paasschens (Niederlande).
Noch neun Runden gilt es zu fahren. Der TGV aus Frankreich rollt weiter an die Spitzengruppe heran. Der Abstand bei der Zieldurchfahrt beträgt nur noch 55 Sekunden. Engelhardt und Co. werden demnach in dieser Runde vermutlich eingeholt werden. Das Peloton ist weiterhin groß und auch Thibau Nys gehört weiter dazu, obwohl der Belgier gerade sein Rad in Rekordzeit gewechselt hat. Das müsste sogar schneller als bei der Formel 1 gewesen sein.
Die beiden Slowenen Jan Tratnik und Matej Mohoric werden vom Peloton abgehängt. Das Ausscheidungsrennen geht somit weiter. Die Helfer für Primoz Roglic werden demnach auch weniger, genauso wie der Abstand zur Spitzengruppe, der zum ersten Mal unter zwei Minuten geschrumpft ist.
Wichtige Information zu Marco Brenner: Er hat den Anschluss zum Feld wieder geschafft.
Im erneuten Anstieg zur Cote Camillien-Houde verliert Boivin erneut den Anschluss an die Spitzengruppe. Der Lokalmatador aus Montreal wird wohl nicht mehr den Anschluss schaffen. Das Sextett fährt weiterhin ein hohes Tempo, verliert aber immer mehr an Zeit gegenüber dem Hauptfeld, das weiterhin von Armirail angeführt wird.
Eine weitere Runde wird soeben beendet. Die siebenköpfige Spitzengruppe führt aktuell mit 2:34 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld. Dieses dünnt sich weiter aus. Noch 125 Fahrer sind gemeinsam unterwegs. Gall befindet sich weiter an der letzten Position. Raul Garcia Pierna (Spanien) und Sean Quinn (USA) wurden abgehängt.
Boivin schließt nochmals zur Spitzengruppe auf. Damit befinden sich wieder sieben Fahrer mit aktuell drei Minuten Vorsprung auf das Peloton an der Spitze des Rennens. Die Mexikaner sind hier jetzt nicht mehr zu sehen, womit Del Toro wohl auf sich alleine gestellt ist. Vor dem Rennen hat er Folgendes im Interview gesagt:
”Es wird bis zum Ende hektisch bleiben, und man wird erst an der Ziellinie wissen, wer gewinnen wird. Die entscheidende Attacke wird sicherlich am Anstieg kommen, und irgendjemand wird es immer wieder versuchen. Aber jeder muss clever fahren und 100 Prozent geben. Ich bin eher der Typ, der einen harten Tag auf dem Rad mag und mich darauf freut. Ich bin richtig gespannt darauf.”
Für den Österreicher Felix Gall sieht es auch nicht mehr ganz so gut aus. Er befindet sich am Ende des Feldes und versucht, irgendwie dranzubleiben. Weitere Fahrer, die nicht mehr mitfahren konnten und bereits aufgegeben haben, sind Alec Segaert (Belgien), Denz, Luka Mezgec (Slowenien) und die beiden Kasachen Anton Kuzmin und Daniil Marukhin.
Nach der zweiten Überfahrt des schweren Anstiegs ist die Spitzengruppe nur noch sechs Mann groß. Leknessund, Engelhardt, Girmay, sein Landsmann Henok Mulubrhan, Jamie Meehan aus Irland und Emils Liepins aus Lettland sind noch zusammen. Im Peloton ist das Bild weiter unverändert. Frankreich und die Schweiz geben das Tempo vor. Marco Brenner ist nicht mehr Teil des Hauptfelds.
Curado, Ansari, Hopkins und Alexandre Mayer aus Mauritius fallen nun auch zurück. Sie können das Tempo der Spitzengruppe nicht mehr mitgehen. Währenddessen erreicht das Peloton erneut die Ziellinie. Vier Minuten beträgt der Abstand bei noch elf übrigen Runden.
Die Spitzengruppe erreicht erneut die Ziellinie. 15 Fahrer sind hier noch gemeinsam unterwegs. Miltiadis kommt an der ersten Position über die Linie. Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis die Gruppe vom Peloton geschluckt wird. Ich denke, in zwei Runden könnte es bereits so weit sein.
Bruno Armirail gibt das Tempo vor und verringert damit den Abstand auf unter fünf Minuten. Auch die Schweizer sind vorne dabei. Hugo Houle verliert aufgrund eines technischen Defekts den Anschluss zum Peloton. Sein Teamwagen ist weit und breit nicht zu sehen.
Paul Seixas hat den WM-Titel als Ziel ausgegeben. Deshalb schlägt sein Team auch bereits sehr früh ein hohes Tempo an. ”Unser Ziel ist ganz einfach: Wir wollen diesen Titel gewinnen. Angesichts meiner aktuellen Form wäre alles andere als Gold für mich wirklich eine Enttäuschung", sagte Seixas im Interview mit L`Equipe.
Van der Poel zeigt sich da etwas zurückhaltender: ”Es wird ein sehr hartes Rennen. Wenn man sich die Rennen in Montréal anschaut, ist es eigentlich immer so. Ich denke deshalb, dass die starken Fahrer vorne im Rennen zu finden sein werden. Ich weiß bereits, wie es sich anfühlt, das Regenbogentrikot zu tragen, und ich würde es sehr gerne wieder tragen. Deshalb werden wir alles dafür geben.”
Das hohe Tempo der Franzosen macht vielen Fahrern zu schaffen. Jakub Otruba (Tschechien) hat das Rennen aufgeben müssen. Nico Denz ist auch bereits zurückgefallen.
Die französische Mannschaft gibt nun das Tempo vor und verringert damit den Abstand zur Spitzengruppe weiterhin sehr schnell. Unter sechs Minuten liegt das Peloton zurück, das nun auch die Ziellinie zum ersten Mal überquert. Die Spitzengruppe fällt gegen Ende des Anstiegs etwas auseinander. Zumindest der Rumäne Iustin-Ioan Vaidian fällt zurück.
Eine fantastische Stimmung herrscht in Montreal. Tausende von Fans haben sich auf der Runde platziert und feuern die Fahrer an. Die Spitzengruppe, die nur noch 6:30 Minuten Vorsprung hat, kommt in diesem Moment zum ersten Mal zur Ziellinie. Danach folgt der Anstieg zur Cote Camillien-Houde, der genauso wie die Runde zwölfmal absolviert werden muss.
Für viele Fahrer ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem sie nicht mehr mit den Topfahrern mithalten können. Die Anstiege kommen, und damit wird auch das Tempo im Peloton erhöht. Italien, die Schweiz und Frankreich zeigen sich zum ersten Mal an der Spitze, und der Vorsprung schmilzt auf 7:30 Minuten.
Auch das Peloton hat jetzt die Brücke hinter sich gelassen und befindet sich knapp außerhalb des Zentrums von Montreal. Die Spitzengruppe befindet sich kurz vor der Einfahrt auf den Rundkurs und wird in zehn Kilometern die Ziellinie das erste Mal erreichen. Der Abstand der Gruppe beträgt aktuell 8:30 Minuten.
In weniger als zwanzig Kilometern wird die Spitzengruppe zum ersten Mal die Voie Camillien-Houde befahren. 1,6 Kilometer mit 7,5 % Steigung im Durchschnitt warten auf dem Weg zum Mont Royal, der sich im Herzen von Montreal befindet. Die Fahrer befinden sich gerade noch östlich vom Sankt-Lorenz-Strom und überqueren nun die Brücke.
Paul Seixas und seine französische Mannschaft sind aktuell noch im Energiesparmodus unterwegs. Genügend andere Mannschaften machen Tempo, womit sie sich verstecken können. Auch die Italiener mit Giulio Ciccone, Giulio Pellizzari und Co. sowie die Dänen, die mit Mads Pedersen, Kasper Asgreen usw. antreten, sind kaum zu sehen.
Neben dem CRO Race wurde heute auch in Malaysia eine Etappe der Tour de Langkawi ausgetragen. Die erste Etappe endete mit einem Sprintsieg des Italieners Matteo Malucelli (XDS - Astana). Alle Informationen dazu lesen Sie hier.
Der Trend geht im Moment noch weiter. Die Spitzengruppe baut den Vorsprung weiter aus und ist nun bereits bei acht Minuten angelangt. Das Peloton zieht sich weit in die Länge, womit zu sehen ist, dass das Tempo durchaus hoch ist.
Mit aktuell sieben Minuten Vorsprung wird sich die Spitzengruppe bestimmt noch einige Zeit an der Spitze halten können. Etwa 40 Kilometer sind es noch bis zur ersten Zielpassage in Montreal. Es könnte durchaus eine harte Aufgabe werden für die großen Teams, die Ausreißer wieder zu stellen.
Die Lokalmatadore aus Kanada haben mit Boivin auch einen Fahrer in der Spitzengruppe. Er wäre allerdings gar nicht dabei gewesen und ist erst vor wenigen Tagen als Ersatz für Gee-West nachnominiert worden.
Für einen weiteren Kanadier ist es heute ein sehr spezielles Rennen. Denn der in der Provinz Quebec aufgewachsene Hugo Houle feiert heute bei seinen Heimweltmeisterschaften seinen 36. Geburtstag.
Mexiko, Großbritannien, Belgien und die Niederlande geben das Tempo im Peloton vor, lassen den Abstand der Spitzengruppe allerdings weiter aufgehen. Waren es vor zehn Minuten noch etwas mehr als vier Minuten, sind es jetzt schon 6:30 Minuten.
The breakaway has managed to increse the gap to 4m33s after 35 km of the race ????
— UCI (@UCI_cycling) September 27, 2026
A few of the names integrating this group are Andreas Leknessund ????????, Felix Engelhardt ????????, Guillaume Boivin ???????? and Biniam Girmay ????????#Montréal2026 pic.twitter.com/PX7IQtSapg
Bevor es beim Männerrennen so richtig zur Sache geht, machen wir noch einmal einen Blick zurück auf den Triumph der Niederländerin Demi Vollering am gestrigen Tag. In einer fulminanten Schlussphase setzte sie sich knapp vor dem Ziel von Kasia Niewiadoma ab.
Einen Tag danach verliert die neue Weltmeisterin allerdings einige UCI-Punkte und bekommt auch noch eine Geldstrafe aufgebrummt. Der Grund dafür und warum auch die Österreicherin Katharina Sadnik bestraft wurde, lesen Sie hier.
Die Provinz Quebec zeigt sich am heutigen Tag, was das Wetter angeht, durchaus von einer guten Seite. Bei der aktuellen Ortszeit von 10:00 Uhr hat es etwa 16 Grad, und die Sonne zeigt sich bei bedecktem Himmel immer wieder. Bis zu 19 Grad sind noch zu erwarten, wenn es dann Richtung Finale nach Montreal geht. Der Wind spielt im Moment noch keine Rolle, obwohl Spitzen mit bis zu 30 km/h möglich sind.
Das mexikanische Team übernimmt aktuell die Führungsarbeit im Peloton. Topfavorit Isaac Del Toro hat seine Teamkollegen Edgar Cadena, Ulises Castillo, Jose Escarcega, Eder Frayre und Carlos Garcia eingespannt. Auch Belgien, Großbritannien sind vorne zu sehen. Der Abstand zur Spitzengruppe beträgt aktuell 3:45 Minuten.
Die Spitzengruppe baut den Vorsprung weiter aus. Über drei Minuten liegen sie schon vor dem Peloton. Aus deutschsprachiger Sicht ist Engelhardt der Einzige, der den Sprung hineingeschafft hat.
Die Mannschaften aus der Schweiz mit Stefan Bissegger, Fabio Christen, Jan Christen, Marc Hirschi, Stefan Küng und Mauro Schmid und aus Österreich mit Felix Gall, Felix Großschartner und Patrick Konrad finden sich im Peloton wieder. Beide Nationen schielen durchaus auf ein Ergebnis in den Top zehn und bei idealem Rennverlauf womöglich sogar mehr.
Amir Ansari, gebürtiger Afghane, der im Trikot des Flüchtlingsteams am Start ist, hat es auch in die Spitzengruppe geschafft. Er lebt schon einige Jahre in Schweden und bestreitet in diesem Jahr seine dritten Straßenradweltmeisterschaften. Ebenso sind weitere, etwas exotischere Radsportnationen Teil der Ausreißergruppe. Mit dabei sind Kaden Hopkins (Bermuda), Andreas Miltiadis (Zypern) und Christofer Jurado (Panama).
Vor wenigen Minuten ging die sechste und letzte Etappe des CRO Race zu Ende. Dort gab es einen Sieg für Red Bull - Bora - hansgrohe. Davide Donati setzte sich auch gegen Paul Magnier durch.
Auch Fredd Matute aus Honduras versucht noch, den Sprung in die Gruppe zu schaffen. Er befindet sich aktuell zwischen der Spitze und dem Hauptfeld. Das Peloton lässt es erstmals etwas ruhig angehen und liegt bereits über eine Minute zurück.
Bereits zu Beginn werden einige Attacken gefahren, und so hat sich nun bereits eine große Gruppe etwas vom Hauptfeld lösen können. Unter 16 Fahrern, die knapp 20 Sekunden vor dem Peloton fahren, sind unter anderem Felix Engelhardt, Andreas Leknessund (Norwegen), Sergio Higuita (Kolumbien), Biniam Girmay (Eritrea) und Guillaume Boivin (Kanada) dabei.
Für den Slowaken Vladimir Kovacik ist es heute ein ganz besonderes Rennen, denn er hat seit 2017 kein Rennen mehr bestritten und ist zurzeit als Masseur der slowakischen Nationalmannschaft angestellt. Warum er heute bei der Elite, bei den Weltmeisterschaften am Start ist, lesen Sie hier.
"I have no words for this!" ???? Slovak national team masseur Vladimir Kovacik reacts after being drafted in to race at the UCI World Championships! pic.twitter.com/gVQW6YZKSL
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) September 27, 2026
Jetzt ist das Rennen auch offiziell freigegeben. 273 Kilometer WM-Straßenrennen werden wir in den nächsten Stunden verfolgen. Die ersten 100 Kilometer sind einfach, ohne große Schwierigkeiten, doch mit der ersten Zieldurchfahrt wird es dann spannend.
Die insgesamt 184 Fahrer aus 61 Ländern setzten sich in diesem Moment in Brossard in Bewegung. Der offizielle Start soll in etwa acht Minuten erfolgen. Für Deutschland sind am heutigen Tag Marco Brenner, Nico Denz, Felix Engelhardt, Florian Lipowitz, Maximilian Schachmann und Georg Zimmermann an den Start. Lipowitz wird hier als Kapitän fungieren. Die Topfavoriten sind aber folgende Herren, wie auch Paul Grosch herausgearbeitet hat.
One race. One rainbow jersey ????
— UCI (@UCI_cycling) September 27, 2026
Who will claim it in Montréal?#Montréal2026 pic.twitter.com/UyPYYZJsqg
Zwölfmal die Schlussrunde zu absolvieren, bedeutet auch, dass die Fahrer zwölfmal die Voie Camillien-Houde absolvieren müssen. Das ist die Rampe, an der die Entscheidung herbeigerufen werden wird. Bekannt aus dem World-Tour-Rennen Grand Prix Cyclistes Montréal, ist sie dem Großteil der Fahrer sehr gut bekannt. Alle Informationen zum heutigen Parcours finden Sie hier.
Zum Abschluss der Rad-WM 2026 in Montreal kommt es traditionell zum Straßenrennen der Männer. Remco Evenepoel, Mathieu van der Poel, Wout van Aert, Paul Seixas und Isaac del Toro gelten als die Favoriten auf das Regenbogentrikot. Der Kurs fordert die Fahrer auf 273,2 Kilometer und 3803 Höhenmetern, die Schlussrunde in Montreal selbst wird zwölf Mal gefahren. Wir sind hier im Ticker ab 15:00 Uhr live dabei.