Der “pressedienst-fahrrad“ stellt die spannendsten Neuheiten vor

Eurobike-Vorschau: Gutes von Morgen...

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Das „Traverse“ von MTB Cycletech: Carbon-Rahmen, Reifenfreiheit bis 54 mm, Anbaupunkte für Bikepacking-Abenteuer | Foto: pressedienst-fahrrad

05.08.2019  |  In knapp einem Monat startet, wieder am "traditionellen" Termin Anfang September, die Eurobike, die größte Fahrrad-Messe der Welt. Der pressedienst-fahrrad stellt einige der spannendsten Neuheiten vor.

Im Gravel-Bereich sind Tubeless-Reifen mittlerweile Standard. Der neue „G One Ultrabite“ von Schwalbe (ab 44,90 Euro) ist „Tubeless easy“ und trägt mit seinem aggressiveren Stollen-Design und Breiten bis zu 50 mm auch der neuen, geländegängigeren Generation von Allwege-Rennern Rechnung.

Genau so ein Rad ist das „Traverse“ (3349 Euro) von MTB Cycletech: Carbon-Rahmen, Reifenfreiheit bis 54 mm (bei 27,5 Zoll), Anbaupunkte für jedes Bikepacking-Abenteuer. Aber auch Vorbereitung für Schutzbleche machen den Renner aus der Schweiz zu einem prototypischen Vertreter seiner Zunft.

Gleich drei der ultraleichten Carbon-Flaschenhalter „Fh12“ von Voxom (74,95 Euro) passen da dran – jeder wiegt genau neun Gramm. Geeignet für alle Bikes ist die verbesserte Standpumpe „Airworx 10.0“ (42,99 Euro) von SKS Germany. Auch wenn Gravelbiker keine zehn Bar in ihre Breitreifen pumpen, freuen sie sich ebenso wie Straßenradsportler oder Bahnfahrer über Standfestigkeit.

Ob Gravelbike oder Rennrad, ob elektrisch oder bio: Die richtige Kleidung ist für jeden Radsportler wichtig. Der oberschwäbische Textil-Spezialist Vaude bringt mit der „Virt“-Serie (ab 80 Euro) eine neue Bekleidungs-Kollektion, die (nach eigener Aussage) Maßstäbe in Sachen nachhaltiger Produktion setzt.

Die Teleskopstütze ist auch bei Gravelbikes auf dem Vormarsch. Mit Recht lässt sich sagen, dass die „Reverb Stealth“ diesen Siegeszug eingeläutet hat. Die neueste Evolutionsstufe des Erfolgsmodells aus dem Hause Rock Shox (ab 390 Euro) erhält viele sinnvolle Detailverbesserungen und soll nun auch noch schneller ausfahren.

Auf Vielseitigkeit setzt Reiserad-Spezialist Velotraum bei seinem neuen E-Reiserad „E-Finder FD2E“ (ab 4800 Euro). Damit das E-Bike sowohl im Gelände als auch auf langen Reisen besteht, wurde der Rahmen neu entwickelt. Neben einer optimierten Gabel und einem teilintegrierten Akku ist der neue Rahmen für Steckachsen konzipiert, was das scheibengebremste Rad steifer und widerstandsfähiger macht. Angetrieben wird der (konfigurierbare) E-Finder von einem Shimano-Motor.

Schnell zur Schule will der Nachwuchs ja in der Regel nicht kommen. Puky stellt Kindern ab vier Jahren mit dem neuen „S Pro 16“ (299,99 Euro) trotzdem ein sehr sportliches Rad zur Seite. Damit wird nämlich auch der Weg zum Fußballtraining schneller...

Für Ordnung in der Radtasche sorgt Taschen-Spezialist Ortlieb dank neuer abgestimmter Tascheneinsätze. „Packing Cubes“ (39,99 Euro) heißt ein Dreier-Set, das auf Reisen den Inhalt trennt und Platz für Kulturbeutel oder Schmutzwäsche bietet. Für City-Radler gibt es das entsprechende „Commuter Insert“ (39,99 Euro), das durch zahlreiche Fächer Laptop, Flasche, Werkzeug, Proviant und Bekleidung schlau verstauen hilft.

Wenig Platz in der Tasche, aber im Notfall praktisch: Dafür steht der „Hobo Fold Flat“ von Cycloc (Preis noch offen). Er gibt Sporträdern mit hohlen Kurbelwellen sicheren Stand; zum Transport wird der Ständer kompakt zusammengeklappt.

Für kleines Gepäck wie Geldbeutel, Smartphone und Ähnliches bietet Fahrer Berlin die Radfahrerhandtasche „Komplize“ (49 Euro) an. Die Tasche kann an Lenker, Sattel, Gürtel oder Umhängegurt befestigt werden.

Eine Nummer kleiner ist der „Smartboy Plus“ von SKS Germany (29,99 Euro). Die Smartphone-Lenkertasche wird per Klett auf einem Halter befestigt und bietet neben dem Mobilgerät Stauraum für Geld und Schlüssel. Durch die diversen Halterung für Smartphone, Leistungsmesser etc. wird der Lenker jedoch schnell übervoll.

Damit längere Geh-Passagen problemlos absolviert werden können, hat Vaude den Radschuh „TVL Asfalt Tech Dualflex“ (140 Euro) neu im Sortiment. Er vereint die Radschuh-typische steife hintere Sohle mit einer abrollfreudigen Vordersohle, für Trage-Komfort auch abseits des Rads.

Als Radreisender lohnt sich oftmals der Blick zurück – und sei es, um ein atemberaubendes Panorama zu sehen oder das Gepäck zu kontrollieren. Dabei hilft der Rückspiegel „Spy Space“ von M-Wave (21,90 Euro). Der Spiegel lässt sich rüttelfrei am Lenker montieren.

 
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