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Da es keine Bonifikationen gibt, bleibt Tuckwell um 42 Sekunden vor Jorgenson und derer 49 vor Del Toro. Damit wird sich bei der morgigen Abschlussetappe mit einer weiteren Bergankunft der Kampf um den Gesamtsieg entscheiden. Ich verabschiede mich für heute. Alles weitere zur Ex-Dauphiné gibt es auf dieser Sonderseite zum Rennen.
Skjelmose wurde Sechster, schüttelte kurz vorm Ziel Seixas ab, der mit 1:22 Minuten Rückstand Platz sieben belegt. Tuckwell kämpft bravourös und kommt mit 2:32 Minuten Abstand an. Gelb kann er also auch morgen noch einmal tragen.
Del Toro gewinnt die 7. Etappe der Tour d`Auvergne - Rhône Alpes. Ayuso kommt mit 24 Sekunden Rückstand als Zwieter an. Halland Johannessen wird mit 38 Sekunden Rückstand Dritter. Auf den nächsten Rängen kommen Jorgenson (41 Sekunden zuück) und Uijtebroeks rein.
Del Toro wiederum dürfte an Jorgenson vorbeigehen. Denn er hat schon 50 Sekunden herausgefahren. Vor der Etappe hatte sein Rückstand zum US-Amerikaner 48 Sekunden betragen.
Seixas hat bereits eine gute Minute eingebüßt. Das Gelbe Trikot liegt 1:45 Minuten zurück - aber das ist auf De Toro gemessen, der ja 3:22 hinter Tuckwell lag.
Auch Halland Johanessen fährt von Jorgenson weg. Uijtebroeks reagiert. Und vorn ist es zum Zusammenschluss gekommen. Vorerst kann Ayuso bei Del Toro bleiben. Der beschleunigt - und sit allein vorn.
Skjelmose hilft Seixas logischerweise kein Stück. Der Franzose kommt auch nicht mehr näher an seine Wiedersacher. Es geht nun erneut steil hinauf. Und Del Toro kommt gleich zu Ayuso.
Tuckwell macht jetzt selbst Tempo. Er hat 50 Sekunden Rückstand und kann Gelb wohl verteidigen. Es wird jetzt etwas weniger steil. Del Toro hat sich von Jorgenson getrennt, liegt jetzt 10 Sekunden hinter Ayuso und 10 Sekunden vor dem Visma-Kapitän.
Tulett ist weg. Seixas wiederum hat sich von Tuckwell und Co. gelöst und ist mit Skjelmose unterwegs. Er liegt 15 Sekunden hinter der Gruppe Jorgenson. Der Mann in Gelb hat etwa 10 Sekunden mehr verloren. Ayuso hat nur noch 20 Sekunden Vorsprung. Jetzt erhöht Del Toro die Schlagzahl.
Bei Jorgenson befinden sich außer Tulett auch Cian Uijtebroeks (Movistar), Del Toro und Tobias Halland Johanessen (Uno-X Mobility). Im steilsten Stück des Bergs baut Ayuso auf 25 Sekunden aus. Die Gruppe mit Tuckwell hat 40 Sekunden Rückstand.
Bisiaux macht das Tempo in der Gruppe Seixas/Tuckwell. Sie haben 15 Sekunden Rückstand zur Gruppe Jorgenson/Del Toro und 30 Sekunden zu Ayuso. Es sind nur noch 5500 Meter, aber die sind eben sehr steil. Da kann sich diese Lücke noch erheblich vergrößern.
6,7 Kilometer vor dem Ziel greift Ayuso an. Tulett geht mit, während Jorgenson sein eigenes Tempo fährt. Die Gruppe mit Seixas und Tuckwell liegt nur wenige Sekunden hinter den übrigen Favoriten. Jetzt lässt Tulett Ayuso ziehen und spannt sich wieder vor seinen Kapitän.
Auch Guillaume Martin (Groupama - FDJ) verliert den Anschluss. Und Luke Tuckwell muss am Ende der Favoritengruppe um den Anschluss kämpfen. Seixas fährt direkt vor ihm. Und jetzt verlieren sie den Kontakt. Vorn zieht Ben Tulet (Visma - Lease a Bike) am Horn. Dahinetr fährt Jorgenson.
Der bärenstarke Simmons führte das noch immer etwa 50 Mann umfassende Peloton in den 8,4 Kilometer langen Schlussanstieg. Weiter Lidl - Trek am Drücker. Die Gruppe wird jetzt rasant kleiner. Es ist eben die ganze Zeit extrem steil. Vauquelin gehört zu den Abgehängten.
Rodriguez wird durchgereicht. Auf bereits ansteigender Straße muss er das Feld ziehen lassen, wo Simmons die Pace macht. Der US-Meister arbeitete heute mal wieder für Drei.
12 Kilometer vor dem Ziel wurde das Quartett gestellt. Obwohl sich Berthet, De Plus, Paret-Peintre und Bennet bis zuletzt dagegen stemmten. Nach wie vor verrichten Lidl - Trek und UAE die Tempoarbeit.
In der Abfahrt schwindet der Vorsprung der vier Ausreißer weiter. Sie wollen nichts dem Zufall überlassen. In rasanter Fahrt geht es in Richtung des 8,4 Kilometer langen Schussanstiegs. 10,1 Prozent steil ist der Weg hinauf zum Ziel.
Mit noch 25 Sekunden erreichen die Ausreißer den Bergpreis, den abermals Berthet gewinnt und damit Braz Afonso absichert. Berthet ist mit 20 Zählern Zweiter in dieser Sonderwertung. Sein Teamkollege hat 40 Zähler. Das Trikot bleibt also definitiv im Team nach der heutigen Etappe.
Seixas heftet sich an das Hinterrad von Del Toro. Der Abstand der Favoritengruppe beträgt noch 30 Sekunden. Gleich ist der Col de Richmond geschafft. Rodriguez muss von abreißen lassen.
Jetzt hat Lidl - Trek unterstützt UAE jetzt bei der Nachführarbeit. Der Abstand war zwischenzeitlich auf etwas mehr als eine Minute angewachsen. Jetzt sind es wieder nur noch 45 Sekunden. Das Unterfangen ist zum Scheitern verurteilt.
Mit knapp einer Minute Vorsprung geht das Spitzenquintett in den Col de Richmond (2. Kategorie). UAE kann die Gruppe aber schlecht weiter weglassen, weil Rodriguez in der Gesamtwertung nur etwas mehr als vier Minuten zurückliegt. Del Toro hat exakt eine Minute Vorsprung zu ihm. Gestern war der Mexikaner der einzige, der Seixas folgen konnte. Nach dem Sturzpech des Franzosen und der Verfolgungsjagd, darf Del Toro hoffen, ihn heute abschütteln zu können.
Seixas ist offenbar sauer. Er schüttelt immer wieder den Kopf, wenn er merkt, dass er in Reichweite der Kameramotorräder ist. Del Toro holt sich etwas Proviant vom Begleitfahrzeug. Seine Mannschaft macht derzeit die Pace.
Jetzt ist im Feld das Tempo nicht mehr so hoch. Deshalb wächst der Vorsprung des Spitzenquintetts auf eine Minute an. Den Zwischensprint hat übrigens De plus gewonnen.
Am Zwischensprint des Tages hatte Seixas` Gruppe noch immer wenige Sekunden Rückstand. Aurelien Paret-Peintre und Prodhomme mussten mittlerweile abreißen lassen. Sie haben heute auch genug geackert. Dann befand sich Leo Bisiaux bei Seixas, der den Abstand schließlich kurz vor der Sonderqwertung neutralisieren konnte.
Seixas befindet sich in einer Zwölfergruppe mit Vauquelin. Er hat jetzt als Helfer Aurelien Paret-Peintre und Nicolas Prodhomme an der Seite. Die machen Tempo gegen die Favoritengruppe. Der Abstand beträgt derzeit knapp 40 Sekunden.
UAE - Emirates, Visma -Lease a Bike und Lidl - Trek übernehmen die Tempoarbeit. Simmons muss sich zurückfallen lassen und mithelfen. Seixas war bereits auf 40 Sekunden an die Favoritengruppe herangekommen. Sie wollen verhindern, dass der Franzose wieder aufschließt.
Braz Afonso hat nun 40 Punkte auf dem Konto, sein Teamkollege Berthet derer 15. Auf Platz drei der Bergwertung liegt Alex Baudin (EF Education - EasyPost) mit 14 Zählern.
Berthet hat die Bergwertung der ersten Kategorie und damit zehn Punkte gewonnen. Auf dem Weg bergrunter bauen die sechs Ausreißer ihren Vorsprung sukzessive auf 45 Sekunden aus. Seixas macht nun weiter Boden gut, der junge Franzose liegt nur noch 1:10 Minuten hinter dem Pulk. Im Anstieg war übrigens der Zweitplatzierte, Bruno Armirail (Visma - Lease a Bike) zurückgefallen. Jorgenson hat nach dem Ausscheiden dreier Teamgefährten damit kaum mehr Unterstützung zu erwarten.
Aktuell bilden Berthet, De Plus, Simmons, Valentin Paret-Peintre (Soudal - Quick Step), George Bennett (NSN) und Carlos Rodriguez (Netcompany - Ineos) die Spitze. Ihr Vorsprung beträgt jedoch weiterhin nur 20 Sekunden.
Das Wetter ist heute prima, bei Start sah es auch nach eitel Sonnenschein für Seixas aus. Doch jetzt kommt er unter dem Tempodiktat der Roten Bullen einfach nicht näher an das Peloton heran. Die Ausreißergruppe scheint sich absetzen zu können, hat mittlerweile 20 Sekunden Vorsprung.
Die Fahrer befinden sich im Anstieg zu den Lacets du Grand Colombier. Hoole noch vor Seixas, der jetzt aber keinen Boden mehr gut macht. 2:20 Minuten beträgt sein Rückstand. Auch Kevin Vauquelin (Netcomapny - Ineos) ist distanziert. Eine elfköpfige Spitzengruppe hat sich abgesetzt, es sind mehrere der bereits genannten Ausreißer wie Braz Afonso und Simmons dort.
Pablo Castrillo (Movistar) hat das Rennen ebenfalls aufgegeben. In der Anfangsphase war ja bereits Gal Glivar (Alpecin - Premier Tech) ausgestiegen.
Simmons und Berthet sowie Laurens De Plus (Netcompany - Ineos) springen nach vorn, aber das Pulk macht Druck und sammelt diese Gruppe wohl auch gleich wieder ein. Derweil kommt Seixas immer näher - jetzt noch 2:15 Minuten Abstand.
Jetzt befinden sich noch diese vier Ausreißer vor dem Peloton: Sam Maisonobe (Cofidis), George Bennet (NSN), Mathieu Burgaudeau (TotalEnergies) und Bilbao. Der Vorsprung wächst auf 20 Sekunden an. Vielleicht ist das nun die Gruppe des Tages. Seixas` Rückstand zum Feld beträgt nur noch 2:30 Minuten. Er hat Stefan Bissegger und Daan Hoole an seiner Seite.
Jetzt befinden sich noch diese vier Ausreißer vor dem Peloton: Sam Maisonobe (Cofidis), George Bennet (NSN), Mathieu Burgaudeau (TotalEnergies) und Bilbao. Der Vorsprung wächst auf 20 Sekunden an. Vielleicht ist das nun die Gruppe des Tages. Seixas` Rückstand zum feld beträgt 3:30 Minuten. Er hat Stefan Bissegger und Hugo Houle an seiner Seite.
Es hat sich eine neue zehnköpfige Spitzengruppe gebildet. Unter anderem sind Quinn Simmons (Lidl - Trek), Sean Quinn (EF Education - EasyPost), Braz Afonso und Pello Bilbao (Bahrain Victorious) dabei. Simmons zeigt sich heute erneut sehr aktiv. Aber die Gruppe liegt nur rund zehn Sekunden vor dem Peloton.
Plapp war immerhin 19. vor dem Start mit 4:18 Minuten zum Gelben Trikot, aber auch nur etwas mehr als 1:30 Minuten zu Matteo Jorgenson (Visma - Lease a Bike).
In einem nicht klassierten Anstieg auf dem Weg zu den Lacets du Grand Colombier wurden einige starke Fahrer distanziert: Luke Plapp (Jayco - AlUla), Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché) und Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) befinden sich derzeit mit einer Minute Rückstand zum Feld an der Seite des Mannes im Grünen Trikot, Nadav Raisberg (NSN). Seixas hat ebreits vier Minuten Abstand zur Spitze.
Bei Rennkilometer 30 erfolgte der Neustart. Kurz darauf, stürzte Seixas schwer, setzte das Rennen aber auf einem neuen Rad und mit mehreren Teamkollegen an der Seite fort. Sein Rückstand zum Feld wuchs schnell auf über drei Minuten an. Aktuell sind es 3:45 Minuten. Trotz erneuter Attacken bildete sich weiterhin keine Kopfgruppe.
???????? Paul Seixas est reparti après sa chute, accompagné par ses coéquipiers. Ils comptent un peu plus de 3 minutes de retard sur le peloton.
— Tour Auvergne-Rhône-Alpes (@tourauverhalpes) June 13, 2026
Paul Seixas is back on the road after his crash, accompanied by his teammates. They are now just over 3 minutes behind the peloton. ???????… pic.twitter.com/638sSmmosd
Auf den ersten 30 Kilometer gab es zwar viele Attacken, aber keine feste Spitzengruppe. Braz Afonso gewann die ersten beiden Wertungen des Tage und sammelte sechs Bergpunkte ein und zementierte somit seine Gesamtführung in diesem Sonderklassement. Aus einer Sechs-Mann-Gruppe, die knapp vor dem Feld unterwegs war, sicherte sich dessen Teamkollege Clement Berthet die Bergwertung an der Côte de Saint-Maurice-de-Rotherens (2. Kat.). In der folgenden Abfahrt wurde das Rennen aus Sicherheitsgründen neutralisiert.
Nach einem Sturz, in den auch Daniel Felipe Martinez (Red Bull - Bora - hansgrohe) und Alex Diaz (Caja Rural - Seguros RGA) verwickelt waren, ist auch Gal Glivar (Alpecin - Premier Tech) ausgestiegen.
Diese Rennfahrer sind laut ASO nicht wieder an den Start gegangen: Oscar Onley (Netcompany - Ineos), Joao Almeida (UAE - Emirates - XRG), Per Hagenes, Jorgen Nordhagen (Visma - Lease a Bike), Ben Healy (EF Education - EasyPost), Pepijn Reinderink (Soudal - Quick-Step), Nicola Conci (XDS - Astana), Marco Frigo (NSN), Emanuel Buchmann, Louis Rouland (Cofidis), Gijs Leemreize, Dillon Corkery und Alexy Faure Prost (Picnic - PostNL).
Herzlich willkommen zur 7. und vorletzten Etappe der Tour Auvergne-Rhône-Alpes! Heute wartet ein ganz schweres Teilstück auf die Fahrer und ein Leckerbissen auf uns Fans - die zweite der drei Bergankünfte in Serie, diesmal am steilen Grand Colombier. Sie wird für klare Abstände im Klassement sorgen und die Gesamtwertung vorentscheiden.Wir sind hier ab 13:50 Uhr im Liveticker dabei!