Neue Schotter-Räder 2020 - mit und ohne Motor

Breitreifen, Rennlenker, Scheiben-bremsen: Gravelbikes weiter trendy

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Das Stevens „E-Getaway“ | Foto: Stevens

11.02.2020  |  Das Fahrrad-Trend-Thema der letzten Jahre wird auch 2020 weiter geschrieben: Das Gravelbike vereint die Fahr-Dynamik des Rennrads mit breiten Reifen und Scheibenbremsen. Das Ergebnis: ein breiterer Einsatzbereich, große Vielfalt an Rädern - und viel mehr Spaß. Der pressedienst-fahrrad.de gibt einen Überblick über neue Räder und Teile der kommenden Saison.

Der Hamburger Hersteller Stevens präsentiert mit dem „E-Getaway“ (4999 Euro) einen Gravel-Renner, dem man fast nicht ansieht, dass er motorisiert ist. Der 252-Wattstunden-Akku steckt im Unterrohr und lässt sich zum Fahren ohne Motorunterstützung entnehmen. Mit Carbon-Rahmen und leichten Schwalbe-Reifen bringt das Rad nur 14,7 Kilogramm auf die Waage.

Ein eher an Radreisen orientiertes Konzept verfolgt Velotraum aus Süddeutschland. Das „Speedster SP2E“ (ab 6300 Euro) ist mit Mittelmotor, 500-Wattstunden-Akku und elektronischer Schaltung ausgestattet. Laufräder und Bremsen kommen eher vom Moutainbike – das Rad lässt sich in Optik und Ausstattung individuell konfigurieren.

Ein unmotorisiertes Gravelbike mit deutlichen Mountainbike-Genen zeigt Ghost aus der Oberpfalz mit dem „Fire Road Rage 6.9 LC U“ (2599 Euro): Dicke Reifen, lange Geometrie, viel Bodenfreiheit - und dazu mannigfaltige Befestigungsmöglichkeiten für Taschen und Zubehör - Stichwort Bikepacking...

Komponenten-Hersteller Zipp stellt 2020 seinen ersten Gravel-Lenker vor: Der „Service Course SL-70 XPLR“ (110 Euro) ist ein Rennlenker mit leicht (fünf Grad) ausgestelltem Unterlenker – eine Lenkerform, die im Zug des Gravelbike-Booms wieder Rückenwind bekommt. Die leicht bis stark nach außen gebogenen Bügel sorgen für bessere Kontrolle und Bewegungsfreiheit bei derselben Griffvielfalt.

Für ganz individuellen Griffkomfort hat US-Hersteller Lizard Skins sein beliebtes Lenkerband „DSP V2“ (ab 34,99 Euro) überarbeitet. Es ist in drei Stärken sowie diversen Farben erhältlich und lässt sich so ergonomisch und stilistisch passend wählen. Mit neuem Material und Muster wurden zudem die Griffigkeit und die Lebensdauer verbessert.

Eine wichtige Neuerung an Gravelbikes bezüglich Komfort und Sicherheit sind  Tubeless-Reifen. Hier wird kein Schlauch, sondern Dichtmilch verwendet, die kleine Löchlein unbemerkt schließt.

Größere Löcher muss man allerdings auch flicken – hierfür stellt Stan’s Notubes das neue „Dart“ vor (24,95 Euro): Der Reparatur-Einsatz besteht aus einem kleinen Plastikpfeil mit Kunststoffläppchen und verschließt Löcher dadurch mechanisch - und durch chemische Reaktion mit dem Dichtmittel.

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